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Jura F9, trockener Kaffee im Trester, Wasser in der Auffangschale

  • DeSeDo54
  • September 12, 2024 at 12:53 PM
  • Reply
  • DeSeDo54
    Guest
    • September 12, 2024 at 12:53 PM
    • #1

    Liebes Expertenteam,

    zu dem genannten Problem habe ich einen bereits geschlossenen Beitrag gefunden, weiß aber nicht, ob und wie ich da meine Fragen "anhängen" kann. Deshalb habe ich dies als neues Thema eingestellt.
    Bei unserer Jura F9 (BJ 2002) tritt verstärkt das Problem auf, dass der gemahlene Kaffee im Trester landet und das Wasser in der Auffangschale. Aktuell wird nach dem Einschalten der Spülvorgang erfolgreich durchgeführt und wenn sofort ein Kaffee bereitet wird dieser auch (meistens) gebrüht wird. Ein zweiter Kaffee funktioniert schon nicht mehr und die Spülung beim Ausschalten auch nicht mehr.
    In dem bereits geschlossenen Beitrag wird als Ursache ein Plastikteil am Drainageventil genannt. Dieses ist ja durch die Öffnung wo Auffangschale und Trester rein kommen zu sehen.
    Einen Riss in der Plastikkappe kann ich zwar nicht sehen, aber die Plastikkappe lässt sich auf dem Stößel drehen, sitzt also nicht stramm darauf.
    Kann das der Grund dafür sein, dass es manchmal Kaffee gibt und dann wieder nicht? Wird evtl. nach ein paar Stunden ein Grundzustand erreicht, der einen Kaffeebezug ermöglicht?

    Für eine genauere Untersuchung der Plastikkappe müsste ich das Drainageventil ausbauen. Ist es richtig, dass dazu die Brüheinheit ausgebaut werden muss?

    Wäre toll, wenn ihr mir zu meinen Fragen eure Einschätzung mitteilen würdet. Besten Dank.

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  • Achim
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    • September 12, 2024 at 6:52 PM
    • #2

    Also wenn das Drainageventil undicht ist dann läuft das Wasser in die Schale.Kann man aber einfach beobachten in dem man die Schale drausen lässt. Dazu muss aber der Kontakt gedrückt sein das die Maschine denkt die Schale wäre drin.
    Und ja die Brügruppe muss zur rep. ausgebaut werden. Und wenn die Brühgruppe schon mal drausen ist kann man die komplette Wartung an Ihr machen.

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  • DeSeDo54
    Guest
    • September 12, 2024 at 10:51 PM
    • #3

    Dann werde ich erst mal die Brühgruppe ausbauen, um mir das Drainageventil genauer anschauen zu können.
    Muss diese Plastikkappe am Stößel fest draufsitzen?

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  • Nordbruch
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    • September 13, 2024 at 12:09 AM
    • #4

    [size=12]und moin erst mal !

    Entweder gleich das ganze Drainageventil austauschen oder durch " Aufschlagen " einer Alu- oder Messingkappe auf den Stößel reparieren. Dazu gibt es im Internet Anleitungen. Wie oben schon erwähnt, bei der Gelegenheit gleich die ganze Brühgruppe mit revidieren.

    Gruß
    Wolfgang[/size]

    zur Zeit im Gebrauch priv. Jura Giga 5 aus dem Jahr 2013, Praxis : Jura F505, 2. Gen.

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  • DeSeDo54
    Guest
    • September 14, 2024 at 2:53 PM
    • #5

    Hallo zusammen,

    habe es nun geschafft, die Brüheinheit auszubauen und das Drainageventil zu separieren. Nach dem Ausbau des Stößels konnte ich feststellen, dass die Plastikkappe sich auf der Metallwelle frei drehen kann und an einer Stelle gerissen ist (da wo die Aussparung ist).

    Vor dem Zerlegen der restlichen Brüheinheit habe ich schon ziemlich Respekt. Auseinanderbauen ist ja meist einfach(er), aber ob ich das auch wieder zusammenkriege.
    Habe ja jetzt am WE die Zeit darüber nachzudenken und mir noch ein paar Montageanleitungen anzuschauen.

    Melde mich wieder, wenn ich den nächsten Schritt gemacht habe. Falls noch jemand Hinweise und Tipps für mich hat, bitte gerne schreiben.

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  • Achim
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    • September 14, 2024 at 3:22 PM
    • #6

    Wichtig ist die Grundstellung !! Dabei sollte der untere Kolben unten sein.

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  • BlackSheep
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    • September 15, 2024 at 6:50 AM
    • #7

    Hallo,

    mache Dir keine Gedanken um die exakte Grundstellung. Die alte F9 initialisiert nach dem Einschalten (sofern vorher die Stromversorgung der Maschine getrennt war) die Brüheinheit neu.

