Die Halterung der Brühgruppe hat minimal (< 1 mm) Spiel entlang der Spindel. Einzig auffälig ist, dass die Brühgruppe in der untersten Position die Auffangschale leicht berührt und diese dann etwas wackelt. Die genaue Stelle der Kollision konnte ich allerdings noch nicht ausmachen.
Die Trestertabs sind fest und können am Stück aus dem Auffangbehälter entnommen werden. Bei stärkstem Aroma und zwei Tassen sind die Tabs ca. 16 mm dick. Bei mildem Aroma und einer Tasse sind es nur noch ca. 9 mm. Für mein Gefühl etwas dünn.
Wenn das Mahlwerk ein paar Runden ohne Bohnen läuft erhöht sich danach für ein paar Bezüge die Tresterdicke auf > 20 mm. Der Kaffee ist dann auch deutlich stärker.
Zwischenzeitlich habe ich den oberen Brühkolben einmal komplett zerlegt und gereinigt. Einige Löcher im Sieb des Brühkolbens waren fast zu und in dem orangenen Becher haben sich einige Kaffeereste abgelagert. Den schwarzen Schlauch habe ich durchgepustet ... ging ohne Probleme. Auch sonst keine Kalkablagerungen oder undichten Stelllen. Dennoch: Nach der Reinigung des oberen Brühkolbens war der Kaffee deutlich stärker und geschmackvoller! ... Allerdings noch immer nicht da wo ich ihn haben möchte, insbesondere bei stärkster Aromastufe. Die Tresterdicke ist immer noch unverändert.
Gibt es einen Referenzwert für die Tresterdicke oder eine Möglichkeit die Sollwerte für die Tresterdicke zu verändern? Die Maschine selbst kommt mit mehr und feiner gemahlenem Pulver problemlost klar ... über das Pulverfach zaubert sie zumindest einen hervorragenden und sehr starken Espresso.
... eigentlich schon eine Frage für einen neuen Thread, auch wenn die Tresterdicke ja schon öfters Thema war.