DeLonghi Caffe Cortina - 1 + 2 Tassenbezugtasten + Warndreieck Dauerleuchten

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  • Gregor schrieb:


    Um noch mal zu Identifikation der Bauteile zu kommen:
    Bauteil 1 trägt die Bezeichnung "U1", Bauteil 2 "C1", Bauteil 3 "DZ1".

    Somit ist Bauteil 2 kein Widerstand, denn die werden i.d.R. mit "R" (=resistance) gekennzeichnet, so habe ich es in E-Technik mal gelernt. Denke, dass das international genormt ist.

    Das bringt mich auch einen Gedanken und suche mal nach den Bezeichungen:
    "C" = Kondensator, Bauteil 2 ist damit ein SMD-Kondensator (wenn man bei Frau G sucht, findet man eben diese kleinen braunen "Klötzchen")
    "U" = habe ich nichts genaues gefunden
    "DZ" = Zener-Diode

    Hi,

    C1 ist ein Kondensator, Widerstände sind meist etwas schlanker und das 'C' ist verräterisch :1f642:
    'U' steht für alle ICs, kann aber auch für Transistoren oder andere Halbleiterschaltungen stehen. Ohne genaueres zu wissen tippe ich auf einen Magnetschalter mit Hall-Effekt (Hallsensor).
    "DZ" für eine Zenerdiode ist nicht soo typisch, könnte aber sein. Man kann aber an einer ausgebauten Diode messen ob es eine Zener ist oder nicht.

    Steht auf dem IC nicht etwas drauf? Am Foto erkennt man das etwas schlecht.

    Viele Grüße
    Marco
    ESAM3400 Digital, metallic-rot
  • Hallo MArco,

    vielen Dank für Deine Infos. Das "C" für Kondensator steht hatte ich mittlerweile ja auch schon herausgefunden. Dank Dir weiß ich jetzt auch, wofür "U" steht und bestätigt meine Vermutung, dass es irgend ein schaltendes Element sein muss, das auf Megnetismus reagiert. Irgendwie müssen die Magnete an der Motorwelle die Schaltung zum Schalten bewegen :1f609:
    "DZ" hatte ich mehrfach als Bezeichnung für Zenerdiode gefunden, das Bauteil auf der Platine sieht auch aus wie die Beispielbilder für diese Diodenart im Internet. Wenn mich meine Kenntnisse in Elektrotehcnik nicht verlassen haben, macht eine Zenerdiode für diese Schaltung eh Sinn, oder?

    Ich kann leider selber nicht genau erkennen, was auf dem IC steht, kann es aber gerne noch mal versuchen.

    Gruß
    Gregor

    VA-Werdegang: Jura E75 06.2006-10.2006 >>> Jura S9 Avantgarde 10.2006-07.2007 >>> 08.2007-04.2008: DeLonghi PrimaDonna
    ST-Werdegang: Gaggia Evolution mit Demoka M-203 10.2007-01.2009 >>> Arte di Poccino Bar (ST+Mühle) seit 01.2009 >>> ab 03/2009 La Spaziale Mini Vivaldi + Eureka MCI/T seit 12/2009 Casadio Instantaneous >>> ab 04/2013 Bezzera 2000AL
  • Naja, ohne die Schaltung zu kennen (oder zumindest die Verbindung zwischen den Bauteilen und Kabeln) weiß ich nicht ob da eine Zenerdiode mehr Sinn macht als eine gewöhnliche Diode.
    In der Gehäuseform gibt es sowohl Zener als auch normale Dioden, das ist eben Mini-Melf. Klar deutet das 'Z' auf Zener hin, aber wie hieße dann die zweite? DZ2? :1f609:

    Viele Grüße
    Marco
    ESAM3400 Digital, metallic-rot
  • Ich hatte es einfach von der Funktion er abgeleitet. Eine normale Diode ist doch nur ein Spannungsbegrenzer und die Z-Diode stabilisiert eine pulsierende Gleichspannung. Letzteres passt auf die Reedplatine, da doch durch die Magnete auf der Motorwelle sicherlich eine pulsierende Gleichspannung erzeugt wird (wenn der IC ein magn. Schalter sein sollte).

    Gruß
    Gregor

    VA-Werdegang: Jura E75 06.2006-10.2006 >>> Jura S9 Avantgarde 10.2006-07.2007 >>> 08.2007-04.2008: DeLonghi PrimaDonna
    ST-Werdegang: Gaggia Evolution mit Demoka M-203 10.2007-01.2009 >>> Arte di Poccino Bar (ST+Mühle) seit 01.2009 >>> ab 03/2009 La Spaziale Mini Vivaldi + Eureka MCI/T seit 12/2009 Casadio Instantaneous >>> ab 04/2013 Bezzera 2000AL
  • Ups :1f642:
    3x nein :1f602:

    Eine "normale" Diode lässt Spannung nur in einer Richtung durch, in Gegenrichtung sperrt sie. An ihr fallen bis zu 0,7 V ab, mehr nicht. Der Strom muss durch einen Vorwiderstand oder die restliche Schaltung begrenzt werden.

