Posts by Kaffeboehnchen

    Hallo Ingo, ich habe bisher etliche Juras und Delonghi repariert und als Inhaber eines Gesellenbrief durchaus in der LAge eines solche Maschine zu reparieren. Sicherlich kenne ich mich nicht mit jeder Maschine aus, das ist bei entsprechend vorliegenden Sachverstand auch nicht nötig. Wenn, so wie ich es hier im Forum erfragen wollte, den Schaltablauf der Maschine kennenlerne, so kann man sich ja einiges an Fehlern erschließen und auch ausschließen. Ich hatte die Fehler genau beschrieben. Zuletzt als die Maschine zu heiß wurde, zeigte Sie ja ein ganz anderes Fehlerbild als zuvor. Vorher lief ja alles durch die geöffnete Brühgruppe und jetzt plötzlich fast alles in die Auffangschale. Zwischenzeitig hatte ich lediglich das Burkert Ventil aufgeschraubt und überprüft. Sogar mit einem handelsüblichn Magneten öffnete es. Bei dem letzen Lauf hatte ich noch die Ventile auf Spannung überprüft, daher konnte ich sicherlich sagen, dass sie angesteuert wurden. Seit normaler Funktion bis zum letzten LAuf hatte ich die Steckerbelegungen, außer an dem Ventil gar nicht ab! Die Stromzufuhr an der Elektronik konnte ich lange vorher so löten. Ich hatte lediglich das Bedienfeld ab um den Anscchalter zu reparieren, hier ist ein falsches aufstecken überhaupt nicht möglich. Weiterhin hatte ich von vorherigen Reparaturen, nachdem die MAschine sehr gut funktionerte, alle Stecker beschriftet, so kann keiner verwechselt werden. Ein Laie könnte alles wieder ohne Probleme aufstecken. Ich bekam jetzt den Tipp, die Elektronik könnte bei fehlerhafter Temperaturmessung verrückt spielen. Der Fühler muss unbedingt Kontakt zum Metall haben, damit er nicht zu träge reagiert. Das werde ich noch ausprobieren, der Boiler ist noch ganz. Selbst die Temperatursicherungen habe ich überprüft, sie funktionieren, zumindest wenn ich sie erhitze. Wie von mir beschrieben wird nicht genug Wasser im Boiler gestanden haben um die Hitzebrücke zu der Sicherung aufrecht zu erhalten. Meiner Meinung nach herrschte aber starker Dampf in dem Boiler durch die geringe Befüllung, ggfs. wurde der Füllstandsensor hierdurch angesprochen und dachte der Wasserstand ist ok?. Falls du eine alte Maschine hast, kannst du ja gerne mal die Ventile unter Spannung setzen oder ausbauen und die Kiste laufen lassen. Mal schauen wie heiß der Bolier wird und wie lange er braucht zum abschalten. Ich kann nicht genau sagen wielang bei mir die Spannung gehalten wurde, ich zog den Stecker aus der Steckdose. Sicher ist aber, die Sicherungen waren nicht draußen.

    Ich bin hier sicherlich nicht in dem Forum um als Irrer bezeichnet zu werden, soviel weis ich!!! Tips nehme ich hier gerne entgegen und werte sie entsprechend aus. Bevor man aber solch einen Kommentar wie User Ingo loslässt, sollte man sich in das angesprochene Thema einlesen. Meine Angaben sind bei ausreichenden technischem Sachverstand absolut nachvollziehbar und sicherlich auch reproduzierbar.

    Anscheinend sind bei manchen Forennutzern nicht nur die Bohnen verbrannt. Es soll sich jetzt keiner angesprochen fühlen..... . Auf solche dummen Bemerkungen kann ich gerne verzichten. Ich habe den Fehler mehrmals genau beschrieben und keiner konnte die richtige Diagnose stellen. Ich frage mich wie, obwohl konstruktionsbedingt nicht möglich, die Patrone so heiß werden konnte! Meiner Meinung nach ein Unding. Es wird genau wie von mir beschrieben das Ventil vor der Auffangschale mit Spannung versorgt obwohl dies nicht sein dürfte. Daher herrschte auch kein starker Druck im Boiler vor. Es stand auch kein Wasser im Boiler, da es in die Schale ging. Die Sicherungsvorrichtungen konnten so konstruktionsbedingt nicht funktionieren, da sie schlichtweg falsch, oberhalb des dann herrschenden Wasserpegels angeordnet sind. Der Schlauch war geschmolzen! Der Boiler sogar braun von der Hitze verfärbt! Wer ist überhaupt der User Ingo? Hatte er doch keinen Beitrag zur Fehlerdiagnose geleistet :1f602: :1f44b:

