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ECAM 353.75B Brühgruppe fest

  • rallye78
  • November 26, 2025 at 2:59 PM
  • rallye78
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    • November 26, 2025 at 2:59 PM
    • #1

    Guten Tag zusammen,
    ich arbeite ehrenamtlich in unserem lokalen Reparatur-Cafe und habe obige DeLonghi mit nach Hause genommen, da Reparaturen an Kaffee-Vollautomaten die verfügbare Zeit bei weitem sprengen. Bisher haben wir schon etliche Kaffeeautomaten wieder hergestellt, bei dieser komme ich jedoch nicht recht weiter.
    Also, sie zeigt nach dem Anschalten "allgemeine Störung". Die Brüheinheit sitzt unten fest und lässt sich nicht bewegen. Wie kriege ich die raus, ohne sie zu zerstören ? Ich sehe keine Möglichkeit, sie manuell hochzudrehen oder kann mir da mal jemand helfen, wo ich ansetzen muß ?
    Oder muß ich die Maschine komplett auseinanderbauen, um die beiden Hälften auseinander zu bekommen ß
    Besten Dank für eure Hilfe und liebe Grüße
    Eugen

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  • delsel
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    • November 26, 2025 at 9:25 PM
    • #2

    Schon mal den Testmodus gestartet?
    https://www.juraprofi.de/anleitungen/Te…0LEDs%20blinken.

    Ich würde ansonsten zunächst mal diesen Testmodus versuchen, um zu sehen, ob sich die
    Brühgruppe so verfahren läßt.
    Sollte das der Fall sein, nach oben fahren, sie sollte in der Endlage sich abschalten.
    Dann wieder nach unten, auch da sollte sie sich abschalten in der Endlage.
    Wenn nicht, ist der Mikroschalter unten defekt und muß getauscht werden.

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  • TeKa
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    • November 27, 2025 at 12:03 AM
    • #3

    Hallo Eugen,

    Anleitungen zum Öffnen der Maschine gibt es auf
    Komtra.de
    oder
    juraprofi.de

    Ich würde bei dem Fehlerbild auf einen Defekt des unteren Endschalters (Schließerkontakt) tippen.

    Grüße TeKa

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  • delsel
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    • November 27, 2025 at 4:41 PM
    • #4
    Quote from TeKa


    Ich würde bei dem Fehlerbild auf einen Defekt des unteren Endschalters (Schließerkontakt) tippen.

    Grüße TeKa

    Das denke ich auch.
    Sollte die Brühgruppe über diesen Punkt drüber gefahren sein, kann es sein das sich das ganze etwas verkantet haben.
    In dem Fall kann man versuchen die Brühgruppe zu entnehmen, an einer Seite befindet sich die Verriegelung für die Einheit, die man
    öffnen muß, um sie außerhalb der Endposition abziehen zu können.
    Ggf. muß das Gehäuse dafür geöffnet werden.
    Danach schauen im Testmodus, ob der Schlitten wieder fährt.
    Wenn ja, Maschine wieder vom Netz trennen, unteren Endschalter mit Multimeter prüfen.
    Auch mal schauen, ob irgendwo was abgebrochen / gebrochen ist, was ggf. den Endschalter nicht bedienen läßt.

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  • delsel
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    • November 30, 2025 at 12:44 AM
    • #5

    Ist man hier schon weiter gekommen?

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  • rallye78
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    • December 3, 2025 at 11:34 PM
    • #6

    "In dem Fall kann man versuchen die Brühgruppe zu entnehmen, an einer Seite befindet sich die Verriegelung für die Einheit, die man
    öffnen muß, um sie außerhalb der Endposition abziehen zu können.
    Ggf. muß das Gehäuse dafür geöffnet werden."
    Hast Du da zufälligerweise ein Foto ? Nach so einer Möglichkeit suche ich - im schlimmsten Fall muß ich die Brühgruppe wohl zerstören, oder ?
    Ich könnte mir auch vorytellen, rund herum an die Brühgruppe besser dranzukommen, wenn ich das Gehäuse der Maschine teilen könnte. Allerdings ohne die Maschine komplett zerlegen zu müssen.
    Danke erstmal für eure Antworten.
    Gruß Eugen

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  • TeKa
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    • December 4, 2025 at 12:12 AM
    • #7

    Das ist falsch, die ECAM haben diese Verriegelung nicht, die gibt es nur bei den älteren ESAM.
    Die ECAM Brüheinheit lässt sich nur durch die Form der seitlichen Öffnung hinter dem Wassertank an einer Position entnehmen.

