Bericht 1. Teil
Hallo !
Meine ganzen Erfahrungen die ich die letzten 10 Monate mit dieser Maschine gemacht habe will ich euch hier in diesem Erfahrungsbericht mitteilen :
Optisches Erscheinungsbild :
Die Maschine hat eine goldfarbene Front, die restlichen Seiten sind in schwarz gehalten. Die Maschine hat relativ kompakte Ausmaße (HxBxT) 350x280x360 .
Oben :
Auf der linken Seite befindet sich der Bohnenfachdeckel, darunter liegend das Bohnenfach mit 14 stufiger Mahlgradverstellung des Mahlwerks.
Auf der rechten Oberseite befindet sich die Tassenablage, die bei der ESAM 4300 in Metall ausgeführt ist, bei den billigeren Serien in Plastik. Die Tassenablage wird bei der DeLonghi auch richtig heiß, da sich direkt darunter der Thermoblock befindet, dessen Abwärme dafür genutzt wird.
Die Maschine hat auf der rechten Seite oben Lüftungsschlitze für die Heizung, die recht warm werden, also ist es unbedingt notwendig, dass die Maschine rechts nicht direkt neben einer Wand stehen sollte, da diese dann sehr heiß werden würde, bzw. das Gerät die Abwärme der Heizung nicht gut genug ableiten könnte
Mittig oben gibt es den Deckel für das Einfüllfach von gemahlenen Pulver, praktisch ist dass der dafür benötigte Pulverlöffel dort in einem Fach aufbewahrt werden kann, also Pulverfachdeckel auf, Kaffeelöffel entnehmen, Pulver einfüllen für Bezug, fertig.
Front :
Oben der Bedienteil mit den Knöpfen für Ein/Aus , Ein-Tassenbezug, Zweitassenbezug, Heißwasser/Dampfumschaltknopf, Spülen/Entkalken Taste, Kaffeepulvertaste, Regler für Wassermenge, Regler für Kaffeemenge, Dampfhahn.
Darunter der Kaffeeauslauf, der in der Höhe verstellbar ist, und darunter die Abtropfschale mit dem Abtropfgitter - leider nur in Plastik-schwarz - daher sehr kratzanfällig.
Bis jetzt war alles nur graue Theorie aber wie einfach und kompliziert lässt sich die DeLonghi bedienen, bzw. welche schönen und nicht so schönen Seiten zeigt die Maschine im harten Kücheneinsatz eines Kaffee-Welt.net Moderators , das alles erfahrt ihr in den nächsten Zeilen über den
Praxiseinsatz :
Einschalten :
Die Maschine ist nach gestoppten 1 Min 12 sec auf Betriebstemperatur, danach führt die Maschine automatisch einen Spülzyklus durch, bei der die Pumpe sehr laut bzw. untypisch rattert, das erste Mal macht das keinen guten Eindruck, aber man gewöhnt sich dran, auf alle Fälle kommt dieses Rattern nur beim Spülbezug, damit anscheinend das Wasser nicht so schnell durch den Thermoblock gepumpt wird um den Kontakt des Heißwassers mit der Brühgruppe zu verlängern und somit die Brühgruppe besser vorzuheizen.
Alles in allem dauert es dann ca. 2min ab dem einschalten bis die Maschine bereit für Kaffeebezug ist, relativ lang im Vergleich zu anderen Herstellern, allerdings ist der erste Bezug auch nicht viel weniger heiß als der zweite, was mir bei den Jura bzw. baugleichen immer sehr gestört hat.
Kaffee/Espressobezug :
Der Bezug eines Kaffees bzw. Espressos ist relativ einfach, im Grunde wird über den einen Drehregler die Wassermenge und über den anderen Drehregler die Kaffeemenge eingestellt und danach die Bezugstaste für ein oder 2 Kaffees gedrückt, die Maschine beginnt zu mahlen, vom Lärm ungefähr gleich laut wie die Krups Orchestro Plus, die ich als Vergleich zur Verfügung habe, die Brühgruppe bzw. der Brühzylinder mit dem Kaffeemehl fährt hoch, sodaß der obere Brühkolben der direkt am Thermoblock fix angebaut ist in den Brühzylinder eindringt und das Mahlgut zusammenpresst, jetzt wird ein wenig Wasser in die Brühgruppe eingepumpt, quasi eine Preinfusion bei der das Kaffeemehl aufquellen kann. Danach wird ab einer gewissen Kaffeemenge die Brühgruppe noch mal ein Stück weiter gegen den oberen Brühkolben gefahren, damit das Mehl noch mal komprimiert wird, erst dann wird weiteres Wasser durch die Brühgruppe gepumpt und der Kaffee erzeugt. Der Kaffee hat, anders als bei vielen anderen VA Systemen nicht weit bis zum Kaffeeauslauf, denn direkt seitlich an der Brühgruppe befindet sich das ca. 2 cm lange Kaffeeauslaufrohr, das direkt in den Auffangzylinder des Kaffeeauslaufs mündet, und somit der Kaffee nicht schon im Automat stark abkühlt, also ein sehr durchdachtes einfaches System.
