Neuer und erster Kaffeevollautomat

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    • Neuer und erster Kaffeevollautomat

      Hallo,

      Will mir einen Vollautomatisch zulegen um Lattemacchiato und Cappuccino und Espresso zuzubereiten.

      Jetzt habe ich folgende "Ansprueche"

      Der Vollautomatisch muss zuverlässig sein und einfach zu reinigen sein.

      Gefallen tuen mir klar die Jura Geraete.

      Was ich persönlich nicht gut finde, ist der per Dampf aufgeschäumte Milchschaum, der schmeckt recht waessrich. Da habe ich mir bereits von Jura den Milchaufschaeumer gekauft für 85 Euro und bin super zufrieden. Zubereitet werden die Lattemacchiato momentan mit einer Dolcegusto Kapselmaschine.

      Der Kaffee aus der Dolce Gusto ist nicht sonderlich lecker, zu bitter und nicht fruchtig.

      Und außerdem ist der Auslauf viel zu flach um Größere Glaesser und Tassen unter den Kaffeeauslauf zu stellen.

      Also der Vollautomatisch muss garkein Schaum und Dampf erzeugen können.

      Einfach nur einen hohen Kaffeeauslauf. Und eben etwas einfach zu reinigen. Und zuverlässig sein.

      Würde mich freuen wen mir das Forum treffende Hinweise nennen könnte.
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    • Hallo Pfeilg !


      Die aktuellen Geräte der Firma Jura haben alle eine Vorrichtung zum Aufschäumen von Milch mittels Dampf. Man ist ja aber nicht gezwungen, diese Vorrichtung zum Milchaufschäumen auch zu benutzen. Wenn ich Dich richtig verstehe, brauchst Du die Maschine dann nur zur Espresso- / Kaffeeproduktion. Den Milchschaum stellst Du dann mit einem externen Gerät von Jura ohne Dampf her. Schau Dir mal die Jura F50 oder F55 auf der homepage von Jura an. Da kannst Du unter " Technische Daten " sehen wie hoch sich der Kaffeeauslauf verstellen lässt, so dass Deine Becher / Gläser darunter noch Platz finden.


      Gruß
      Wolfgang
    • Guten Morgen Wolfgang,

      Danke für deine Antwort ja es ist richtig ich erzeuge mit dem extern Milch auf Schäume der Firma Jura meine Milchschaum fuer Lattemacchiato und Cappuccino.
      Der Milch auf Schäumer funktioniert hervorragend wie ich finde wesentlich besser als der Dampf aufgeschäumte Milchschaum.
      Und eine Jura F 50 oder 55 sehe ich leider auf der Homepage nicht ich sehe eine F 9 oder eine F 85 dort sind die Ausläufer knapp 11 cm hoch etwas höher fände ich besser da ich auch größere Gläser darunter stellen möchte. ich habe mal nachgesehen und die kleinste Jura hat schon 14 cm in der Höhe was den Kaffee Auslauf angeht ist die ena Micro 1. und eine Milch/Dampfaufschaeumduese hat die ENA Micro auch nicht, was ich ja garnicht brauche.

      Und es muss nicht unbedingt eine Jura sein.

      Wen es bessere und langlebigere Maschinen gibt, würde ich diese sehr sehr gerne in Erwägung ziehen.

      Danke für deine Hilfe
    • Hallo noch mal Pfeilg !

      Du hast recht ! Die beiden von mir erwähnten Geräte gibt es auf der Jura- Homepage nicht mehr. Ich bin mir aber sicher, dass die Jura F50 Classic bis vor kurzem auf der Seite noch mit aufgeführt war. Von der Jura Micro würde ich Dir eher abraten. Als Alternative käme noch die A- Linie in Frage. Da ist der Kaffeeauslauf verstellbar im Bereich von 55 mm bis 138 mm. Mit den Geräten anderer Hersteller kenne ich mich leider nicht aus.
      Der Schwachpunkt der Kaffeevollautomaten ist in erster Linie die Brühgruppe, weil im Laufe der Zeit die mechanischen Teile durch fest anhaftende Kaffeepulverreste immer schwergängiger werden bis irgendwann die Bewegung der Teile unmöglich wird. Deshalb ist es von großem Vorteil, wenn man selber in der Lage ist, die Maschine zu öffnen und die Brühgruppe zu revidieren.

      Gruß
      Wolfgang
    • Hallo Wolfgang,

      danke fuer deiine Antwort.

