"Sound Design" an einer DeLonghi Primadonna

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    • Das Pfeifen tritt nicht nur bei umgerüsteten Maschinen, sondern auch teilweise bei neuen Maschinen auf. Laut DeLonghi könnte es der Thermoblock sein, was ich aber mittlerweile mehr glaube, ist, dass es das Cremaventil ist. Diese Vermutung wurde schon von anderen Mitgliedern in einem anderen KAffeeforum geäußert. Wirklich geprüft hat das noch keiner. Es könnte aber sein, dass die Feder des Cremaventils ein wenig zu schwach ist. Durch den Memebranregler baut sich in der BG ein etwas anderer Druck als ohne auf, vor allem gleichmäßiger.
      Lösung könnte sein, die Feder des Cremaventils vorsichtig ein wenig auseinander zu ziehen und wieder einzubauen. Dadurch erhöht sich der Federdruck, so dass das Ventil nicht mehr so arg schwingen kann, dass es Geräusche verursacht.

      Aber wie schon erwähnt, ist diese Theorie ungetestet, zu mindest bei DeLonghi-VA. Bei anderen funktioniet die Feder auseinanderzieh-Methode ganz gut um altersschwachen Cremaventilen wieder auf die Sprünge zu helfen.

      Gruß
      Gregor

      VA-Werdegang: Jura E75 06.2006-10.2006 >>> Jura S9 Avantgarde 10.2006-07.2007 >>> 08.2007-04.2008: DeLonghi PrimaDonna
      ST-Werdegang: Gaggia Evolution mit Demoka M-203 10.2007-01.2009 >>> Arte di Poccino Bar (ST+Mühle) seit 01.2009 >>> ab 03/2009 La Spaziale Mini Vivaldi + Eureka MCI/T seit 12/2009 Casadio Instantaneous >>> ab 04/2013 Bezzera 2000AL
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    • Hallo @Gregor,

      vielen Dank für den Tipp...
      Ich warte jetzt auf die Explosionszeichnung von DL, um genau zu sehen wo das Cremaventil sitzt, dann werde ich den Versuch starten.

      Gruss,
      Manfred
      VA-Werdegang: AEG CaFamosa CF120 ( 10-2002 bis 12-2008 ) ---- Siemens EQ7 schade ( 12-2008 bis 12-2008 ) ---- DeLonghi PrimaDonna Avant ESAM6700 ( 01-2009 bis ... )

      Kaffeesorte(n): Schloss-Mischung und Espresso-Gourmetmischung (aus der wahrscheinlich kleinsten privaten Rösterei Deutschlands lt. WDR)
    • Das Cremaventil befindet sich im unteren Brühkolben (in dem Teil der Brühgruppe, dass man entnehmen kann), man sieht es sehr leicht, wenn man das Sie abschraubt. Frag mich jetzt allerdings nicht, wie man es ausbaut, das habe ich nie versucht.

      Gruß
      Gregor

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    • Hallo @Gregor,

      das Cremaventil habe ich gefunden, es befindet sich direkt unter der Siebscheibe (mit einem Stöpsel gesichert). Die Feder habe ich etwas auseinander gezogen... Leider ohne Erfolg, das Geräusch ist immer noch da.

      Nun werde ich wohl mit diesem Geräusch leben müssen, es sei denn... es hat jemand eine zündende Idee. Ich kann aber sagen, dass dieses Geräusch bei weitem angenehmer ist als vor dem Einbau des Membranreglers.

      Nochmals vielen Dank...

      Gruss,
      Manfred
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    • Ich vermute noch zusätzlich zum Cremaventil, dass die Ursache des "Übels" im oberen Brühkolben ist. Da nachzuforschen wird aber richtig aufwändig und würde ich nicht innerhalb der Garantie durchführen.

      Gruß
      Gregor

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    • Stimmt, dort sitzt auch eine Feder (sieht man von aussen)... Wie du schon geschrieben hast "GARANTIE" !!! Das wäre zu riskant...

      NUN WERDE ICH DAMIT LEBEN, es gibt schlimmeres!

      Danke...