Am oberen Brühkolben befindet sich auch ein Duschsieb, sodass das Wasser auf der ganzen Fläche austreten kann, also auch besser als bei Jura wo das Wasser ja nur seitlich an 2 Stellen in den Tresterkuchen eingeleitet wird.
Das Brühsieb ist relativ fein, auch viel feiner als bei den Juras, hinter dem Brühsieb befindet sich ein kleines Loch das mit einem Stössel geschlossen ist, also eine Art Cremaventil, durch den der Kaffee Richtung Auslaufrohr fließt.
Alles in allem liegt die DeLonghi Brühgruppe viel näher am Prinzip des Siebträgers als die Jura Brühgruppe.
War jetzt ein bisserl viel Technik, ich wollte nur ungefähr das Prinzip der DeLonghi Brühgruppe erklären, jedenfalls um ist nun unser Kaffee fertig bezogen.
Aber das ist noch bei weitem nicht alles hierzu, gehen wir wieder zurück zum Mahlvorgang, das Mahlwerk läuft bei meiner Maschine zwischen 6 und 8 sec, dies entspricht dann jeweils den Mengen von 7 bis 11 Gramm frisch gemahlenem Kaffee für die Brühgruppe, entgegen der Meinung vieler ist für die Brühgruppe bei diesen 11 Gramm aber noch nicht Schluß, beim Doppelbezug wird zwar nicht doppelt so viel Kaffee gemahlen als beim Einerbezug, jedoch mahlt das Mahlwerk bei maximaler Kaffeemenge im Doppelbezug 11 sec lang, das würde einer Menge von ca 15-16 g entsprechen die für einen Doppelbezug maximal möglich sind, und es stimmt der Tresterkuchen ist dicker als der bei maximaler Menge beim Einzelbezug.
Zur Mahlgradeinstellung, für einen Schümli/Verlängerten ist bei meiner Maschine ein mittelfeiner Mahlgrad ideal (3,5), für Espresso bzw. einen relativ kurzen Verlängerten (50 ml) den ich gern aus der Maschine beziehe empfiehlt sich der Mahlgrad (1,5).
Bei feinen Mahlgraden ist zu beachten, das nur Getränke bis maximal 60 ml möglich sind, der Kaffee rinnt nur mehr relativ langsam aus dem Auslauf, die Brühgruppe hat ihren maximal möglichen Brühdruck erreicht.
Die Werte meiner Maschine sind natürlich nur Ansatzpunkte, aufgrund von Fertigungstoleranzen sind die sicher nicht 1 zu 1 auf andere Maschinen anzuwenden, als Anhaltspunkt können sie aber trotzdem dienen.
Ich habe bei meiner Maschine den Mahlgrad noch ins feinere getunt, dazu mehr in einem anderen Thema hier, allerdings muss dazu die Maschine geöffnet werden.
Für mich als Espressoliebhaber habe ich das nur gemacht, um festzustellen wie weit ich mit der Maschine in die Nähe eines Espressos aus dem Siebträger komme, auf alle Fälle komme ich mit dem nunmehr getunten Mahlgrad 1, (entspricht ungefähr 2 Stufen feiner als der Standardmahlgrad 1) auf eine Durchlaufzeit von 18 sec für einen Espresso von 25 ml – eigentlich schon recht gut für einen VA.
Als Conclusio zur Brühgruppe und zum Mahlwerk kann folgendes festgestellt werden :
Die DeLonghi holt mehr Aroma aus der Bohne als das Jura-System, das konnte ich zumindest im Vergleich von mehreren DeLonghis zur Jura E-Serie bzw AEG Cafamosa und der Krups Orchestro feststellen, sie ist eher für kürzere Kaffees mit intensiveren Aromen geignet, für Kaffeepötte über 120 ml ist sie weiniger geeignet - für mich persönlich hört sowieso bei 80 ml jeder gute Kaffee auf.