      So insgeheim bin ich ja auch ein Jura Fan, schon allein vom Aeusseren oder besser gesagt nur vom Aeusseren, weil ich eben das innere nicht beurteilen kann.
      Deshalb ja auch die se Forums Anfrage.

      Gut dachte schon ich wuerde die F 50 oder F 55 nicht finden aber wen sie raus sind kann ich meine "Unfaehigkeit" darauf schieben :1f642:

      Was zeichnete den die F 50 oder F 55 aus?

      Ich dachte bei der Jura ENA Mirco 1 nur deshalb daran weil sie so einen grossen Auslauf hat und das ohne die Dampfduese, die ich eh nicht benoetige.
      Aber wen du davon abraets, werde ich dem selgstverstaendlich folge leisten.

      Ja die Dichtungen ein "Knackpunkt" ist habe ich bereits gelesen. Mal ne Frage, wie oft muss die "revidiert" werden so ne Gruehgruppe?

      Ich denke ich werde so am Tag 4-5 Esspressos fuer meinen Latte Macchiato zubereiten wollen.
      Und so eine "Inspection" soll die Maschine schon regelmaessig erfahren!

      Geht es den bei den "neueren" Maschinen die selbst zu warten?
    • Moin erst mal Pfeilg !


      Wie oft eine Brühgruppe gewartet werden muss, kann man so pauschal nicht beantworten. Ich denke, so einige tausend Bezüge sollte sie schon durchhalten. Einige tausend kann heißen 2 bis 3 tausend oder aber auch 8 bis 10 tausend Bezüge. Ich meine, das hängt auch sehr mit davon ab, wie gut Du mit Deiner Maschine umgehst. Ich reinige jeden Abend Abtropfschale und Blech, Tresterschale und Tresterbehälter mit einer Bürste unter fließendem Wasser. Des weiteren wische ich die Maschine von innen mit einem Stück angefeuchtetem Küchenpapier unter besonderer Berücksichtigung von Tresterschaufel und Brühsieb gründlich aus, so dass möglichst alle anhaftenden Kaffeepulverreste entfernt werden. Reinigungs - und Entkalkungsprogramm werden nach Vorgabe der Maschine regelmäßig ausgeführt.
      Ich warte meine Maschinen der F- Serie selber. Die neueren Maschinen habe ich bisher noch nicht geöffnet, weil es bisher dazu auch noch keinen Anlass gab. Aber ich meine, dass da auch eine Selbstwartung mit Hilfe von Anleitungen aus dem Kaffeeforum und/ oder aus dem Internet möglich sein sollte.
      " Was zeichnete denn die F50 oder F55 aus ? " Die F50 ist eine grundsolide Maschine, die schon seit über 10 Jahren gebaut wird und sich bewährt hat. Das Teil kommt für Dich insofern nicht in Frage, weil Du da nicht die ganz hohen Tassen unter den Auslauf stellen kannst worauf Du ja großen Wert legst. Die F55 sieht äußerlich genauso aus wie die F50, hat aber ein neueres Mahlwerk ( Aroma+ - Mahlwerk ).


      Gruß
      Wolfgang
    • Guten Morgen Wolfgang

      vielen Dank für deine ausführliche Widerspiegelung 2000-3000 Bezüge würde mir schon reichen. dann müsste ich sie eben die Brühl Gruppe beziehungsweise die komplette Maschine zum Service geben und dann werden nur die Dichtung getauscht oder musst dann die Bruehgruppe komplett getauscht werden?

      Die A Serie der Firma Jura habe ich als Einstieg eingeschätzt, ein etwas besseres Modell was die Langlebigkeit und Qualität angeht darf es schon sein optisch gefällt mir die F-Serie auch.

      Und von der Jura J Serie zur F Serie gibt es nur optische Unterschiede oder ist technisch beziehungsweise qualitativ ein etwas größerer Sprung zu erwarten?

      Lg pfeilg
    • Hallo Pfeilg !