      Gruss,
      Manfred
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    • Hallo!

      Als Neuling, der aber schon eine geraume Zeit das Forum verfolgt, möchte ich meiner nunmehr 3 Jahre alten EAM 3000B eine neue Pumpe gönnen. Die Pumpgeräusche sind mit der Zeit doch immer lauter geworden. Ich werde auch die INVENSYS CP4 einbauen. Bringt ein zusätzlicher Membranregler tatsächlich etwas? Wenn ja, würde es auch so ein gebrauchter tun. Zur Zeit wird ein gebrauchter SAECO Membranregler in der Bucht angeboten,
      Oder können an einem Membranregler Alterungserscheinungen auftreten, so dass man doch lieber einen neuen kauft?

      Gruß
      chakkachakka
    • Der Membranregler bringt hauptsächlich etwas, ohne ist die neue Pumpe nur unwesentlich Besserung. Die 3 Jahre alte Pumpe ist aber auf keinen Fall am Ende, ich würde eher den Filter vor dem Pumpe tauschen denn dieser kann mit der Zeit verstopfen und ein lauteres Pumpgeräusch verursachen.
      Einen gebrauchten Membranregler mit Sicherheitsventil würde ich nicht kaufen. In dem Ventil ist eine Feder eingebaut, die auch ermüden kann.

      Gruß
      Gregor

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    • Ja, den meine ich (ist auch der Einzige). Der dient dazu feine Partikel aus dem Wasser zu filtern. Bevor man gleich eine ganz neue Pumpe kauft, ist ein Wechsel des Filters die günstigere Variante.

      Gruß
      Gregor

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    • Hallo , :2615:
      habe meine ESAM 3500 mit dem Saeco Ausgleichs - und Überdruckventil ausgestattet , ohne neue Pumpe .
      Muss einfach sagen , Spitze !!!!!!!!!!!!!!!
      Sehr leise gegenüber vorher .
      Kann also nur jedem empfehlen , bei der Öffnung einer Delonghi , gleich dieses Saeco Ausgleichs - und Überdruckventil einzubauen .
      Das ist eine vernünftige Investition , die durch die leiseren Pumpgeräusche , doch zu einer Aufwertung des KVA`s führt .

      Gruesse :2615:
      euer Kaffeeonkel
    • Hallo,

      ich habe meine Primadonna 6600 jetzt auch mal mit dem Regelventil von Saeco ausgestattet. Der Unterschied ist enorm, auch ohne neue Pumpe und für mich ausreichend!

      Die Undichtigkeiten hatte ich auch, aber ich hatte vorsichtshalber (aufgrund der Beiträge hier im Forum) passend zum Saeco Ventil auch die Saeco Schlauchdichtung No. 2015 für ein paar Cent mitbestellt. Diese hat sofort Abhilfe geschaffen und komplett abgedichtet.

      Das Klingeln habe ich jetzt auch. Das kommt bei mir definitiv von dem Umbau, da ich es auch nochmals zurückgebaut hatte und damit das Klingeln wieder weg war. Gibt es hier
      neue Erkenntnisse, das abzuschalten. Ist zwar nicht so ein lautes Geräusch, ist aber sehr unangenehm. Ich weiß jetzt nicht was besser ist: Das leise Klingeln oder das laute Pumpengeräusch. Ich dachte sogar es käme von der Pumpe selber. Ist das Klingeln auch vorhanden, wenn man die CP Pumpe aufbaut?

      Gruß, Thormann
    • Das Klingeln/Pfeifen oder wie man es sonst noch nennt kommt nicht von der Pumpe und auch nicht durch, wie mir DeLonghi erzählte, schlecht vergossene Leitungen im Thermoblock. Gerade letzteres ist technisch nicht nachvollziehbar, denn die Leitungen sind innen glatt und werden durch den Aluguss drumherm nicht beeinflusst.
      Das Geräusch entsteht meiner Meinung nach entweder durch eine für diese neue Druckbelastung nicht geeignete Ventilfeder im oberen Brühkolben, oder im entnehmbaren Teil der Brühgruppe, dort befindet sich unter dem Sieb ebenfalls ein federbelastetes Ventil.