Ein großes Lob muss ich dem Bedienkonzept der 4300 aussprechen, durch die stufenlose Einstellung der Wasser und Kaffeemenge sind sehr feine Variationen der Kaffee und Wassermenge möglich, programmierbare Tasten für Mengen fehlen mir nicht, eine entsprechende Markierung für die Einstellung des Drehreglers für Wasser bzw. Kaffeemenge am Gehäuse, und die Lieblingseinstellung ist schon „programmiert“.
Was ich negativ anmerken muss ist das hinter dem Kaffeeauslauf an der Vorderfront der Maschine immer ein wenig Kaffee austritt und dann dort herunter läuft, dieses Phänomen habe ich aber nicht nur bei meiner Maschine, sondern auch bei allen anderen DeLonghis die ich bis jetzt in den Händen hatte beobachtet, da dürfte ein kleiner Konstruktionsfehler im Kaffeeauslauf vorliegen, ist zwar nicht tragisch, stört aber dennoch, an der Vorderfront ist immer eine Spur des herunter gelaufenen Kaffees zu sehen.
Der ganze Bezugszyklus der Maschine dauert, augrund der langsameren Bewegungszyklus der Brühgruppe etwas länger als bei den Juras, für den Privathaushalt ist das aber eher zu vernachlässigen.
Nun da ihr euch schon so weit hier im Bericht vorgetastet habt , gönnt ihr euch vielleicht mal einen Kaffee oder Cappuccino zwischendurch, Zeit für mich folgendes zu erklären :
Hallo !
Meine ganzen Erfahrungen die ich die letzten 10 Monate mit dieser Maschine gemacht habe will ich euch hier in diesem Erfahrungsbericht mitteilen :
Optisches Erscheinungsbild :
Die Maschine hat eine goldfarbene Front, die restlichen Seiten sind in schwarz gehalten. Die Maschine hat relativ kompakte Ausmaße (HxBxT) 350x280x360 .
Oben :
Auf der linken Seite befindet sich der Bohnenfachdeckel, darunter liegend das Bohnenfach mit 14 stufiger Mahlgradverstellung des Mahlwerks.
Auf der rechten Oberseite befindet sich die Tassenablage, die bei der ESAM 4300 in Metall ausgeführt ist, bei den billigeren Serien in Plastik. Die Tassenablage wird bei der DeLonghi auch richtig heiß, da sich direkt darunter der Thermoblock befindet, dessen Abwärme dafür genutzt wird.
Die Maschine hat auf der rechten Seite oben Lüftungsschlitze für die Heizung, die recht warm werden, also ist es unbedingt notwendig, dass die Maschine rechts nicht direkt neben einer Wand stehen sollte, da diese dann sehr heiß werden würde, bzw. das Gerät die Abwärme der Heizung nicht gut genug ableiten könnte
Mittig oben gibt es den Deckel für das Einfüllfach von gemahlenen Pulver, praktisch ist dass der dafür benötigte Pulverlöffel dort in einem Fach aufbewahrt werden kann, also Pulverfachdeckel auf, Kaffeelöffel entnehmen, Pulver einfüllen für Bezug, fertig.
Front :
Oben der Bedienteil mit den Knöpfen für Ein/Aus , Ein-Tassenbezug, Zweitassenbezug, Heißwasser/Dampfumschaltknopf, Spülen/Entkalken Taste, Kaffeepulvertaste, Regler für Wassermenge, Regler für Kaffeemenge, Dampfhahn.
Darunter der Kaffeeauslauf, der in der Höhe verstellbar ist, und darunter die Abtropfschale mit dem Abtropfgitter - leider nur in Plastik-schwarz - daher sehr kratzanfällig.
