Kauf eines 1. Vollautomaten bis 800€

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    • Kauf eines 1. Vollautomaten bis 800€

      Liebe Forengemeinde,

      ich bin neu bei Euch, hoffe hier auf erste Hilfe und entschuldige mich im Voraus, falls ich mit meiner Anfrage im falschen Unterforum gelandet bin.
      Als Kaffee- und dementsprechend auch KVA-Laie suche ich derzeit ein Weihnachtsgeschenk für meine Eltern, blicke aber im Dschungel der Vollautomaten jedoch in keinster Weise mehr durch:

      Beide sind moderate Kaffeetrinker (morgens meist schwarzen Kaffee, mittags/abends mal Espresso, Cappuccino oder Latte macchiato...pro Person also etwa 3-4 Tassen täglich),
      die sich bisher mit einer einfachen Dolce-Gusto-Kapselmaschine und...Instantkaffee *hust* :1f607: versorgt haben.
      Die Maschine sollte relativ kompakt (die Küche ist nicht groß), einfach zu bedienen/verstehen (technischer Schnickschnack wie App-Anbindungen klingen toll, sind aber kein Muss) und zu reinigen sein sowie eine automatisches Milchschaumsystem besitzen; möglichst leise wäre natürlich auch toll.

      Meine heutige Tour durch die üblichen Elektromärkte brachte mich auf die Einsteigermodelle (?) Delonghi 22.360 bzw. 350.55 (wobei mir tatsächlich niemand den Unterschied beider Modelle erklären konnte und auch meine Recherche im Netz nicht half) um die 500-550,- €.
      Gleichzeitig wurde mir von Jura hinsichtlich Reiningung/Wartung/Folgekosten massiv abgeraten - abgesehen davon, dass diese wohl nur teilweise in meiner Preisklasse liegen (diese habe ich nämlich nicht verraten), war ich bisher der Meinung, dass das die Porsches unter den KVA sind?!

      Nun meine Fragen an Euch:
      Kennt jemand die o.g. Delonghis und kann mir sagen, wo der Unterschied liegt / ob ich mir das Geld lieber sparen sollte oder dort guten Gewissens zuschlagen kann?
      Gibt es eventuell ein (Einsteiger)Modell einer anderen Marke, das ihr empfehlen würdet?
      Gibt es eventuell sogar Marken, die ich favorisieren oder kategorisch ausschließen kann?


      Wie im Titel beschrieben, beträgt der Richtwert der Anschaffungskosten circa 800 € - weniger wäre natürlich wunderbar (siehe oben genannte Modelle) - vielleicht sollte ich aber auch noch ein wenig sparen und die Anschaffung auf das kommende Jahr verschieben?

      Im Voraus danke ich herzlich für eure Hilfe,
      Dwarfelchen
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    • und moin erst mal !

      Hol dir die Jura E8. Die übersteigt zwar dein Budget um knapp 100,- €, ( bei idealo.de ) hat aber im Test ( Stiftung Warentest ich glaube 12 / 2016 ) von allen getesteten Vollautomaten mit am besten abgeschnitten. ( ne neue E8 wird gerade bei eBay angeboten , Auktion steht gerade bei 536,- € + 16,49 € Versandkosten, Ende der Auktion 6. Nov. 2018, 9 Uhr 11. 57 ). Zu den Maschinen von DeLonghi kann ich nichts sagen. Die Juras sind einfach eine Klasse für sich. Wie alle Vollautomaten bedürfen sie allerdings einer intensiven Pflege, wenn sie nicht dauernd in einer Fachwerkstatt aufschlagen sollen. Was intensive Pflege meiner Meinung nach genau bedeutet, kann ich näher ausführen, würde aber in diesem Zusammenhang zu weit führen.
      Zu den Folgekosten : Reinigungstabletten und Entkalkungsmittel brauchst du bei allen Kaffeevollautomaten. Die Original - Jura- Produkte sind schon ganz schön teuer, die muss man aber nicht zwangsläufig nehmen. Eine Original- Jura- Reinigungstablette kostet rund 1,- €, ein No- Name- Produkt ca. 10 Cent. Und bei den Entkalkungstabletten ist es ähnlich. Wasserfilter kann man meiner Erfahrung nach sowieso vergessen ( kosten pro Stück ca. 10,- €., nur bei ganz hartem Wasser wirklich zu empfehlen ! ).
      Jura verwendet bei notwendigen Reparaturen sogenannte Reparaturpauschalen, die sich je nach Maschinentyp und Reparaturart ( mit oder ohne Komponentenaustausch ) in der Höhe von einander unterscheiden. ( als Beispiel : der Austausch der Brühgruppe bei ner E8 schlägt mit ca. 200,-€ ohne Transportkosten zu Buche )

      Gruß
      Wolfgang

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nordbruch ()