      Zur J- Serie kann ich nicht all zu viel sagen. Das sind bestimmt keine schlechten Maschinen, liegen preislich auch oberhalb der F- Serie. Aber schau Dir doch mal auf der Jura- Homepage die E- Serie etwas genauer an. Die verfügt schon über das von Jura neu eingeführte Extraktionsverfahren (P.E.P. ) , wobei das heiße Wasser das in der Brühkammer befindliche Kaffeepulver nicht kontinuierlich sondern in gepulster Weise durchströmt. Bei der E- Serie ist allerdings die Unterstellhöhe für Kaffeebecher/ Gläser genauso wie bei der F- Serie eingeschränkt. Eine Maschine die beides hat ( P.E.P. ) und große Unterstellhöhe von 158 mm ist die relativ neue Z6, die preislich allerdings im Bereich um die 2000,-€ liegt.


      Gruß
      Wolfgang
    • Guten Abend Wolfgang,

      Dieses P.E.P. Dient zur besseren Crema Bildung wen ich jetzt nicht ganz verkehrt liege.
      Crema ist mir nicht ganz wichtig, schließlich sehe ich sie nicht im milchschaum :1f642:
      Oder sollte ich die Crema dennoch nicht außer acht lassen?

      Die "E" Serie ist dann wohl über der A Serie und noch unter der F Serie.

      Geht wohl ähnlich der Vorbild des deutschen Luxus Automobilbauers aus dem Schwabenland.

      Die Z Serie finde ich dann tatsächlich schon deutlich überdenken was ich dafür ausgeben will.

      Soll aber auch nicht unbedingt bei 800 Euro aufhören.

      Wen es die 1000 Euro überschreitet, und alles abgedeckt ist, dann ist das ok.

      Allerdings ist mir das Mergels ein LCD Display nicht wert. Lebe da mehr wert auf "Wertigkeit" und Qualitaet.

      Lg
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    • Moin Pfeilg !


      Das mit dem neuen Extraktionsverfahren ( P.E.P. ) ist wohl nicht nur allein eine Frage der Crema, sondern es soll diese neue Technik wohl noch mehr Aromen aus dem Kaffeepulver " herauskitzeln " . Ob dem wirklich so ist, oder ob das nur Werbeversprechen sind, kann ich nicht beurteilen. Ich habe vor kurzem im übrigen eine nagelneue F8TFT bei eBay für nur 650,-€ " geschossen " . Aber Dein " Problem " ist ja die Unterstellhöhe !
      Ich denke, wenn die neue Technik wirklich so " revolutionär " ist, wird Jura im Laufe der Zeit wohl auch die älteren Modelle auf P.E.P. umstellen. Ist wahrscheinlich auch nur eine Frage der elektronischen Ansteuerung der Pumpe.
      Im übrigen : TFT- Display und Wertigkeit bzw. Qualität einer Maschine müssen sich nicht unbedingt gegenseitig ausschließen. Ich habe eine TOP- Maschine von Jura ( Giga 5 ), die über einen TFT - Bildschirm bedient wird. Das ist ein geniales Bedienkonzept !


      Gruß
      Wolfgang
    • Guten Abend Wolfgang.

      Ist es technisch Moeglich auch "ältere" Modelle mit der Technik P.E.P. Nachzurüsten?
      Vielleicht per Softwareupdate?

      Die F8TFT sieht toll aus, ist es der Vollautomatisch den du im täglichen Gebrauch hast?

      Und ist die Giga 5 kein Gastromodell?

      Ist den die TFT Technik in Vollautomaten ausgereift oder ist da noch mit Kinderkrankheiten zu rechnen?

      Lg
    • Hallo Pfeilg !


      Inwieweit die neue Technik ( P.E.P. ) durch ein Softwareupdate auch für ältere Maschinen verfügbar sein wird, kann ich nicht beurteilen. Undenkbar aber ist das sicherlich nicht. Die F8 TFT habe ich meiner Tochter geschenkt. Die hatte bisher eine ältere F90. Die Giga 5 ist eine Maschine, die sich unter den Maschinen für den Haushaltsbereich einreiht. Das Teil benutze ich jeden Tag. Damit bin ich sehr zufrieden. Ich habe die Maschine vor gut 2 Jahren bei eBay mit knapp 500 Bezügen auf der " Uhr " ersteigert und auch selber abgeholt. Ich halte die Bedientechnik über einen TFT- Bildschirm für ausgereift oder anders ausgedrückt : Ich habe mit dem Bedienkonzept bisher keinerlei Probleme gehabt. Du kannst Dir ja mal auf der Jura- Homepage eine Bedienungsanleitung einer Maschine mit TFT- Bildschirm herunterladen. Da kannst Du dann erkennen, welche Möglichkeiten dieses Bedienkonzept bietet.