Bis jetzt war alles nur graue Theorie aber wie einfach und kompliziert lässt sich die DeLonghi bedienen, bzw. welche schönen und nicht so schönen Seiten zeigt die Maschine im harten Kücheneinsatz eines Kaffee-Welt.net Moderators , das alles erfahrt ihr in den nächsten Zeilen über den
Praxiseinsatz :
Einschalten :
Die Maschine ist nach gestoppten 1 Min 12 sec auf Betriebstemperatur, danach führt die Maschine automatisch einen Spülzyklus durch, bei der die Pumpe sehr laut bzw. untypisch rattert, das erste Mal macht das keinen guten Eindruck, aber man gewöhnt sich dran, auf alle Fälle kommt dieses Rattern nur beim Spülbezug, damit anscheinend das Wasser nicht so schnell durch den Thermoblock gepumpt wird um den Kontakt des Heißwassers mit der Brühgruppe zu verlängern und somit die Brühgruppe besser vorzuheizen.
Alles in allem dauert es dann ca. 2min ab dem einschalten bis die Maschine bereit für Kaffeebezug ist, relativ lang im Vergleich zu anderen Herstellern, allerdings ist der erste Bezug auch nicht viel weniger heiß als der zweite, was mir bei den Jura bzw. baugleichen immer sehr gestört hat.
Kaffee/Espressobezug :
Der Bezug eines Kaffees bzw. Espressos ist relativ einfach, im Grunde wird über den einen Drehregler die Wassermenge und über den anderen Drehregler die Kaffeemenge eingestellt und danach die Bezugstaste für ein oder 2 Kaffees gedrückt, die Maschine beginnt zu mahlen, vom Lärm ungefähr gleich laut wie die Krups Orchestro Plus, die ich als Vergleich zur Verfügung habe, die Brühgruppe bzw. der Brühzylinder mit dem Kaffeemehl fährt hoch, sodaß der obere Brühkolben der direkt am Thermoblock fix angebaut ist in den Brühzylinder eindringt und das Mahlgut zusammenpresst, jetzt wird ein wenig Wasser in die Brühgruppe eingepumpt, quasi eine Preinfusion bei der das Kaffeemehl aufquellen kann. Danach wird ab einer gewissen Kaffeemenge die Brühgruppe noch mal ein Stück weiter gegen den oberen Brühkolben gefahren, damit das Mehl noch mal komprimiert wird, erst dann wird weiteres Wasser durch die Brühgruppe gepumpt und der Kaffee erzeugt. Der Kaffee hat, anders als bei vielen anderen VA Systemen nicht weit bis zum Kaffeeauslauf, denn direkt seitlich an der Brühgruppe befindet sich das ca. 2 cm lange Kaffeeauslaufrohr, das direkt in den Auffangzylinder des Kaffeeauslaufs mündet, und somit der Kaffee nicht schon im Automat stark abkühlt, also ein sehr durchdachtes einfaches System.
Am oberen Brühkolben befindet sich auch ein Duschsieb, sodass das Wasser auf der ganzen Fläche austreten kann, also auch besser als bei Jura wo das Wasser ja nur seitlich an 2 Stellen in den Tresterkuchen eingeleitet wird.
Das Brühsieb ist relativ fein, auch viel feiner als bei den Juras, hinter dem Brühsieb befindet sich ein kleines Loch das mit einem Stössel geschlossen ist, also eine Art Cremaventil, durch den der Kaffee Richtung Auslaufrohr fließt.
Alles in allem liegt die DeLonghi Brühgruppe viel näher am Prinzip des Siebträgers als die Jura Brühgruppe.
War jetzt ein bisserl viel Technik, ich wollte nur ungefähr das Prinzip der DeLonghi Brühgruppe erklären, jedenfalls um ist nun unser Kaffee fertig bezogen.
Aber das ist noch bei weitem nicht alles hierzu, gehen wir wieder zurück zum Mahlvorgang, das Mahlwerk läuft bei meiner Maschine zwischen 6 und 8 sec, dies entspricht dann jeweils den Mengen von 7 bis 11 Gramm frisch gemahlenem Kaffee für die Brühgruppe, entgegen der Meinung vieler ist für die Brühgruppe bei diesen 11 Gramm aber noch nicht Schluß, beim Doppelbezug wird zwar nicht doppelt so viel Kaffee gemahlen als beim Einerbezug, jedoch mahlt das Mahlwerk bei maximaler Kaffeemenge im Doppelbezug 11 sec lang, das würde einer Menge von ca 15-16 g entsprechen die für einen Doppelbezug maximal möglich sind, und es stimmt der Tresterkuchen ist dicker als der bei maximaler Menge beim Einzelbezug.