    Es ist sogar bei den neueren Jura-Maschinen mit Zero-Energy-Schaltung unter Umständen gerade nicht zuträglich die Grundstellung versuchen von Hand hinzudrehen. Ich habe dazu mal was in einem anderen Forum geschrieben:
    https://komtra.de/forum/index.ph…C3%BChkammer-n/

    ADMIN: Wenn der Link hier unerwünscht ist - bitte entfernen.

    Gruß
    BS

    Ich antworte grundsätzlich nicht auf Gastbeiträge.
    Fragen zu Defekten an Kaffeeautomaten per Mail oder Konversation werden nicht beantwortet. Dafür gibt es das Forum.

    Zuhause: Jura GIGA 5 Pianoblack-Chrom (Bj. 2012)
    Büro: Jura GIGA X3 (Bj. 2014)

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  • Achim
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    • September 15, 2024 at 9:33 AM
    • #8

    Naja wenn er die Grundeinstellung hat dann weiss er das er die Brühgruppe richtig zusammen gebaut hat. Beim Ersten Mal ist das nicht verkehrt.

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    • September 16, 2024 at 6:52 AM
    • #9

    Fraglos muss man nach der Revision die Brüheinheit einmal von Hand durchdrehen um zu sehen, ob alles passt.

    Ich antworte grundsätzlich nicht auf Gastbeiträge.
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  • DeSeDo54
    Guest
    • September 16, 2024 at 11:21 AM
    • #10

    Hallo zusammen,

    besten Dank für eure Hinweise und Tipps, die mich dazu ermutigt haben, auch die Brüheinheit zu revidieren. Ausschlaggebend war für mich der Hinweis, dass sich die Brüheinheit "selber einstellt".
    Die Brüheinheit habe ich mittlerweile zerlegt und die Reparatursets für die Brüheinheit und das Drainageventil sind bestellt.

    Meine Frage ist noch, ob "das Durchdrehen der Brüheinheit" vor dem Einbau in das Gerät erfolgt oder im eingebauten Zustand?

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  • Achim
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    • September 16, 2024 at 6:11 PM
    • #11

    Von Hand einmal drehen macht Sinn. Danach einbauen.

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  • DeSeDo54
    Guest
    • September 21, 2024 at 6:32 PM
    • #12

    Hallo zusammen,

    es hat bei mir etwas gedauert, aber sowohl Brüheinheit als auch Drainageventil sind revidiert und wieder zusammengebaut. Ich habe das große Zahnrad mehrfach bis nach unten und wieder nach oben gedreht und die Mechanik scheint (soweit ich das beurteilen kann) zu funktionieren.
    Um die Brüheinheit wieder einzubauen soll der kleine Schlauch am Drainageventil wieder auf die andere Seite durchgesteckt werden. Und ich finde den Durchlaß nicht.
    Auf der Seite der Brüheinheit ist in der Trennwand der Maschine eine trichterförmige Einbuchtung (quadratisch und nach innen verjüngend). Dort sehe ich dann eine Art Gummidichtung, durch die würde der Schlauch passen, aber nicht dieser Metallring.
    Was übersehe ich oder mache ich falsch? Wer kann mir einen "Schubs" in die richtige Richtung geben?

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  • Nordbruch
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    • September 21, 2024 at 11:20 PM
    • #13

    [size=12]Hallo erst mal !

    Die "Gummidichtung " ist eine Art Halterung für das hintere untere Ende des Brühgruppenmotors.. Die Durchführung für den Schlauch, der das Drainageventil mit dem Auslaufventil verbindet, liegt weiter vorne genau auf Höhe des Drainageventils und da geht dann auch der messingfarbene Metallring des Schlauches durch. Du musst als erstes den Schlauch der vom Drainageventil kommt durchstecken und dann die Brüheinheit mit dem Teil , das das lange Zahnrad trägt, in die dafür vorgesehene Aussparung einsetzen.

    Gruß
    Wolfgang[/size]

    zur Zeit im Gebrauch priv. Jura Giga 5 aus dem Jahr 2013, Praxis : Jura F505, 2. Gen.

    Edited once, last by Nordbruch (September 22, 2024 at 12:37 PM).

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  • DeSeDo54
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    • September 23, 2024 at 1:38 PM
    • #14

    Hallo zusammen,

    mit dem Hinweis von Nrodbruch habe ich es dann doch geschafft, den Schlauch durchzufädeln und die Brühgruppe einzubauen.