    Eine Zenerdiode ist vorwärts eine normale Diode, rückwärts lässt sie ab einer bestimmten Spannung (da gibt es verschiedene in 0,x Volt Schritten) auch durch, damit kann man eine (schlechte) Referenzspannung erzeugen oder eine Spannugnsbegrenzung (mit Vorwiderstand zur Strombegrenzung!) bauen.

    Der IC ist zu 99% kein mechanischer Schalter, sondern ein Halbleiterbauelement. Er misst entweder durchden Hall-Effekt oder ist ein induktiver Senor.
    Ach, eigentlich zu 100% :1f602:

    Pulsierendende oder getaktete Gleichspannung wird schon richtig sein, aber ich nehme an die wird genau so weitergegeben. Die Frequenz bzw. Zeit zu messen ist nämlich einfacher und genauer als es erst in einen Spannungslevel zu wandeln und in den AD-Wandler zu schieben.

    Mich würden genauere Fotos und ein Schaltplan der Maschine immer mehr interessieren...

    Viele Grüße
    Marco
    ESAM3400 Digital, metallic-rot
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  • Wieso 3x nein? Zu den Dioden hast Du nicht viel Anderes geschrieben als ich gemeint hatte, nur eben ausführlicher. Mein Wissen entstammt nicht nur aus meinem Kopf und der Erinnerung, sondern teilweise auch von der für mein Empfinden guten Quelle:
    elektronik-kompendium.de/sites/bau/0201113.htm
    elektronik-kompendium.de/sites/bau/0201211.htm
    Fachlich kann ich es nicht gut widergeben, da ich etwas Anderes gelernt habe, keine Elektrotechnik :1f642:

    Fotos kann ich liefern, Schaltpläne müssen selbst erstellt werden, denn verständlicherweise gibt der Hersteller die nicht an Dritte weiter.

    Gruß
    Gregor

    VA-Werdegang: Jura E75 06.2006-10.2006 >>> Jura S9 Avantgarde 10.2006-07.2007 >>> 08.2007-04.2008: DeLonghi PrimaDonna
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  • Ok, Du hast schon teilweise Recht, das kommt etwas auf die Sichtweise an. Ich wollte nur helfen und mein Wissen weitergeben, und keinesfalls besserwisserisch auftreten.

    "Spannungsbegrenzer" ist nicht richtig, denn die Begrenzung auf 0,7 Volt ist nur ein Nebeneffekt. Hauptaufgabe ist das Durchlassen des Stromes in einer Richtung.

    "stabilisiert eine pulsierende Gleichspannung" steht tatsächlich im ELKO, würde ich aber so nicht unterschreiben. Denn alleine ohne Widerstand (Stromberenzung) würde sie dabei durchbrennen, und stabilisieren kann sie auch nicht. Sie begrenzt eben nur die Spannung, zu kleine Spannungen bleiben aber zu klein.

    Viele Grüße
    Marco
    ESAM3400 Digital, metallic-rot
  • Hallo Marco,

    mach Dir keine Gedanken, Deine Beiträge sind sehr hilfreich, die verwendete Technik zu identifizieren. Vor allem ist es fachlich wesentlich qualifizierter als meine Laienhaften Beschreibungen :1f642: E-Technik ist nicht unbedingt mein Steckenpferd, denke oft zwar an das Richtige, beschreibe es aber mit Worten dann doch eher falsch, zumal ich mir alles nur im Selbststudium von Literatur zusammensuchen kann.

    Gruß
    Gregor

    VA-Werdegang: Jura E75 06.2006-10.2006 >>> Jura S9 Avantgarde 10.2006-07.2007 >>> 08.2007-04.2008: DeLonghi PrimaDonna
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  • Hallo Gregor,

    Gregor schrieb:


    Was mir bei der Testerei noch auffiel:

    Beim Auslesen der Bezüge habe ich noch mal alle anderen Taster gedrückt, beim Drücken der Taste "1-Tassenbezug" blinkte die Pulvertaste 8x...bedeutet das nun 8x Entkalken, oder 8x Pulverbezug? beim Drücken des Dampfschalters leuchtete die Pulvertaste 2x, also 2x Dampfbezug, oder wie?


    aus reiner Neugier habe ich das Ganze mal bei meiner EAM 3200 getestet:
    Das Drücken der Taste "1 Tasse Bezug" lies hier 3x die Pulvertaste blinken- und ich bin mir absolut sicher, die Maschine bisher 3x entkalkt zu haben (heute gerade das 3. Mal).
    Deine Vermutung "1 Tasse Bezug = Anzahl der Reinigungsvorgänge" scheint also zu stimmen!

    Die Anzahl Pulverbezüge, wie Du ja auch vermutet hattest, können es nicht sein, denn meine Maschine hat davon bisher 0 (Null).
    Was die anderen Blink-Codes (also bei Druck auf "2 Tassen Bezug" oder "Wasserbezug") bedeuten, davon habe ich auch keine Ahnung...

    LG siradlib