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Jura S9 Avantgarde Wasser in der Tropfschale

  • Tonizzle
  • 9. November 2019 um 12:51
  • Tonizzle
    Beiträge
    8
    • 9. November 2019 um 12:51
    • #1

    Hallo liebe Kaffeefreunde. Ich weiß nicht mehr so richtig weiter. Ich habe hier eine Jura S9 Avantgarde. Die hatte den Fehler System füllen. Diesen habe ich beseitigen können
    Es ist überall Durchgang. Allerdings beim spülen und beim Kaffeebezug läuft Wasser von der Brühgruppe in die Abtropfschale neben dem Trester. Ich habe die Brühgruppe überholt mit Lippendichtungen. Drainageventil ist auch neu,nachdem das alte eine Lockere weiße Kappe hatte.Tresterbehälter ist auch Knochentrocken beim Bezug.
    Brühgruppe ist richtig zusammengesetzt.
    Auslaufventil hat auch einen neuen Messingstößel bekommen.
    Ich habe hier noch O-ringe für die Brühgruppe. Vielleicht revidiere ich nochmal damit. Es sieht so aus als ob das Wasser unterhalb der Brühgruppe in der Nähe des Drainageventils raus kommt.
    Hat jemand einen Rat?

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  • Nordbruch
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    KVA
    • 9. November 2019 um 19:45
    • #2

    [size=12]Hallo erst mal Tonizzle !

    Von den Lippendichtungen rate ich dir eher ab allenfalls kann man eine Lippendichtung nur beim unteren Brühkolben verwenden. Ich empfehle dir , die roten Kolben O- Ringe zu verwenden und die sowie die Innenwand der Brühkammer mit Silikonfett zu fetten. Wenn der obere mit einer Lippendichtung versehene Kolben in die Brühkammer eintaucht, besteht die Gefahr, dass die Lippe nach hinten "umknickt " und das ganze System dadurch undicht wird.

    Gruß
    Wolfgang Nordbruch[/size]

    zur Zeit im Gebrauch priv. Jura Giga 5 aus dem Jahr 2013, Praxis : Jura F505, 2. Gen.

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  • Tonizzle
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    8
    • 9. November 2019 um 21:18
    • #3

    ich werde mal die O-Ringe einsetzen. Es sind auch die Roten. Silkonfett wird selbstverständlich dran gemacht.
    Mal sehen.

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  • Tonizzle
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    8
    • 19. November 2019 um 16:42
    • #4

    So, habe auf die roten Dichtringe gewechselt.
    Habe auch mal ein Video gemacht, es kommt auch Wasser aus dem Drainageventil.
    Das ist aber auch neu. Was ich noch beobachten konnte ist, das aus dem Stutzen vom Drainageventil nach dem Spülvorgang weiter Wasser tropft.
    Könnte es ein defektes Auslaufventil sein?
    Obwohl ich die Kolbenstange und Dichtungen gewechselt habe?
    Ich weiß so langsam nicht mehr weiter.
    Das neue Drainageventil mit Alubuchse kann ja nicht auch defekt sein.
    Der Trester war letztens nach dem Wechsel auch Knochentrocken. Und vorhin auch

    Hier das Video

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  • Nordbruch
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    KVA
    • 19. November 2019 um 19:17
    • #5

    [size=12]Moin Tonizzle !

    Wenn der Trester " knochentrocken " ist wie du erwähnt hast, heißt das doch mit anderen Worten, dass überhaupt kein heißes Wasser in die Brühkammer der Brühgruppe gelangen konnte, weil es vorher irgendwo ? entwichen ist bzw. entweichen konnte. Aber bis zum Drainageventil ist das Wasser ja gekommen.
    Mein Tipp : Drainageventil ganz genau überprüfen ! : sind alle O- Ringe im Ventil vorhanden und gefettet ? Sind die Dichtungen im Ventilkörper richtig herum eingebaut ? Die Länge des Stößels einschließlich der Alukappe muss genau 53 mm betragen. ( geringfügige Abweichungen im Zehntel - Millimeterbereich sind tolerabel )
    Sind die Sicherungsklammern auch nicht vergessen und überall eingesetzt ? Ist die Dichtung ( O- Ring ) im Bereich des Einlaufstutzens vorhanden und intakt ?