      LG
      Wolfgang
    • Hallo Wolfgang,

      Ja die Bedienung über TFT eröffnet viele Moeglichkeiten. Kann man sich schnell daran gewöhnen.

      Preislich finde ich die "Z" Serie Unverhältnismäßig teuer.
      Würde für mich nicht in Betracht kommen.

      Die Giga 5 als tägliche Maschine, darf ich fragen was du am Tag an Kaffeeportionen verschlingst?:)

      Ich denke die "A" Serie mag ich nicht, da ich sie Zuseher im "Einstieg" sehe. Soll nicht abwertend klingen, habe aber im allgemeinen eher schlechtere Erfahrung im "Einstieg" gemacht.

      Denke die "E" Serie, "F" Serie oder die "J" Serie werde ich in Betracht nehmen.

      Ich hoffe da findet sich etwas tolles :1f642:
    • Hallo Pfeilg !


      Soviel Kaffee trinken wir gar nicht. Meine Frau trinkt morgens 2 Tassen Kaffee und ich eine Tasse Cappuccino. Am Wochenende oder bei Besuch kann es auch mal etwas mehr werden. Das geniale an der Maschine ist, dass Du zwischen 2 Kaffeesorten ( beide ganze Bohnen ) umschalten und sogar mischen kannst, weil auch 2 Keramikscheibenmahlwerke vorhanden sind. Über eBay konnte ich das ( gebrauchte ) Teil ( mit ca. 500 Bezügen auf der Uhr ) ja auch verhältnismäßig günstig " schießen " .
      Die A- Serie habe ich Dir ja auch nur wegen der größeren Unterstellhöhe vorgeschlagen. Die von Dir genannten Maschinenserien ( E, F und J ) sind meiner Meinung nach alle uneingeschränkt empfehlenswert. Bei idealo.de kannst Du Dir ja mal einen preislichen Überblick über die verschiedenen Modelle verschaffen. Wenn Du aber nicht im Internet kaufen möchtest, hast Du dann aber ein paar Zahlen für die Preisverhandlung bei Deinem Händler vor Ort.
      Pflege Deine neue Maschine von Anfang an vernünftig, dann brauchst Du nicht so viel " Kohle " in Deiner Fachwerkstatt in Deiner Nähe zu lassen.


      LG
      Wolfgang
    • Hallo Wolfgang,

      Also mit täglich drei Kaffes und am Wochenende und bei Besuch etwas mehr, ist die Giga 5 da überhaupt ausgelastete?
      Ich meine auf der Jura Homepage gesehen zu haben, das die Maschine für Ca. 200 Kaffes am Tag ausgelegt ist. Da hält die Maschine ja ewig bei dir :1f609:
      Das variieren von zwei kaffeebohnensorten hat natürlich etwas für sich, keine Frage.
      Gibt es sonst noch besondere Argumente wo sich deine Giga 5 von der z oder der j Serie abhebt?

      Wartest du deine Giga 5 selbst?

      Ja also pflegen tue ich so eine Maschine sehr, auch täglich mehrmals spülen und auch diese Schale nehme ich raus und mache sie ordentlich sauber. Kaffeefett und Kaffeereste usw.
      Finde es eben nur schade das man bei Jura nicht so ohne weiteres an die bruehgruppe kommt.
      Ein Hygiene Handicap hat man dadurch schon. Gerade was man so in Foren liest oder im Fernsehen hört und sieht.
      Da gibt es ja schon einiges an schimmelbildung in der Maschine.
      Was ich auch gut nachvollziehen kann. In der Maschine ist es warm, feucht und da freuen sich die schimmelbakterien natürlich sehr.

      Hygiene ist mir sehr wichtig, soll ja schließlich als Genussmittel dienen und nicht als Krankheitserreger daherkommen.

      Lg
    • Hallo noch mal Pfeilg !