    Hallo, eindeutig nicht falsch angeschlossen! Die Maschine lief ja vorher auch mit den gleichen Anschlüssen. Ich hatte danach ja nur die Ventile raus. Hier kann man ja schlecht etwas falsch anschließen. Wieso bekommen alle Ventile Spannung? Das Wasser lief ja fast alles in die Auffangschale? Der Boiler hatte anscheinend überhaupt keinen Wasserstand? Wieso läuft bei dieser Temperatur alles weiter? Wenn der Tempfühler schon durchschmilzt?

    Hallo, der Dampfboiler ist anscheinend explodiert... . Vorneweg, ich habe alles zusammengebaut, das Burkert Ventil wie von WMF beschrieben eingebaut. Beim Anmachen sollte ich die Reinigung veranlassen. Brühgruppe fuhr zumindest einmal in irgendeine Richtung, ich war nicht schnell genug um zu schaune. Sah aber wie kurz Wasser herauslief. Also gleicher Fehler. Ich habe das Burkert Ventil gemessen. Es bekam Strom zu der Zeit, als die Brühgruppe leicht offen war. Merkwürdig fand ich, dass der Auffangbehälter vorne voll lief? Das letzte Danfoss Ventil vor dem Behälter bekam auch Strom. Aus dem eigentlichen Kaffeeauslauf kam nur leicht Wasser, in die Auffangschale dagegen sehr viel? Ich lief die Reinigung durchlaufen und konnte plötzlich ein starkes zischen vernehmen. Mein Temperaturfühler des Wasserboiler wurde herausgedrückt und war zerschmolzen. Ich glaube es dampfte aus der Öffnung? Vor Schreck habe ich nicht genau hingeschaut. Es kann aber auch sein, dass der obere Wasserschlauch den Fühler beim zerspringen herausgezogen hat. Der Schlauch ,wie auf dem Bild zu sehen, ist zerschmolzen. Jetzt bin ich wirklich fertig. Kann es sein, das die ganze Zeit der Tempfühler kaputt war? Hätte nicht irgendeine Sicherung, sei es elektrisch oder auf der Wasserseite das Überdruckventil aufgehen müssen. Ich hatte in dem Moment als es passiert ist aber den Eindruck, das Wasser wäre noch in Tropfschale gelaufen. So hätte ja kein hoher Druck vorgeherrscht. Kann es auch sein, dass die Elektronik einfach defekt ist und nicht richtig regelt? ISt hier vielleicht alles zu heiß geworden, da der Wasserboiler sich nicht richtig füllen konnte, das Wasser lief ja einfach nur schnell durch ohne gebremst zu werden? Da ich nicht aufgeben möchte habe ich mich schon nach einem neuem Boiler umgeschaut? Ich habe zwei Temperatursicherungen auf einem Messingklotz an meinem. Passen auch die Boiler, wo die Sicherung direkt am Boiler verbaut ist? Kann ich Bauteile an der Elektronik durchmessen um einen defekt auszuschließen? Gibt es eine Möglichkeit nur die Elektronik einzusenden um sie zu checken?
    Gruß

