Hallo,
nach dem Einschalten der Maschine fährt die Brühgruppe nach unten und bleibt dort; die Brühgruppe kann dann nicht entnommen werden. Händisch kann ich die Brühgruppe am Motorantrieb zwar nach oben "drehen" (so dass die Brühgruppe wieder entnommen werden kann), beim nächsten Einschalten bleibt sie aber wieder unten hängen. Beim Hochdrehen der Brühgruppe habe ich dann festgestellt, dass sich die Brühgruppe an einer bestimmten Stelle ca. 2 cm nach unten schieben lässt, ohne die Spindel zu drehen. Was meint ihr, ist das Gewinde der Spindel ausgeleiert?
Grüße
Dietmar
EAM 4200 S - Brühgruppe bleibt unten hängen
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Hallo Dietmar,
nimm die Brühgruppe einmal raus und schraube den Halter ab. Wie sieht die Spindel an der genannten Stelle aus? Kann auch sein, dass zusätzlich das Gewinde der Führungsmutter "ausgelutscht" ist.
VG Jörg -
Hallo Jörg,
das Gewinde sieht an dieser Stelle eher schlechter aus als an anderen Stellen, zumindest ist es zwischen den Gewindegängen stark verschmutzt. Die Führungsmutter kann ich nicht sehen, ich kann sie aber an dieser Stelle hin- und herschieben. Die Ursache scheint nun klar zu sein. Stellt sich die Frage, ob ich die Führungsmutter einzeln bestellen kann, dann würde ich es einmal versuchen. Sollte die Spindel ausgeleiert sein, dann müsste ich - wenn ich das richtig verstehe - den kompletten Antrieb wechseln. Ich weiß nicht, ob sich das noch lohnt, die Maschine ist 9 Jahre alt.
VG
Dietmar -
Ein kompletter Antrieb für eine 9 Jahre alte EAM finde ich auch Quatsch.
Eine 10 Euro teure Mutter um den Basteltrieb zu befriedigen wäre noch ok. Vorausgesetzt die Welle ist nicht abgenutzt. Stell mal ein Bild von dieser ein. -
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Mach den Dreck aus der Welle raus. So erkennt man nichts.
Die Mutter wird bei ebay angeboten. -
Um die Welle richtig zu säubern, muss ich sie vermutlich ausbauen. Heute habe ich leider dafür keine Zeit mehr, morgen melde ich mich wieder.
Ich habe ebay durchforstet (20 Seiten), eine "Mutter" separat habe ich nicht gefunden, vielleicht habe ich sie übersehen. Wenn ihr sie gesehen habt, wäre ich dankbar für den Link. -
Servus,
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eBay-Artikelnummer: 252030778579, sind zwar 3 aber frag halt mal wegen einer an.
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Danke, ich habe immer nach einer schwarzen Einheit Ausschau gehalten, aber die Mutter ist wiederum nur ein Teil davon.
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Ich habe die Spindelmutter bestellt.
Zum Ausbau der Spindel komme ich heute leider nicht mehr, ich habe noch ein Menge anderer Dinge zu erledigen. Morgen fahre ich dann für ein paar Tage weg. Ich melde mich nächste Woche wieder und werde berichten.
Bis dahin schon einmal vielen Dank -
Ich werde in den nächsten Tagen meine Spindelmutter auch tauschen, da diese die Brüheinheit nur mit lauten Knallgeräuschen verfährt und dabei Gewindegänge überspringt. Ich werde versuchen zusätzlich das Gewinde der bestehende Spindel noch einmal nachzuschneiden (laut Forum M9 1,25). Zaubert natürlich keine neuen Gänge dran, aber könnte für einen gewissen Zeitraum den Kauf eines komplett neuen Antriebs hinauszögern. Ich habe es mir noch nicht angeschaut, weiß jemand, ob bzw. wie man die Spindel ausbaut?
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Ich habe mir diese Sch.....arbeit nur einmal angetan. Entgegen meiner Vorgehensweise, komplette Zerlegung unter Zuhilfenahme eines Abziehers, soll es ausreichend sein nur oben zu öffnen und die Mutter durch drehen der Spindel zu entnehmen. Eventuell noch etwas hebeln/drücken.
Ist aber nur hören/schreiben meinerseits. -
Hi
nun bin ich wieder da. Es lag tatsächlich an der alten Spindelmutter, das Gewinde war ausgeschlagen, zusätzlich war die Gewindestange total verdreckt. Da habe ich wohl bei einer früheren Überholung zu viel Fett drauf gegeben, jetzt habe ich sie lediglich geöhlt. Ich hoffe, das hält nun.
joka, hier meine Vorgehensweise:
Ich habe zuerst die Antriebseinheit ausgebaut, die wird ja nur durch eine Schraube vorne (im Inneren der Maschine) gehalten, dann die Kabel abgezogen.
Den Motor habe ich abgeschraubt, dann die Spindel auseinandergeschraubt. Sie besteht hauptsächlich aus 2 Teilen, die mit 8 Schrauben zusammengehlten wird.
Die Spindelstange wird oben durch eine Mutter gehalten diese Mutter habe ich dann gelöst.
Daraufhin kann ein Plastiktteil, dass die Spindelstange oben fixiert, entfernt werden. Ich habe hierfür die Spindelstange nicht komplett ausgebaut, sondern so weit gedrückt, dass das Plastikteil vom Gewinde abgezogen werden konnte. Das geht etwas schwierig, ist aber machbar, ohne die Spindelstange zu verbiegen.
Unter diesem Plastikteil sind noch Unterlegscheiben, dessen Reihenfolge du dir merken solltest. Ist aber alles logisch! Diese Unterlegscheiben ebenfalls abziehen.
Nun habe ich die Spindelmutter nach oben gedreht und wie schon das Platstikteil unter Verschiebung der Gewindestange nach oben rausgezogen.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
Ich hab's vielleicht etwas kompliziert beschrieben, ist aber nicht schwer.
Nun funktioniert's wieder, die Frage ist nur, wie lange?
Danke an alle, die mir geholfen haben. -
Hi kirus,
danke für Informationen, habe meine Spindelmutter auch zwischenzeitig getauscht, ganz schöne "Drecksarbeit", mit Verdünnung bekommt man die Spindel aber wunderbar sauber, hierbei besser ein Paar Gummihandschuhe dabei überziehen

Gruß Jörg
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