    • Lieber Wolfgang,

      vielen Dank für Deine Mühe! D.h. ich brauche der Gegenwehr der Verkäufer kein Gehör zu schenken, wenn ich mal zu den Juras hinüber geschaut habe?
      Beide haben die Juras als teure Höllenmaschinen beschrieben, die ich Jahr für Jahr für viel Geld einzusenden habe (auch hier wurde die Pauschale von 200€ genannt).
      Vermutlich bin ich wohl einfach an die falschen Verkäufer geraten.
      Ich werde mir die E8 auf jeden Fall im Geschäft anschauen und Deinem Tipp in meine Kaufentscheidung einfließen lassen - merci!
    • Hallo, nach div. Vollautomaten von Siemens, Saeco und 3x de Longhi ESAM 5400 habe ich nun die ganz neue nur Kaffee zubereitende Tchibo bestellt. Da ich einen Induktionsmilchaufschäumer verwende brauche ich nicht mehr.
      Die Maschine hat nicht mal einen separaten Wasserauslauf, deshalb sollte auch nicht viel kaputt gehen können. Wäre vielleicht auch eine Alternative.
      Ich kaufe jedenfalls keine 5-800€ Geräte mehr.
      Kollegen haben Jura Geräte in den jeweiligen Abteilungen und die sind jährlich bei der Rep. für 180-230€, dafür ist mir mein Geld zu teuer!!
      Viele liebe Grüße
    • Wenn man gewisse Regeln bei der Pföege einhält wird auch eine Jura nicht zur Schimmelbombe und muss auch nicht jährlich eingeschickt werden, das bestätigen eigene Erfahrungen und Erfahrungen im Bekanntenkreis. Leider halten sich halt viele nicht an ein bestimmtes Maß zur Pflegeeines Vollautomaten, da ist es dann aber egal, ob man die BG entnehmen oder nicht entnehmen kann. Ich hatte schon genug Saeco und DeLonghi in der Hand, die total vergammelt waren.

      VA-Werdegang: Jura E75 06.2006-10.2006 >>> Jura S9 Avantgarde 10.2006-07.2007 >>> 08.2007-04.2008: DeLonghi PrimaDonna
      ST-Werdegang: Gaggia Evolution mit Demoka M-203 10.2007-01.2009 >>> Arte di Poccino Bar (ST+Mühle) seit 01.2009 >>> ab 03/2009 La Spaziale Mini Vivaldi + Eureka MCI/T seit 12/2009 Casadio Instantaneous >>> ab 04/2013 Bezzera 2000AL
    • Wir müssen immer davon ausgehen dass nicht alle Nutzer derart viel Hintergrundwissen haben wie wir. Wer eine Saeco zum Gammeln bringt hat nix anders verdiehnt als Gammelkaffee, da er einfach die BDA nicht befolgt! Aber in der JURA BDA steht nix davon jede Zeit der Nichtnutzung der Maschine diese halb zerlgt in der Küche stehen zu lassen ist damit genug Luft überall hinkommt. Zudem dürfte das der Mehrheit der Benutzer ein Dorn im Auge sein wenn so eine halb zerlegte Maschine in der Küche steht. Für mich völlig inakzeptabel und für den Standartuser sage ich voraus, dass es eine Schimmelbombe wird.
      Ich hab schon sehr viele KVA repariert, 100% Jura hatten kräftig Schimmel, 70% der Delonghi waren verschimmelt und vielleicht 5-10 % der Saecos hatten ein Schimmelproblem, das sagt doch eigentlich schon ziemlich viel.
    • Halb zerlegt muss man die auch nicht rumstehen haben.

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    • Es reicht, wenn man die Schalen nach dem Reinigen und Trocknen nciht ganz einschiebt. Ganz draußen stehen müssen die nicht. Mit der "Behandlung" hatte ein von mir betreute Maschine auch nach 5 Jahren noch keinerlei Schimmelim Inneren.

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    • Wäre mal ein Versuch wert.

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    • Ich habe eine JuraE60 im Einsatz und bin mit dem Gerät hochzufrieden. Ich hatte noch nie miteinem KVA so wenig Ärger, das Ding funktioniert einfach wunderbar undzuverlässig. Vorher hatte ich bereits diverse DeLonghi und Siemens KVA imEinsatz.
      Was das Gerücht mitSchimmel bei den Juras angeht, das ist Schwachsinn. Wenn man die Geräte nachAufforderung pflegt und generell mit gesundem Menschenverstand vernünftigbehandelt hast Du auch keine Probleme mit Schimmel.

      Ganz im Gegensatznebenbei bemerkt zu den tollen KVA mit entnehmbarer Brühgruppe, was ja immer inden Foren so hoch gelobt wird, da hatte ich durchaus schon in der MaschineSchimmel trotz sehr intensiver Pflege. Einfach weil die Geräte halt keingeschlossenes System sind, und daher auch mal Kaffeepulverreste an dieunmöglichsten Stellen fliegen können die nicht direkt erreichbar undoffensichtlich sind und dann dort munter vor sich hin schimmeln.