    Hallo Achim, Brühgruppe ist in Ordnung. Bei Wasseraustritt ist sie offen. Ich weis nicht ob dies in dem Moment so sein soll? Falls ja dürfte nie Wasser dort hinkommen. Es kann nur dort hingelangen wenn das Burkert Ventil öffnet. Dieses öffnet gds. wenn es Spannung bekommt oder richtigerweise falsch herum eingebaut ist und als Überdruckventil dient. Sollte ein Überdruck entstehen kann ich mir nicht vorstellen, dass soviel und solange Wasser durchgepumpt wird? Es läuft schon ein paar Sekunden.
    Für mich wäre wichtig ob unmittelbar nachdem der Cappu fertig ist, das Wasser über die Brühgruppe laufen soll? Falls nein, muss es ja an diesem Ventil oder seiner Ansteuerung liegen. Soll Wasser in die Brühgruppe, dann liegt es an der Stellung der Brühgruppe.
    Ich werde morgen das Ventil falsch herum, also laut Ventilaufschrift richtig herum einbauen. Jetzt kann es bei Überdruck nicht öffnen. Wenn es Spannung bekommt natürlich schon. Entweder die Kiste fliegt mir um die Ohren oder eins der Hauptüberdruckventile muss öffnen?
    Falls jetzt alles dicht ist, werden die 85 Ohm bestimmt auch richtig sein. Dann ist bestimmt die kleine Gegendruckfeder im Ventil zu schwach geworden und es öffnet zu früh und bleibt dann geöffnet?
    Gruß

    Hallo, vielen Dank für die Tipps. Ich habe die Ventile durchgemessen. Die beiden Danfoss haben 55 Ohm das mittlere, welches in Verdacht steht hat 85 Ohm? Es ist von Burkert Typ 167263. Jottvau glaubst du der Unterschied liegt an dem anderen Hersteller? Oder ist die Spule hin? Ich konnte im Internet auch herausfinden, dass das mittlere Ventil entgegen der Fließrichtung eingebaut werden muss. Es dient bei Überdruck als Entlastungsventil? Dies funktioniert konstruktionsbedingt nur bei falschen Einbau. Ich habe meins jetzt draußen und habe nicht darauf geachtet?
    Der Brühgruppenmotor scheint mir in Ordnung zu sein, ich schaue morgen mal ob er hoch und runter fährt. Ďas Kaffeemehl presst er ja prima, da wird er doch die meiste Last benötigen.
    Danke für die Grafik.
    Gruß

    Hallo Parabol1337, ich habe mir gerade überlegt ob das überhaupt so sein kann. Nach drücken der Capputaste läuft ja der Milchprozess richtig, es wird Milchschaum produziert. Müsste nicht dann auch der Druck über das nicht schließende Ventil in die Brühgruppe gehen und dann je nach Stellung am Kaffeeauslauf herauskommen? Das müsste ich mal beobachten?
    Gruß

    Vielen Dank für die Antwort WMF 1000. Wenn ich die Brühgruppe mit dem Werkzeug drehe, geht alles leicht. Den Anschalter habe ich heute auch schon geöffnet. Hier war ein Kontakt recht abgebrannt. Ich konte ihn leicht verbiegen, er schaltet nun sauber, zumindest für eine Zeit. Die Brühgruppe scheint mir falsch angesteuert zu werden, es kann doch nicht sein, dass sie nach der Milchzufuhr und Kaffebereitung in dem Moment offen steht, wenn Wasser gefördert wird? Ggfs. Soll das Wasser aber auch einen anderen Weg gehen und gar nicht in diesem Moment durch die Brühgruppe? Wie ist den der Ablauf des Wasserfluß bei Cappucino? Die Magnetventile funktionieren. Dad Auslaufventil steht nur sehr oft auf Durchgang, das System scheint daher auch öfters leer zu laufen? Ich bin mit meinem Wissen am Ende?

    Hallo Kaffegenießer, ich habe ein Problem mit meiner 2007er WMF 1000. Wenn ich Cappucino mache, läuft erst der Milchbezug, dann der Kaffee wie es sein soll. Dann fährt die Brühgruppe auf und es wird Wasser gefördert. Das Wasser läuft dann mit Resten Kaffepulver aus dem unteren Teil der Brühgruppe heraus nach unten in die Maschine? Kennt jemand dieses Problem? Ich denke es müsste die Elektronik sein, die gibt doch den Befehl zum Öffnen der Brühgruppe? Ich hatte zuvor einen ausgelöteten Kontakt der 230 Volt Zuleitung auf der Platine behoben, der Anschluß zur Platine wurde hier anscheinend zu heiß. Ich muss auch ca. 15 Sekunden auf den Anschalter drücken bis sie angeht. Kennt jemand das Problem und kann mir die Bauteile der Platine benennen, ich würde sie einfach erneuern. Vorab vielen Dank. :1f62b: