Hallo zusammen, ich habe ein Problem mit dem Milchschaum bei unserem Vollautomaten.
Aus dem Milchauslauf kommt nur warme Milch aber kein wirklicher Schaum. Auch das verdrehen des Drehregler von wenig zu viel Schaum macht keinen Unterschied.
Als erstes habe ich mal die drei Dichtungen zum Milchbehälter gewechselt aber das brachte leider nichts, ich habe alles gereinigt und zweimal entkalkt aber es bringt keine Verbesserung.
Bevor ich jetzt alles neu kaufe und dann tausche, gibt es eine Möglichkeit dem Problem auf den Grund zu gehen ohne einfach nur ein Teil nach dem anderen zu tauschen?
Meine Frau meinte das der Milchschaum nach einer Entkalkung plötzlich nicht mehr funktionierte aber das ist keine gesicherten Erkenntnis.
Perfecta EVO ESAM 428.40 BS - kein Milchschaum
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Hallo Dirk,
willkommen im Forum.
Dieses Fehlerbild kann mehrere Ursachen haben.
Zunächst wäre es wichtig mehr über die Maschine und deren Zustand zu erfahren.
Wie alt ist die Maschine - Baujahr?
Bitte die Statistik-Daten durchgeben.Grüße TeKa
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Die Maschine ist ca. 3 Jahre alt und zeigt folgende Bezüge an.
Kaffee 1485
Milch 2636
Wasser 1069
Entkalkung 17
Clean 1887Finde ich irgendwo die Seriennummer von der Maschine?
Ich wollte mal bei DeLonghi fragen ob evtl. noch Garantie drauf ist.Seriennummer habe ich gefunden. :263a:
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Garantie ist leider nicht mehr drauf, hab das Gerät damals anscheinend nicht registriert, jetzt bleibt mir nur selbst den Fehler zu finden.
Vielleicht noch als zusätzliche Info, ich habe noch ein wenig mit den Dichtungen des Dampfanschlusses umher gespielt aber es zeigt sich absolut keine Veränderung. Wenn ich den Drehregler von wenig auf viel Schaum und zurück drehe gibt es weder optisch noch geräuschlich irgendwelche Veränderungen. Entnehme ich den Drehregler komplett, kommt heißer Dampf aus der Düse. Das lässt mich irgendwie vermuten das man zumindest kein Dampfproblem hat außer es wäre zu wenig Dampf. Für mich sieht es so aus als wenn immer nur reine Milch angesaugt wird und diese niergendwo mit Luft vermengt wird. Ich gehe davon aus das der Drehregler ja die zugeführte Luftmenge irgendwie regelb soll aber wo wird die Luft angesaugt und mit der Milch vermengt, so das Schaum entsteht? Vielleicht liegt an dieser Stelle das Problem.
Was ist mit der Dampfkupplung? Diese lässt sich ja auch nochmals zerlegen, indem man eine Kreuzschraube von vorne heraus dreht, dahinter ist eine kleine Düse und auch ein O-Ring, diesen konnte ich leider nicht wechseln da ich diesen nicht habe, kann hier ein Problem sein? Der Ring selbst sieht gut aus, ist weich und beim Aufschieben des Vorderteils fühlt es sich eigentlich saugend an und nicht als wenn man es drüber werfen könnte.
Was könnte am Milchbehälter selbst defekt sein? Ich habe ihn komplett zerlegt und gereinigt aber da war eigentlich alles sauber.
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Niemand eine Idee was ich prüfen könnte bevor ich einen neuen Milchbehälter auf Verdacht kaufe?
Den Dampfanschluss habe ich heute mal ausgebaut und durch gepustet, da war aber alles sauber.Wenn man den Schaumregler vorsichtig zwischen Maximum und Clean dreht ohne das Cleanprogramm zu starten, dann kann man der Maschine etwas Schaum entlocken aber auch nicht so wie normal.
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Mit der Bezügeanzahl ist die Maschine noch neuwertig;-)
Wie die Statistik anzeigt, werden überwiegend Milchgetränke produziert.
Mit was wird die Maschine entkalkt?
Ich hatte die Maschine noch nicht vor mir, kann bei dieser Milchkaraffe der Verstellknopf in einer bestimmten Position nach vorne herausgezogen werden.
Die Konstruktion dieser Karaffe sollte nahe an der ECAM Karaffe sein. Unter dem Knopf sind bei dieser Silikonteile, die gereinigt werden können und nach einiger Zeit mit Milch verkleben. -
Die Maschine wird mit Milchsäure entkalkt, ich habe mal irgendwo gelesen das dies auch der Inhalt der DeLonghi Entkalker ist und andere Entkalker aus Drogeriemärkten etc. u.U. nicht gut für einige Metalle sind.
Der Knopf der Milchkaraffe kann nach vorne in der Position INSERT herausgezogen werden, was ich auch immer mache um dort alles zu reinigen.
Im Zuge der Probleme habe ich aber auch den kompletten Kopf im alle Einzelteile zerlegt und alles gereinigt.
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Dieser Fehler ist leider nicht so einfach einzugrenzen.
Eine der Ursachen kann eine schwache Pumpe sein, dies schließe ich aber in Anbetracht des Alters der Maschine und der Anzahl der Bezüge aus.Weiter kann eine zu niedrige Temperatur des Dampfboilers die Dampfproduktion nicht ausreichend sein.
Dafür nutze ich ein Thermometer mit einem Oberflächenfühler. Diese Messtechnik steht sicher nicht zur Verfügung?
Ursache für die zu niedrige Temperatur:
- Defekter NTC-Temperaturfühler des Dampfboilers. --> Widerstand des NTC-Temperaturfühlers muss bei Raumtemperatur 20°C ca. 120 kOhm betragen.
Oder
- Defekter Übertemperaturschalter des Dampfboilers. Dieser altert und löst bei einer zu geringen Temperatur aus --> Im Dunkeln funkt der Übertemperaturschalter dann.Weiter kann eine Verkalkung der Dampfheizung vorliegen, wodurch sich der Wärmeübergang verschlechtert.
Gerade bei häufigem Dampfbezug ist sehr streng an auf die Entkalkungsintervalle zu achten.
Die Wasserhärte sollte eher zu hoch als zu niedrig eingestellt werden.
Für die Entkalkung wird in vielen Foren Entkalker auf Amidosulfonbasis vorgeschlagen.Denkbar wäre auch eine Verengung im Dampf-Magnetventil - ist das rechte Magnetventil vorne hinter der Bedieneinheit.
Ist beim Alter der Maschine eher ungewöhnlich, aber nicht ausgeschlossen.Zu guter Letzt ist natürlich auch ein Fehler an der Milchkaraffe möglich.
Wenn die Karaffe wirklich gründlich gereinigt wurde - es sind dünne Bohrungen in dieser, die häufig mit Milchresten verstopfen.
Eventuell die Karaffe durch Ansaugen von Milchsystemreiniger reinigen.
Ansonsten bleibt tatsächlich nur der Austausch der Milchkaraffe. -
Danke für die Rückmeldung. Die Milchkanne möchte ich mittlerweile leider fast ausschließen. Ich habe das Teil nun zweimal zerlegt, dünne Bohrungen gibt's da keine oder maximal nicht sichtbar im Drehregler. Alle anderen Einzelteile sind geprüft, gereinigt und durch gepustet. Ich habe die Luftsteuerung komplett weggelassen und versucht diese manuell mittels zuquetschen vom Silikonschlauch zu machen, entweder kommt nur Milch oder nur Rotze aber Schaum geht quasi nicht. So langsam glaube ich tatsächlich das zu wenig Dampf kommt oder die Strömungsgeschwindigkeit nicht reicht, leider besitze ich keinen externen Dampfgenerator um die Milchkanne gänzlich ausschließen zu können.
Nun werde ich mein Glück versuchen und zweimal Entkalker auf Amidosulfonbasis durchjagen, vielleicht bringt es ja was. Reicht zum Entkalken der Dampfheizung das normale Entkalkungsprogramm? Wird dabei auch Entkalker durch alle dünnen Schläuche gejagt?
Danach mache ich mich im Innern auf die Suche, eine Temperaturmessstelle könnte ich applizieren, du müsstest mir dann später, an Hand eines Bildes, evtl. die beste Position verraten. Zum Messen an verschiedenen Stellen könnte ich mein Glück mit einem Infrarot-Thermometer versuchen.
Dabei würde ich vorab noch den NTC durchmessen.Mal sehen ob ich Schritt für Schritt dem Problem auf die Schliche komme.