    Ich hatte bei der Brühgruppe bewusst das große Zahnrad nicht ganz oben belassen, sondern etwas nach unten gedreht, damit sich die Jura (wie oben beschrieben) automatisch die Grundeinstellung sucht. Entweder hat das nicht geklappt oder ich habe schon vorher beim Zusammenbau der Brüheinheit einen Fehler gemacht.

    Dazu habe ich zwei Fotos hinzugefügt. Das erste Bild zeigt die Brühgruppe von oben.
    Das zweite Bild zeigt den Einschub für Trester und Tropfschalte. Der grüne Pfeil zeigt auf das revidierte Drainageventil mt der Messingkappe und der gelbe Pfeil zeigt den Teil der Brüheinheit wo (m.E.) der Presskuchen in den Trester rutscht. Durch die gezeigte Stellung lässt sich der Trester nicht mehr herausziehen.

    Was habe ich und an welcher Stelle falsch gemacht?

    Images

    • JuraF9BrühgruppeOben.jpg
      • 247.31 kB
      • 1,280 × 720
    • JuraF9Tresterrutsche.jpg
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      • 1,280 × 720
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  • Achim
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    • September 23, 2024 at 2:20 PM
    • #15

    Vielleicht stimmt die Führung des unteren Kolben nicht. Der ist ja verzahnt und da kann man einen Fehler machen.Dann nochmal die Führung der Ringe überprüfen.
    Genau aus dem Grund habe ich geschrieben das man die Gruppe aussen von Hand durch dreht und gleich in Grundstellung dreht.
    Aber wurde der Encoder auch richtig montiert ? Wobei man da fast nix falsch machen kann.

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  • Nordbruch
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    • September 23, 2024 at 3:13 PM
    • #16

    [size=12]und moin noch mal !

    Du kannst ja mal folgendes ausprobieren : Du entfernst den Tresterbehälter ( Kaffeesatzbehälter ) aus der Maschine und schiebst nur die Abtropfschale und die Tresterbehälterschale in die Maschine hinein. Dann löst du einmal die Spülfunktion aus. Dann müsste sich die Brühgruppe in die Ausgangsposition ( Grundstellung ) fahren und danach kannst du dann auch den Kaffeesatzbehälter wieder einsetzen unter der Voraussetzung, dass die Brühgruppe richtig zusammengebaut wurde.
    .

    Gruß
    Wolfgang[/size]

    zur Zeit im Gebrauch priv. Jura Giga 5 aus dem Jahr 2013, Praxis : Jura F505, 2. Gen.

    Edited once, last by Nordbruch (September 23, 2024 at 4:09 PM).

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  • DeSeDo54
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    • September 27, 2024 at 5:40 PM
    • #17

    Hallo zusammen,

    was lange währt, wird endlich gut.

    Die Versuche, über die Spülfunktion eine Justierung zu erreichen, hat leider nicht geklappt. Mein Eindruck ist, dass die Brühgruppe immer einmal komplett "durchfahren" wird, egal in welcher Ausgangsposition sie sich befindet.
    Letztendlich habe ich die Brüheinheit nochmal demontiert und per Hand in die Grundstellung gedreht. Danach konnte wieder Kaffee gemacht werden :2615: .

    Für eure hilfreichen Tips und Anmerkungen möchte ich mich ausdrücklich bedanken und für die Geduld mit mir.

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  • Achim
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    • September 27, 2024 at 7:18 PM
    • #18

    :1f44d:

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    • September 28, 2024 at 6:31 AM
    • #19

    Das ist sehr schön, wenn es jetzt geht.

    Die Tatsache wie Du zu dem Ergebnis gekommen bist ist "seltsam",
    da das Gerät (sofern die Steuerelektronik keinen Schaden hat) die
    BG immer nach neuem Einstecken ins Netz richtig positionieren
    muss.
    Wenn das bei Dir nicht funktioniert, ist etwas mit der Steuerung
    nicht mehr ganz in Ordnung - aber wenn sonst alles geht und es sich
    so überlisten läßt - alles gut...

    Das bedeutet aber auch, dass bei einem Stromausfall während des
    Verfahrens oder einem versehentlichen Entnehmen der Auffangschale
    zur falschen Zeit unter Umständen das Gerät zerlegt werden muss
    und die BG wieder von Hand in Grundstellung gebracht werden muss,
    wenn sie nicht mehr selbständig eine richtige Initialisierungsfahrt
    hinbekommt. Behalte das dann mal im Hinterkopf...

    Gruß
    BS

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  • DeSeDo54
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    • September 28, 2024 at 7:11 PM
    • #20

    Danke noch für den Hinweis. Werde mich hoffentlich daran erinnern, wenn es mal passieren sollte.

    Was mache ich nun mit dem Beitrag? Kann ich den als "gelöst" o.ä. kennzeichnen und wie mache ich das?

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