    Manuell kann die Brüheinheit nur nach dem Öffnen der Maschine hinten und Abnahme des linken Seitenteils bewegt werden.
    Dann kommt man an das weiße Zahnriemenrad des Motors der Antriebsspindel.

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  • rallye78
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    • December 4, 2025 at 1:58 PM
    • #8

    Danke Teka,
    habe das Antriebsrad gefunden und daran gedreht. Die Welle unter der Brüheinheit dreht sich zwar, jedoch der Schlitten bewegt sich nicht.
    Habe jetzt die letzte Schraube gefunden, die die beiden Gehäusehälften zusammenhält. Sie sitzt unter der Leiterplatte.
    Nach dem Auseinandernehmen der beiden Hälften ließ sich die Brüheinheit leicht abnehmen. Woran das Festsitzen der Brüheinheit letztendlich lag, kann ich nicht beurteilen, denn es sind keine Schleifspuren o.ä. erkennbar.
    Werde mal alles sauber machen und neu einfetten.
    Noch ne Frage: wie weit muß denn der Schlitten beim Einbau der Brüheinheit unten stehen und wie müssen die beiden Hebel der Brüheinheit zueinander stehen (also Brühkolben unten oder oben) ?
    Danke und Gruß Eugen

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    • December 5, 2025 at 3:46 AM
    • #9

    Moin,
    bewegt sich die Spindel wenn du das Rad drehst?
    Wenn Nein, ist das Plastikrad defekt, ansonsten,
    wenn Ja, ist die Spindelmutter ggf.defekt. Sie könnte aber auch außerhalb des Spindelgewinde sitzen.
    Beides sollte es noch als Ersatzteil geben.

    Wenn die Spindelmutter defekt ist, hat der Antrieb sie überdreht.
    Hast du Messingspäne in der Maschine gefunden?
    In jedem Fall ist der Endschalter zu prüfen, der scheint defekt zu sein, da er nicht in Endlage abgeschaltet hat.

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    • December 5, 2025 at 7:38 AM
    • #10

    Das Gewinde der Antriebsspindel hat eine sehr geringe Steigung, es braucht schon Umdrehungen, bis sich die Brüheinheit bewegt.

    delsel hat schon fast alles beschrieben, was zu prüfen ist.
    Was noch fehlt ist der obere Endschalter.
    Der obere Endschalter ist ein Öffner-Kontakt, der Kontakt muss also geschlossen sein, wenn die Brüheinheit nicht in der oberen Endlage ist.
    Der untere Endschalter ist ein Schließer-Kontakt, der Kontakt ist also offen, wenn die Brüheinheit nicht in der unteren Endlage ist.

    Also die Funktion der beiden Endschalter mit dem Multimeter testen.
    Im Zweifelsfall beide Endschalter tauschen.
    Durch Kontaktprobleme kann das beschriebene Fehlerbild entstehen.

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    • December 6, 2025 at 12:25 PM
    • #11

    "i

    Quote from delsel

    Hast du Messingspäne in der Maschine gefunden?

    Nein, und nachdem ich den kompletten Antrieb ausgebaut habe, sieht auch alles vernünftig aus und das Messingteil dreht sich.
    Wollte jedoch noch die komplette Spindel ausbauen und das Gewinde des Messingteils mal checken, wenn ich schon mal so weit vorgedrungen bin. Muß allerdings erst noch nen geeigneten Schlüssel für die Mutter oben finden .....

    Quote from TeKa

    Also die Funktion der beiden Endschalter mit dem Multimeter testen.

    Ich nehme an: Test mit dem Ohmmeter ? Wieviel Ohm müssen die Schalter denn anzeigen ?

    Danke für eure Mühe und Gruß Eugen

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  • TeKa
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    • December 6, 2025 at 4:25 PM
    • #12

    Wenn der obere Endschalter (Öffnerkontakt) nicht betätigt ist, dann muss er einen elektrischen Widerstand von nahe 0 Ohm haben.
    Die Multimeter zeigen durch Messleitungs- und Übergangswiderstände normalerweise einen Wert zwischen 0 und 1 Ohm an.
    Wenn der Endschalter defekt ist, dann zeigt da Multimeter einen unendlichen Widerstand an - Anzeige z.B. "OL"

    Der unter Endschalter (Schließerkontakt) hat im unbetätigten Zustand einen unendlichen Widerstand. Im betätigten Zustand muss der Kontakt einen Widerstand von nahe 0 Ohm aufweisen.

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    • December 8, 2025 at 1:43 PM
    • #13

    Danke Teka,
    der untere Micoschalter zeigt unbetätigt 1,33, betätigt 0,01 Ohm an.
    Muß der ersetzt werden ?
    Die Gewindestange und die Spindelmutter sehen eigentlich noch gut aus. Würdet ihr die ersetzen ?