      Mangels Maschine kann ich das aber nicht mehr ausprobieren. Ich hätte ansonsten die Federn ausgebaut, vorsichtig ein wenig auseinandergezogen um die Spannung zu erhöhen und wieder eingebaut. Evtl. verschwindet das Geräusch dadurch.

      Gruß
      Gregor

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    • Danke für die Antwort!

      Spannung der Federn erhöhen? Ich denke durch das Regelventil wird der Druck der Pumpe konstant gehalten also ggfs. verringert! D.h. die Federn müßten bei weniger Druck betätigt werden. Oder liege ich da jetzt falsch?

      Gibt es eine Zeichnung, wo genau diese Federn sitzen?

      Gruß, Thormann
    • Der Druckverlauf wird durch den Memebranregler geglättet, also konstant gehalten, das ist richtig. Verringert wird der Druck aber nicht.


      Gibt es eine Zeichnung, wo genau diese Federn sitzen?

      Nein, soweit ich weiß nicht. Ist aber ganz einfach: Die eine ist im unteren Brühkolben verbaut,, dazu muss man die Brühgruppe komplett zerlegen, die 2. Feder ist im Einlassventil des oberen Brühkolbens, dazu muss man den Thermoblock ausbauen und den oberen Kolben komplett zerlegen.
      Aber Achtung: Das Zerlegen des oberen Brühkolbens ist nicht ganz trivial, wenn dabei etwas kaputt geht, gibts erst recht keine Garantie mehr und man kann einen neuen Thermoblock kaufen, denn Kolben und Thermoblock sind eine vormontierte Einheit.

      Gruß
      Gregor

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gregor ()

    • Der Maximaldruckbeträgt im VA ca. 8bar.
      Der Membranregler verringert den Druck auch nicht, sondern killt nur die Druckabfälle der Vibrationspumpe, die das Wasser stoßweise fördert. Merkt man auch ganz leicht in der Praxis, wenn man die Pumpgeräusche während dem Brühvorgang vergleicht: Ohne Membranregler leiser als beim Spülen, da Druck aufgebaut wird, mit Membranregler noch leiser als ohne --> höherer Druck. Die Vibrationspumpen werden leiser, je höher der Druck ist der aufgebaut werden muss.

      Gruß
      Gregor

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    • Hallo Gregor,

      das mit der Lautstärke passt! Nur kommt halt leider dieses klingeln dazu :mpf: Ich werde das Membranventil wohl wieder ausbauen, da ich für mich festgelegt habe, daß das klingeln sch.limmer ist als die lautere Pumpe.

      Wie sieht es eigentlich aus, wenn ich nur die Pumpe wechsele. Da sollte sich ja an den Druckverhältnissen nichts ändern und somit auch nichts klingeln! Frage ist halt, ob die Pumpe allein eine wesentliche Reduzierung der Lautstärke mit sich bringt. Ist die Reduktion vergleichbar, mit der durch den Membranregler erzielten? Das würde mit ja schon reichen!

      Danke und Gruß, Gert

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von thormann ()

    • Nur die Pumpe zu wechseln macht keinen Sinn. Die neue Pumpe ist zwar etwas leiser als die Alte, aber das lohnt den Kaufpreis nicht.

      Gruß
      Gregor

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    • Hallo,
      nachdem ich ja den ersten Membranregler wieder zurücl geschickt habe, weil ich es nicht dicht bekommen habe, habe ich nun mit einer Ersatzteilbestellung für eine Jura den Membranregler nochmal mitbestellt.
      Die Bohrung im Membranregler sieht ganz anders aus als beim Ersten. Ich habe die Dichtung auf den Schlauch aufgeschoben und den Sicherungssplint reingedrückt.

      Ergebnis: Dicht beim ersten Versuch.

      Vom Geäusch her eine echte Besserung, auch ohne neue Pumpe.

      Gruß -elektriker-
      @home DeLonghi Primadonna 6600 + Krups Orchestro
      @work Jura Impressa F5