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So, ich hab nun die Maschine noch 2mal mit Durgol entkalkt aber eine Besserung sehe ich leider nicht.
Ich glaube eher das mir das blöde Zeug den Chrom am Kaffeeauslauf angegriffen hat, da sind nämlich jetzt Flecken drauf die ich nicht weg putzen kann.Ich widme mich jetzt erstmal den anderen Themen und schaue ob ich was finde kann.
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So, ich hab nun die Maschine noch 2mal mit Durgol entkalkt aber eine Besserung sehe ich leider nicht.
Ich glaube eher das mir das blöde Zeug den Chrom am Kaffeeauslauf angegriffen hat, da sind nämlich jetzt Flecken drauf die ich nicht weg putzen kann.Das "blöde Zeug" entkalkt aber wenigstens richtig, nicht so wie Milchsäure.
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Das "blöde Zeug" entkalkt aber wenigstens richtig, nicht so wie Milchsäure.
Das wollte ich auch nicht in Frage stellen, ärgern tut's mich trotzdem ein wenig. Hätte ich es vorher gewusst, hätte ich es abgeklebt.
Ich werde zukünftig mit Amidosulfonsäure entkalken aber erstmal brauche ich wieder Milchschaum. -
Meine ESAM 5500 hat auch dauernd mit dem Milchschaum geschwächelt.
Das System taugt nichts.
Ich benutze es schon seit Jahren nicht mehr, zu viele Störungen.
Einfach den Milchschaum mit einem Aufschäumer selber machen. -
Okay, das wäre aber sehr unbefriedigend, da ich den Vollautomaten genau dafür gekauft habe, wie man ja an den Milchbezügen sehen kann.
Bis jetzt war ich immer sehr zufrieden damit.Eine Frage noch zum Entkalken mit Amidosulfonsäure, kann ich einfach im Internet eine Packung als Pulver davon kaufen und als Entkalker nutzen? Wie viel Gramm pro Liter Wasser nimmt man dann von dem Zeug mit > 99% dafür?
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Ich benutze es schon seit Jahren nicht mehr, zu viele Störungen.
Einfach den Milchschaum mit einem Aufschäumer selber machen.Mein Reden.
Okay, das wäre aber sehr unbefriedigend, da ich den Vollautomaten genau dafür gekauft habe, wie man ja an den Milchbezügen sehen kann.
Bis jetzt war ich immer sehr zufrieden damit.Ja, kann man ja verstehen. Aber die Systeme sind nun mal für den Haushaltsgebrauch gemacht. Und ihr macht ja wesentlich mehr Milch als Kaffee, wenn deine Angaben stimmen. Daher ist ein separater Milchaufschäumer sicher die bessere Wahl.
In solchen Vollautomaten ist das ein nicht unerheblicher technischer Aufwand, das ganze leicht bedienbar zu machen, ebenso die Reinigung.
Der Verschleiß von Bauteilen wie Ventilen und ähnlichem, ist daher vorprogrammiert. Und das ist bei anderen Herstellern nicht anders.
Schau dir mal an, was ein Keramikventil einer Jura Maschine kostet. Da ist Delonghi noch recht günstig. -
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Nach langem rumprobieren und immer wieder reinigen und ausprobieren, scheint der Übeltäter gefunden zu sein. Ich habe den Milchkopf des Milchbehälters nun mehrmal zerlegt, in fettlöser und Entkalker eingelegt und einweichen lassen. Zu guter letzt alles mit Pressluft durchgeblasen, auch wenn ich wirklich keine feinen Bohrungen finden konnte. Von den Einstellungen her läuft es noch nicht perfekt aber man bekommt wieder Milchschaum in verschiedenen Schaumstufen wenn man den Drehregler dreht, das ist schonmal ein großer Erfolg. Evtl. kaufe ich mir vorsichtshalber eine neue Karaffe, dann hat man mal eine in Reserve, wer weiß wie lange es das Teil als Ersatzteil noch gibt.
Könnte man theoretisch an diese Maschine eine Dampflanze montieren und Milch von Hand in einem Kännchen aufschäumen, nur mal so als Idee.
Des weiteren habe ich jetzt noch ein paar Fragen zur generellen Wartung der Maschine.