Zur Mahlgradeinstellung, für einen Schümli/Verlängerten ist bei meiner Maschine ein mittelfeiner Mahlgrad ideal (3,5), für Espresso bzw. einen relativ kurzen Verlängerten (50 ml) den ich gern aus der Maschine beziehe empfiehlt sich der Mahlgrad (1,5).
Bei feinen Mahlgraden ist zu beachten, das nur Getränke bis maximal 60 ml möglich sind, der Kaffee rinnt nur mehr relativ langsam aus dem Auslauf, die Brühgruppe hat ihren maximal möglichen Brühdruck erreicht.
Die Werte meiner Maschine sind natürlich nur Ansatzpunkte, aufgrund von Fertigungstoleranzen sind die sicher nicht 1 zu 1 auf andere Maschinen anzuwenden, als Anhaltspunkt können sie aber trotzdem dienen.
Ich habe bei meiner Maschine den Mahlgrad noch ins feinere getunt, dazu mehr in einem anderen Thema hier, allerdings muss dazu die Maschine geöffnet werden.
Für mich als Espressoliebhaber habe ich das nur gemacht, um festzustellen wie weit ich mit der Maschine in die Nähe eines Espressos aus dem Siebträger komme, auf alle Fälle komme ich mit dem nunmehr getunten Mahlgrad 1, (entspricht ungefähr 2 Stufen feiner als der Standardmahlgrad 1) auf eine Durchlaufzeit von 18 sec für einen Espresso von 25 ml – eigentlich schon recht gut für einen VA.
Als Conclusio zur Brühgruppe und zum Mahlwerk kann folgendes festgestellt werden :
Die DeLonghi holt mehr Aroma aus der Bohne als das Jura-System, das konnte ich zumindest im Vergleich von mehreren DeLonghis zur Jura E-Serie bzw AEG Cafamosa und der Krups Orchestro feststellen, sie ist eher für kürzere Kaffees mit intensiveren Aromen geignet, für Kaffeepötte über 120 ml ist sie weiniger geeignet - für mich persönlich hört sowieso bei 80 ml jeder gute Kaffee auf.
Ein großes Lob muss ich dem Bedienkonzept der 4300 aussprechen, durch die stufenlose Einstellung der Wasser und Kaffeemenge sind sehr feine Variationen der Kaffee und Wassermenge möglich, programmierbare Tasten für Mengen fehlen mir nicht, eine entsprechende Markierung für die Einstellung des Drehreglers für Wasser bzw. Kaffeemenge am Gehäuse, und die Lieblingseinstellung ist schon „programmiert“.
Was ich negativ anmerken muss ist das hinter dem Kaffeeauslauf an der Vorderfront der Maschine immer ein wenig Kaffee austritt und dann dort herunter läuft, dieses Phänomen habe ich aber nicht nur bei meiner Maschine, sondern auch bei allen anderen DeLonghis die ich bis jetzt in den Händen hatte beobachtet, da dürfte ein kleiner Konstruktionsfehler im Kaffeeauslauf vorliegen, ist zwar nicht tragisch, stört aber dennoch, an der Vorderfront ist immer eine Spur des herunter gelaufenen Kaffees zu sehen.
Der ganze Bezugszyklus der Maschine dauert, augrund der langsameren Bewegungszyklus der Brühgruppe etwas länger als bei den Juras, für den Privathaushalt ist das aber eher zu vernachlässigen.
Nun da ihr euch schon so weit hier im Bericht vorgetastet habt , gönnt ihr euch vielleicht mal einen Kaffee oder Cappuccino zwischendurch, Zeit für mich folgendes zu erklären :
VA-Werdegang : AEG CaFamosa 81 >> Krups Orchestro FNF5 Plus >> DeLonghi ESAM 4300 >> DeLonghi EAM 2500 @work
ST-Werdegang: Gaggia New Baby Twin >> La Scala Butterfly FW >> Bezzera Giulia FW >> LaSpaziale Vivaldi II / La Pavoni Professional >> La Marzocco Linea Mini
Mühlen: Quickmill Apollo >> Mahlkönig Vario 2 / Bezzera BB05 >> Niche Zero
ST-Werdegang: Gaggia New Baby Twin >> La Scala Butterfly FW >> Bezzera Giulia FW >> LaSpaziale Vivaldi II / La Pavoni Professional >> La Marzocco Linea Mini
Mühlen: Quickmill Apollo >> Mahlkönig Vario 2 / Bezzera BB05 >> Niche Zero
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