      Ne ausgelastet ist die Maschine sicherlich nicht. Aufschrauben musste ich das Teil bisher noch nicht. Es gab auch noch keinen nennenswerten Anlass dazu.. Das einzige Problem ist bisher der höhenverstellbare Kaffee- / Milchschaumauslass. der nicht in der voreingestellten Position verbleibt, sondern sich immer wieder langsam nach unten verschiebt. Ich denke, dass eine Nachjustierung wohl möglich sein sollte. Die Diskussion - herausnehmbare versus festverbaute Brühgruppe - wurde hier im Kaffeeforum auch schon geführt. Dazu gibt es eben unterschiedliche Auffassungen. Aber wer seine Maschine nicht regelmäßig und penibel reinigt und den feuchten Kaffeesatz tage- oder sogar wochenlang in der Maschine belässt, muss sich dann über Schimmelbildung in der Maschine nicht mehr wundern. Ich glaube, die Sache mit der Schimmelbildung in den Maschinen, wird in dem Filmbeitrag auch ganz schön übertrieben. Aber das es so etwas gibt, ist keine Frage. Die neueren Jura- Maschinen verfügen alle über ein Hygienezertifikat.
      Auch andere Maschinen von Jura werden im privaten Bereich ihre Auslastungsgrenze nicht annähernd erreichen. Es gibt aber auch Leute, die Haushaltsgerätemaschinen im gewerblichen Bereich einsetzen, weil diese Maschinen erheblich günstiger sind als Gewerbemaschinen. Ich hatte vor längerer Zeit mal eine Jura F90 bei eBay ersteigert. Die hatte , als ich das Gerät bei mir zu Hause auspackte, über 60.000 Bezüge auf der Uhr was privat kaum zu schaffen ist. Aber das Teil läuft ( nach Revision ) heute noch beim Freund von mir.


      LG
      Wolfgang
    • Hallo Wolfgang

      ja das ist ein Argument mit der regelmäßige Pflege denke ich kann man schon viel vorbeugen um sich den Schimmel nicht in die Maschine zu holen. Natürlich sind 60.000 Bezüge einiges und mich wundert es dass diese Maschine überhaupt noch lebt und wenn ich fragen darf was hast du dort an Revision teilen und Arbeit reinstecken müssen damit diese Maschine wieder lief ? mal abgesehen von Dichtungen etwas fett ?

      Werde das Thema auf "erledigt" setzen, dank dir.
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    • Hallo Pfeilg !

      " Wie geht das auf " erledigt " setzen " : Weiß ich so spontan auch nicht ! " Was hast Du dort an Revision teilen und Arbeit reinstecken müssen damit diese Maschine wieder lief ? mal abgesehen von Dichtungen und Fett ? "
      So aus dem Kopf und auf Anhieb kann ich Dir das auch nicht sagen aber ich habe ja in meiner Kellerwerkstatt meine Aufzeichnungen !
      Die Maschine war ca. 4 Jahre alt und hatte genau 62753 Bezüge auf der Uhr. Der Vorbesitzer hat 258 mal das Reinigungsprogramm durchlaufen lassen und den Wasserfilter 247 mal gewechselt. Die Maschine war auf "
      Filter Ja " programmiert ( das alles kann man mit Hilfe des " Connectivity- Kits " von Jura auslesen ). Der hat an Materialkosten ungefähr mehr als das Doppelte in die Maschine reingesteckt als was die mal neu gekostet hat.. Sein großer Fehler war, dass er nie das Entkalkungsprogramm hat durchlaufen lassen. Selbst Jura sagt, dass bei einem im Wassertank eingesetzten Wasserfilter eine Entkalkung der Maschine nicht mehr notwendig sei. Das ist aber einfach falsch ! Der im Wassertank eingesetzte Wasserfilter ist aber nicht in der Lage, sämtlichen im Wasser gelösten Kalk zurückzuhalten, so dass die Maschine trotzdem verkalkt nur eben halt nicht so schnell wie ohne Filter. Das gesamte wasserführende System der Maschine war verkalkungsbedingt verstopft, ein neuer Thermoblock musste her ( der alte Thermoblock war durch Kalk einfach zu ! ). Ich habe in die Maschine ein neues Mahlwerk eingebaut und die Brühgruppe musste ich revidieren und die Schlauchführung im Kaffeeauslauf habe ich ersetzen müssen. Die Maschine habe ich mehrmals von innen gründlich von Kaffeepulverresten und vom Abrieb der Kohlen des Mahlwerkmotors gereinigt.Die Innenverteilermanschette ( da wo der Wassertank einrastet ) habe ich erneuert und die Wasserschläuche vom Wassertank zum Flowmeter und vom Flowmeter zur Pumpe sowie das Flowmeter selber gereinigt. Heute würde ich gleich ganz neue Wasserschläuche einbauen. In den Wasserschläuchen bilden sich leicht bräunliche, algenartige Ablagerungen.


      LG
      Wolfgang