- welchen Entkalker auf Amidosulfonbasis nehmt ihr? Kann ich einfach Amidosulfonsäure als Pulver kaufen und dafür verwenden oder benötigt es weitere Zusatzstoffe die einen fertigen Entkalker wie Durgol erforderlich machen?
- Ich habe auf Grund der Thematik das wir viel Dampfbezug haben, nun die Wasserhärte in der Maschinen um einen Wert nach oben gesetzt um dadurch doppelt so häufig zu entkalken, kann man auch zu oft entkalken und dadurch der Maschine schaden?
- Brühgruppe und Antrieb regelmäßig schmieren? Bis jetzt habe ich nur die untere Brühgruppe zerlegt, gereinigt und die Dichtringe neu gefettet und den zugänglichen Dichtring der oberen Brühruppe ebenfalls gefettet. Zum schmieren des Antriebs, reicht es da die Spindel von vorne zu fetten oder muß ich die Maschine zerlegen und noch weitere Komponenten des Antriebs reinigen und fetten?
Danke für eure Unterstützung, auf das die Maschine möglichst lange hält.
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Nach langem rumprobieren und immer wieder reinigen und ausprobieren, scheint der Übeltäter gefunden zu sein. Ich habe den Milchkopf des Milchbehälters nun mehrmal zerlegt, in fettlöser und Entkalker eingelegt und einweichen lassen. Zu guter letzt alles mit Pressluft durchgeblasen, auch wenn ich wirklich keine feinen Bohrungen finden konnte. Von den Einstellungen her läuft es noch nicht perfekt aber man bekommt wieder Milchschaum in verschiedenen Schaumstufen wenn man den Drehregler dreht, das ist schonmal ein großer Erfolg. Evtl. kaufe ich mir vorsichtshalber eine neue Karaffe, dann hat man mal eine in Reserve, wer weiß wie lange es das Teil als Ersatzteil noch gibt.
Neue Karaffe kaufen ist nicht die schlechteste Idee.
Könnte man theoretisch an diese Maschine eine Dampflanze montieren und Milch von Hand in einem Kännchen aufschäumen, nur mal so als Idee.
Nein, ist dafür nicht vorgesehen.
Des weiteren habe ich jetzt noch ein paar Fragen zur generellen Wartung der Maschine.
- welchen Entkalker auf Amidosulfonbasis nehmt ihr? Kann ich einfach Amidosulfonsäure als Pulver kaufen und dafür verwenden oder benötigt es weitere Zusatzstoffe die einen fertigen Entkalker wie Durgol erforderlich machen?
- Ich habe auf Grund der Thematik das wir viel Dampfbezug haben, nun die Wasserhärte in der Maschinen um einen Wert nach oben gesetzt um dadurch doppelt so häufig zu entkalken, kann man auch zu oft entkalken und dadurch der Maschine schaden?
- Brühgruppe und Antrieb regelmäßig schmieren? Bis jetzt habe ich nur die untere Brühgruppe zerlegt, gereinigt und die Dichtringe neu gefettet und den zugänglichen Dichtring der oberen Brühruppe ebenfalls gefettet. Zum schmieren des Antriebs, reicht es da die Spindel von vorne zu fetten oder muß ich die Maschine zerlegen und noch weitere Komponenten des Antriebs reinigen und fetten?
Danke für eure Unterstützung, auf das die Maschine möglichst lange hält.
Ja, Entkalker kann man beruhigt als Pulver kaufen. Am besten vorher in einem Glas heißem Wasser auflösen.
Ich nehme immer 2-3 gehäufte Esslöffel pro Entkalkung.Meine ECAM ist 13 Jahre alt, hat bis jetzt nicht geschadet.
Dichtringe der Brühgruppe schmieren, ja, am besten alle 3 Monate. Dazu einfach Brühgruppe entnehmen, Kolben zurück schieben und etwas Silikonfett an die Wandung der Brühgruppe.
Antrieb schmieren reicht, wenn man bei entnommener Brühgruppe mindestens 1 x jährlich etwas Fett an die Gewindespindel schmiert.
Dafür braucht die Maschine nicht auseinander genommen werden. Das Fett verteilt sich durch die Fahrten selbstständig.
Unsere Maschine hat immer noch den 1. Antrieb und auch die 1. Mitnehmermutter, nach 13 Jahren und 45000 Bezügen. Hilft also.
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