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  • TeKa
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    • December 8, 2025 at 10:00 PM
    • #14

    Bitte zur Messung die Anschlussleitungen des Endschalters abziehen!
    Sollte bei unbetätigtem Endschalter dann noch immer kein unendlicher Widerstand angezeigt werden, dann ist der untere Endschalter defekt.

    Es gibt aber noch ein anderes ernstes Problem.
    Auf einem der Fotos vom Gehäuse ist eine Halterung abgebrochen, die Funktion der Brüheinheit erforderlich ist:

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  • rallye78
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    • December 9, 2025 at 1:58 PM
    • #15
    Quote from TeKa

    Bitte zur Messung die Anschlussleitungen des Endschalters abziehen!
    Sollte bei unbetätigtem Endschalter dann noch immer kein unendlicher Widerstand angezeigt werden, dann ist der untere Endschalter defekt.

    Du hast recht, jetzt klappt es.

    Quote from TeKa

    Es gibt aber noch ein anderes ernstes Problem.
    Auf einem der Fotos vom Gehäuse ist eine Halterung abgebrochen, die Funktion der Brüheinheit erforderlich ist:

    Ups, muß beim Zerlegen passiert sein, oder ist möglichweise bereits der Grund für die (zeitweise) Blockade der Brüheinheit.
    Werde versuchen, die Halterung festzukleben und mittels einer etwas längeren Schaube zu fixieren. Hoffe, das hält dann.
    Vielen Dank für Deine Hilfe.

    P.S. ich nehme an, dass nichts gegen eine Wiederverwendung von Gewindestange und Spindelmutter spricht ......?

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  • delsel
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    • December 9, 2025 at 5:37 PM
    • #16

    Ob da kleben hilft, wage ich zu bezweifeln, da dort recht hohe Kräfte wirken und das Material recht schlecht Klebbar ist, zumindest nicht mit handelsüblichen Klebern.
    Wenn, kann man es mit echten Industriekleber wie er z.B. in der Automobilindustrie verwendet wird probieren.
    Mit einer längeren Schloßschraube kann man es probieren, wenn es die Rückseite mit Unterlegscheibe und Mutter vom Platz her zuläßt.

    Empfehlenswerter wäre ein neues Innengehäuse.
    Ist nicht teuer, ist nur die Frage, ob der Eigentümer das noch investieren will, ist aber günstiger als eine neue Maschine.

    Wenn an der Gewindestange und Spindelmutter aller in Ordnung ist, spricht nichts dagegen.

    Edited once, last by delsel (December 9, 2025 at 5:55 PM).

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  • rallye78
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    • December 12, 2025 at 1:47 PM
    • #17

    war eine ziemliche Fuddelei, die Schraube durch eine M3-Gewindestande mit Muttern links und rechts zu ersetzen. Hoffe, es hält.
    Wollte nicht das Innengehäuse ohne Not ersetzen - denn weiß nicht, ob ich dann wieder alles ordnungsgemäß zusammengebaut bekomme ....
    Gleich noch 2 Fragen:
    ich mußte die Pumpe teilweise ausbauen, dabei ist das blaue Teil abgefallen und ich nehme an, dass das ein Temperaturfühler ist.
    Wo wird dieser mittels Silikon fest geklebt ?
    Die Klappe hatte ich beim Ausbau leider nicht fotografiert. ist diese und mit der Feder so korrekt eingebaut ?

    Ich werde vermutlich noch weitere Fragen haben. Danke - insbesondere an Teka - für eure Hilfe und Geduld.

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  • delsel
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    • December 12, 2025 at 8:45 PM
    • #18

    Die Feder stimmt so.

    Der Temperaturfühler der Pumpe gehört, wenn man auf die Anschlüsse schaut, auf der linken Seite in die dafür vorgesehene Tasche.

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  • rallye78
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    • December 22, 2025 at 12:20 PM
    • #19

    Endlich mal wieder Zeit gehabt, um weiter zu arbeiten.
    Habe zwar beim Auseinanderbauen das eine oder andere Foto gemacht, jedoch nicht von allem.
    Jetzt bin ich am rätseln, wo dieses Erdungskabel eingesteckt wird und wo diese beiden Gummiteile hinkommen.
    Danke für eure Hilfe.

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  • TeKa
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    • December 22, 2025 at 3:38 PM
    • #20

    Für den Schutzleiteranschluss sollte oben in der Deckplatte im Bereich des EIN-/AUS-Tasters eine Steckzunge sein.

    Die Silikonteile gehören vor und hinter den oberen Brühkolben:

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