Entkalker Alternative zu Durgol

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  • So, nachdem der Entkalker über Nacht einwirken konnte, und ich die Lösung dann noch dreimal verdünnt habe, hab ich den ganzen Tag gespült wie blöde.
    Die Brühgruppe hab ich auseinander gebaut, sauber gemacht ( ich wußte garnicht, das da ein Sieb ist :1f643: ), Schweißausbrüche gekriegt, weil ich sie fast nicht wieder zusammen bauen konnte , es dann aber doch geschafft hab, nochmal einen Tank gespült und dann eine Tasse Kaffee gemacht. Schmeckte sch... :1f922: Jetzt hab ich die ganze Zeit nen komischen Geschmack im Mund. Kann aber auch Einbildung sein :1f600:
    Es kommen immernoch ein paar schwarze Brocken raus und das Wasser hat eine leicht gelbliche Farbe. In der Auffangschale und in dem anderen ( wo die Kaffedinger reinfallen) befindet sich immer Wasser. Keine Ahnung, warum.
    Ich musste die Maschine zwischendurch ja ausmachen, wegen der Brühgruppe, und beim Anschalten hat sie sich wieder so angehört, als ob sie verstopft. Ich habe dann die Spültaste gedrückt und dann ging es.
    Freitag oder Samstag versuch ich mal, das Gehäuse abzunehmen.
  • Hast du die Brühgruppe beim Zusammenbau geschmiert?
    Gruß Stefan
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    Ich beantworte keine Fragen per PN oder Email, dazu gibt es das Forum!
  • Geschmiert wird nur der Stößelschaft damit sich das untere Sieb leicht bewegen lässt. Ich hoffe Du hast das untere Sieb gründlich gereinigt? Da sammelt sich immer ne Menge an Kaffeefett und wenn das nicht ALLES rausgewaschen wird schmeckt es ewig nach Entkalker. Brühgruppen, durch die Entkalker gelaufen ist, sollte man immer völlig zerlegen und gründlichst reinigen. Die Brocken dürften aus dem Bereich Kaffeeauslauf kommen, dafür trifft im Prinzip genau das Gleiche zu, wenn Entkalker da hinkommt, dann muss der ebenfalls gründlich gereinigt werden.
  • uhrmacher schrieb:

    Geschmiert wird nur der Stößelschaft damit sich das untere Sieb leicht bewegen lässt.
    Nein, auch die Brühkammer wird geschmiert.
    Gruß Stefan
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  • Nein, ich hab nicht's geschmiert. Ich habe das Fett nicht. Nur WD40 und Nähmaschinenöl.
    Ich hab das silberne Sieb, was mit der Schraube befestigt ist, saubergemacht und da wo es drauf liegt. Mehr konnte ich nicht auseinander nehmen. Die Dichtungen hab ich unter fließend Wasser mit einem Lappen geputzt.
    Und das Gehäuse hab ich auch mit Wasser sauber gemacht.
  • Neu

    Stefan schrieb:

    uhrmacher schrieb:

    Geschmiert wird nur der Stößelschaft damit sich das untere Sieb leicht bewegen lässt.
    Nein, auch die Brühkammer wird geschmiert.
    Braucht es aber nicht, maximal ein winziges bisschen am neuen O-Ring, den Rest erledigt das Kaffeefett von selbst! Ich mache es nur wenn ein neuer O-Ring eingesetzt wird und dann wirklich ganz wenig. Und glaube mir, ich habe schon mehr als 100 BG revidiert und keine einzige davon ist wieder ausgefallen und selbst nach Jahren der Benutzung sehen die 1000 mal besser aus als diese mit Fett zugekleisterten BG an denen Tonnen von Kaffeeresten kleben und vor sich hin gammeln.
  • Neu

    Ich habe andere Erfahrungen gemacht, das hängt sicherlich auch mit dem Nutzungsverhalten ab. Und das Fett sollte man sparsam dosieren.
    Gruß Stefan
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  • Neu

    Heute hab ich die Brühgruppe nochmal aufgemacht und das Cremaventil gesucht. Ich habs auch gefunden, allerdings konnte ich es nicht ausbauen, so wie auf den Bildern im Downloadbereich. Lediglich einen kleinen Ponöckel konnte ich mit einem Draht hoch und runter bewegen. Und aus einem kleinen Loch an der Seite kam schwarzer Siff.
    Dann hab ich alles wieder zusammengebaut und zwei Tanks gespült. Der Kaffe schmeckt immer noch nicht. Noch einen Tank gespült, zwischendurch immer mal die Heißwasser Taste gedrückt. Das Wasser hat noch einen leichten Gelbstich.

    @OlliFFM wir haben hier einen Techniker in der Nähe, aber der will knapp 200,- Euro, und das Geld hab ich grad nicht.
  • Neu

    100gr pro Liter greift alles sofort an, wenn's dann noch heiss gemacht wird geht sogar Kunststoff kaputt! Buntmetalle wie Ventilstifte und Pumpenkörper leiden auch extrem, ich hatte schon Ventilstifte von denen nur noch der Dichtungsring und paar dünne Schuppen Metall übrig geblieben sind.
    200€ sind schön frech, das geht sicher preiswerter, selbst mit Beteiligung von Finanzamt !
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    Das Cremaventil ist der "Ponöckel". Wenn dieser angehoben wurde, das Werkzeug rausziehen, erneut drunter stecken und komplett hoch drücken, oder mit Pinzette oder Zange rausziehen.

    Bedingt der Meldung zu fein gemahlen gehe ich jedoch von ausgedienten O-Ringen aus.
    Sofern du den oberen Brühlkolben berühren kannst, überprüfe ob sich der Ring mühelos drehen lässt. Falls ja ist der durch.

    Ebenso kann die Kugel in der Pumpe abgenutzt sein, es entsteht dadurch zu wenig Druck.

    Egal wie kalkhaltig das Wasser auch ist, so oft ist eine Blockade nicht normal. In so einem Fall Spüle ich immer alles von Hand durch. 30 g Eilfix auf 1 Liter mit einem Quirl gründlich auflösen. 10 Minuten stehen lassen, erneut durchschlagen. Mittels Spülspritze 60 ml, in der Apotheke für um die 60 Cent, spüle ich jeden Schlauch mit jedem Teil. Reinpumpen, zurück, immer wieder bis keine Blockade mehr spürbar ist.
    Dazu muss das Cremaventil raus und, im Testmodus, die Brühgruppe oben stehen, wie beim Bezug.
    Die Spülspritze schließt wunderbar mit dem Messingring der Schläuche ab. So lässt sich enorm Druck aufbauen.

    Die Kugel in der Pumpe sollte um die 4 mm haben, min. 3,8.