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Jura J9 - keine Trester, nur Matsch

  • djar
  • August 5, 2016 at 10:56 AM
  • djar
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    • August 5, 2016 at 10:56 AM
    • #1

    Hallo liebes Forum,

    ich hatte mich ja schon daran gewöhnt, dass meine Jura nicht so schöne Trester hin bekommt wie die alte Delonghi, allerdings wird es in letzter Zeit immer schlimmer und auch der Geschmack leidet enorm.

    Mittlerweile bin ich beim Mahlgrad auch auf der feinsten Stufe angelangt, es gibt wieder sichtbare Trester, der Geschmack ist aber fürchterlich, die Trester auch extrem feucht. Beim einfüllen von normalem Kaffeepulver wird auch kein Trester gebildet, sondern nur Bröckchen.

    Woran kann das liegen? Die Brühgruppe reinige ich aller 3 Monate, da sie durch diesen Kaffeematsch extrem zusetzt. Ist diese evtl zu schwergängig? Sind die Mahlkegel verschlissen? Bei Delonghi gab es einen Trick, wie man das Mahlwerk neu justieren konnte um nicht gleich die Kegel zu ersetzen (war aber auch Keramik, die Jura hat glaube ich Stahl?!)

    Was könnt ihr empfehlen? Ich will doch nur anständign Kaffee :D

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  • Nordbruch
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    KVA
    • August 5, 2016 at 2:40 PM
    • #2

    [size=12][/size][size=12]Moin djar !


    Ich empfehle Dir, die Brühgruppe incl, Drainageventil zu revidieren. Dazu musst Du das Teil aus der Maschine ausbauen, in alle Einzelteile zerlegen, alles gründlich reinigen, alle alten Dichtungen, O- Ringe, Kolbendichtungen entfernen, neue Dichtungen einsetzen , fetten und alles wieder zusammenbauen. Anleitungen dazu gibt es hier im Forum oder aber auch im Internet.


    Gruß
    Wolfgang[/size]

    zur Zeit im Gebrauch priv. Jura Giga 5 aus dem Jahr 2013, Praxis : Jura F505, 2. Gen.

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  • Kaffeechris
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    • August 5, 2016 at 6:23 PM
    • #3

    Hallo Wolfgang bitte erkläre ihm auch wie er das Mahlwerk zu justieren hat/kann

    MfG Chris

    MfG Chris

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  • djar
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    • August 5, 2016 at 10:59 PM
    • #4

    Hallo Wolfgang,

    danke für deine Erklärung.

    Die gesamte Brühgruppe hatte ich im April revidiert - neues Silikonfett, alle Dichtungen und penibelst gereinigt. Seit dem im Juli nur nochmal grob sauber gemacht (Brühgruppe raus, nur gereinigt, nicht zerlegt).

    Ich habe mal auf ebay die Alu-Kappe für das Drainageventil bestellt, da diese so als Problemlöser angepriesen wird.

    Das mit dem Mahlwerk würde mich weiterhin stark interessieren - gibt es dazu eine Anleitung? Habe nur Anleitungen zum Zerlegen der Maschine gefunden, bzw ein youtube Video zum Einsatz neuer Mahlkegel.

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  • maze
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    • August 6, 2016 at 9:23 AM
    • #5

    Hallo, ich würde das Mahlwerk revidieren. Anleitung findest du im Netz. Grundeinstellung: Mahlwerk ganz zudrehen und 10-12 Rasten wieder auf.

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  • Hinderdaeler
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    • August 6, 2016 at 9:28 AM
    • #6

    Wie viele Bezüge hat die Maschine denn? Mahlsteine werden auch mit der Zeit stumpf.

    Gruß,
    Michael

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  • Kaffeechris
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    • August 6, 2016 at 10:05 AM
    • #7

    Nun hat jeder so seines was das Mahlwerk angeht, es gibt auch KVA -Betreiber die alle 2 Jahre ein neues Mahlwerk einbauen.
    Gerne wenn es dann Spass macht. Um Geld geht es da nicht.
    Ehrlich gesagt fange ich beim kleinsten an und das wäre ein Justierung, sollte dieses dann nicht den gewünschten Effekt bringen kann sicherlich das komplette Mahlwerk getauscht werden oder nur die Mahlsteine.
    Bei der letzteren Lösung sollte sicherlich die Betriebsstundenzahl des Mahlwerkes berücktsichtigt werden. (Kaffeebezüge)

    MfG Chris

    MfG Chris

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  • Hinderdaeler
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    • August 6, 2016 at 11:24 AM
    • #8

    Klar, aber die Info wäre halt interessant. Wenn schon 10000 oder mehr Tassen drauf sind wird das Justieren auch nur eine vorübergehende Lösung sein.

    Gruß,
    Michael

    Edited once, last by Hinderdaeler (August 6, 2016 at 2:35 PM).

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  • Nordbruch
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    • August 6, 2016 at 12:49 PM
    • #9

    [size=12][/size][size=12]Moin noch mal !


    Wenn das Mahlwerk zu viele Bezüge ( über 10.000 ) auf der Uhr hat sind die " Mahlsteine " im Laufe der Zeit stumpf geworden und es wird beim Mahlvorgang einfach zu wenig Kaffeepulver produziert und infolgedessen schmeckt der so hergestellte Kaffee einfach dünn. ( " Lorke " ). Dass der Trester matschig ausfällt ( enthält zu viel Wasser ! ) hat meiner Meinung nach nichts mit dem Mahlwerk zu tun, sondern hängt zusammen mit nicht mehr richtig abdichtenden Kolbendichtungen der Brühgruppe .


    Gruß
    Wolfgang[/size]

    zur Zeit im Gebrauch priv. Jura Giga 5 aus dem Jahr 2013, Praxis : Jura F505, 2. Gen.

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  • djar
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    • August 6, 2016 at 4:54 PM
    • #10

    Danke für den vielen Input.

    Bezüge hat die Maschine mittlerweile schon über 6200 - ich war selbst überrascht, dass es schon so viele sind.

    Das Drainageventil und die revidierte Brühgruppe haben zumindest schon mal Erfolg bei dem Matsch-Problem gebracht. Es gibt wieder recht trockene Trester, die in Form bleiben.

    Geschmacklich bin ich jedoch noch nicht zufrieden. Beim Mahlwerk habe ich einfach den Einstellknopf etwas weiter zurück gesetzt, so dass nun wieder eine feinere Einstellung möglich ist - ich bin mir jedoch nicht sicher ob dies auf Dauer gut ist (-> zu viel feines Pulver?)

    Ich werde mich mal weiter zum Mahlwerk belesen. Danke jedenfalls soweit erstmal.

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  • Kaffeechris
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    • August 6, 2016 at 5:21 PM
    • #11

    Das Mahlgut auf der mittleren Stellung sollte die Konzistenz von Kristallzucker haben.

    Mfg Chris

    MfG Chris

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  • maze
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    • August 6, 2016 at 5:43 PM
    • #12

    Bei einem Doppelbezug wird die maximale Menge gemahlen, der Trester sollte dann etwa 20mm dick sein. Wenn nicht dann neue Mahlsteine.

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