      Also wie erwähnt binich mit meiner Jura E60 sehr zufrieden, ich habe sie bei einem lokalen JuraFachhändler mit Servicevertrag auf 4,5 Jahre geholt. Das kostet zwar auf diegesamte Laufzeit von 4,5 Jahren etwas mehr wie ein direkter Kauf, aber dafürhat man zum einen die Sicherheit durch 5 Jahre Garantie (das war mir primärwichtig) und als nettes extra kann man die Maschine einmal pro Jahr kostenlosnoch abgeben und bekommt dann eine komplette Wartung gemacht die tatsächlichwas bringt, danach schmeckte der Kaffee nochmal einen Tick besser. Würde daherjedem raten der einen Jura Händler mit so einem Angebot bei sich in der Nähehat die Maschine auf dem Weg zu kaufen. Für meine bezahle ich in der Variante16 Euro pro Monat bei 54 Monaten Laufzeit. Das sind mit 864 Euro zwar ca. 200Euro mehr als bei einem direkten Barkauf beim billigsten InternetKistenschieber, aber für die 3,xx Euro pro Monat mehr hat man halt zum einendie Garantieverlängerung und den Service mit der kompletten kleinen oder großenJura Wartung einmal im Jahr. Wenn man das noch mit einrechnet, wird dieMaschine durch den Vertrag sogar deutlich günstiger wie ein Barkauf, würde dasjederzeit wieder so machen.
    • Dein Beitrag ist etwas wiedersprüchlich. Hier ging es darum, wie man jährliche Wartugnsintervalle vermeiden kann und die Maschine trotzdem keinen Schimmel ansetzt.

      Und die Aussage:

      elknipso schrieb:

      und bekommt dann eine komplette Wartung gemacht die tatsächlichwas bringt, danach schmeckte der Kaffee nochmal einen Tick besser.
      deutet darauf hin, dass mit der Maschine vor der Wartung etwas nicht stimmt.


      elknipso schrieb:

      Einfach weil die Geräte halt keingeschlossenes System sind, und daher auch mal Kaffeepulverreste an dieunmöglichsten Stellen fliegen können die nicht direkt erreichbar undoffensichtlich sind und dann dort munter vor sich hin schimmeln.
      Die Aussage ist völlig falsch. Auch eine Jura ist kein geschlossenes System, vor allem rund um den Einwurd für Kaffeepulver an der Brühgruppe sammelt sich häufig loses Kaffeemehl, was dann, bei falscher Handhabung und Pflege des Gerätes anfängt zu schimmeln. Und da ändert das Reinigungsprogramm oder die Pflegeanleitung in der Bedienungsanletung auch nichts. Geschlossen ist die Jura nur von außen.

      Davon ganz abgesehen wird hier im Forum weder das eine noch das andere System hoch gelobt, sondern sachlich auf die Besonderheiten, die bei der Pflege zu beachten sind, hingewiesen.

      VA-Werdegang: Jura E75 06.2006-10.2006 >>> Jura S9 Avantgarde 10.2006-07.2007 >>> 08.2007-04.2008: DeLonghi PrimaDonna
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    • Dann bräuchte er ja nichts daran machen :1f609:

      VA-Werdegang: Jura E75 06.2006-10.2006 >>> Jura S9 Avantgarde 10.2006-07.2007 >>> 08.2007-04.2008: DeLonghi PrimaDonna
      ST-Werdegang: Gaggia Evolution mit Demoka M-203 10.2007-01.2009 >>> Arte di Poccino Bar (ST+Mühle) seit 01.2009 >>> ab 03/2009 La Spaziale Mini Vivaldi + Eureka MCI/T seit 12/2009 Casadio Instantaneous >>> ab 04/2013 Bezzera 2000AL
    • Stimmiges Argument, soweit ich weiß wird bei einer kleinen Jura Wartung standardmäßig folgendes durchgeführt:
      • Maschine öffnen
      • Austausch der vom Hersteller empfohlenen Dichtungen
      • Geräteinnenraum desinfizieren
      • Reinigung & Nachfetten der Brühgruppe
      • Mahlwerk reinigen / justieren
      • Visuelle Überprüfung des Geräteinnenraums
      • Funktionskontrolle


      Vielleicht wurde was am Mahlwerk nachgestellt oder was weiß ich. War mir auch relativ egal, hatte nur gemerkt, dass der Kaffee einen Tick besser schmeckte und die Wartungsmöglichkeit einmal im Jahr nehme ich natürlich mit, wenn diese schon in dem Vertrag mit drin ist :).
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    • ....ich liebe meine WMF800 Zuhause und hasse Melitta Cafeo CI in der Firma, wenn sich die mal himmelt, dann endlich eine gebrauchte und gute WMF800/900/1000 :1f642:
      Gruss Ingo ;)
      --
      VA:WMF800 (ehem. Alfi Alfino, Solis Master Top & Pro) ST:La Spaziale S1 Dream, Gaggia Classic 9303/01 (Ex Bezzera Strega, Expobar Brewtus III DB PID, VBM Domobar Inox PID)
      Mühle: Mahlkönig K30 (ehem. Mahlkönig Vario, Mazzer Mini) Kaffeeröster: Gene CBR-101 u. Röstbiene II