    Gruß
    Wolfgang[/size]

    zur Zeit im Gebrauch priv. Jura Giga 5 aus dem Jahr 2013, Praxis : Jura F505, 2. Gen.

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  • Tonizzle
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    8
    • 19. November 2019 um 22:04
    • #6

    das mit dem Trester war jetzt blöd ausgesucht. Der ist so wie er sein soll. Ich meine im Tresterbehälter ist nichts. Die Maschine bereitet auch Kaffee zu.Das Drainageventil ist ja neu. Ich kann es trotzdem nochmal aufmachen und nachschauen und den Stößel messen.
    Bei dem Alten hatte ich schonmal neue Dichtungen eingesetzt. Dort war aber die Plastekappe schon etwas lose.
    Ich werde berichten.
    Klammern und Dichtringe sind neu.

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  • Tonizzle
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    • 3. Dezember 2019 um 21:57
    • #7

    So es gibt Neuigkeiten.
    Hatte wieder den Fehler System füllen und der Dampfbezug geht nicht. Bis zum Magnetventil ist Durchgang. Ich werde morgen nochmal während des Dampfbezuges mal messen ob Spannung anliegt. Kann ich da einfach mit dem Multimeter ran? Müssten ja 220v ca anliegen. Wenn es da nicht kommt habe ich bestimmt ne defekte Leistungselektronik. Hätte auch nen altes netzkabel von ner Delonghi da zum testen des Ventils. Irgendwelche Vorschläge zum testen?
    Kann durch diesen defekt dass Wasserproblem gelöst werden?
    Nach ner bestimmten Zeit nach Kaffeebezug drückt er halt durch den kaffeekreislauf nochmal Wasser durch, welches dann beim Drainageventilstutzen Austritt.

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  • Nordbruch
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    KVA
    • 4. Dezember 2019 um 18:36
    • #8

    [size=12]und moin noch mal !

    Wenn der Fehler " System füllen " auftritt, gelangt nicht genug Wasser durch das wasserführende System der Maschine. Das kann z.B. daran liegen, dass die wasserführenden Schläuche in der Maschine leer sind und erst gefüllt werden müssen. Das lässt sich dann aber problemlos durch das Öffnen und Schließen des Hahnes gegebenenfalls auch mehrmals lösen.
    Ein weiterer Grund für die Fehlermeldung " System füllen " ist eine Verstopfung im wasserführenden System meist bedingt durch Kalkablagerungen, z. B. im Thermoblock.. Deshalb solltest du das Entkalkungsprogramm aufrufen und die Maschine entkalken. Deine Maschine verfügt über 2 Thermoblöcke, einen um heißes Wasser zuzubereiten für den Kaffee und einen zur Dampferzeugung für die Herstellung von Milchschaum.

    Gruß
    Wolfgang[/size]

    zur Zeit im Gebrauch priv. Jura Giga 5 aus dem Jahr 2013, Praxis : Jura F505, 2. Gen.

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  • Tonizzle
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    • 5. Dezember 2019 um 08:40
    • #9

    Das System wird ja durch den Dampfkreislauf gefüllt. Als ich die Maschine auseinander hatte, habe ich beide Thermoblöcke auf Durchgang geprüft. Keine Verstopfung. Wenn ich die Maschine Überliste macht sie auch Kaffee. Bis zum Magnetventil ist ja Durchgang. Da muss ich jetzt erstmal ansetzen. Wenn es angesteuert wird könnte höchstens Dort eine Verstopfung liegen. Nach dem Magnetventil ist auch alles Frei.

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  • Tonizzle
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    • 5. Dezember 2019 um 08:42
    • #10

    Dampf macht sie ja auch nicht, weil sich da Druck aufbaut drückt es zurück über das Auslaufventil in den Kaffeekreislauf.

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  • maze
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    • 5. Dezember 2019 um 17:38
    • #11

    Hallo, wenn am Drainageventil eine Alukappe drauf ist dann ist es revidiert und nicht neu. Eventuell ist die Kappe nicht weit genug auf den Stössel gepresst oder die Dichtungen sind schlecht.

    Bevor ich eine Brühgruppe einbaue drehe ich sie ganz zusammen und blase kräftig in den Schlauch, dabei darf keine Luft entweichen.

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  • Tonizzle
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    • 11. Mai 2020 um 15:05
    • #12

    So, ich bin mal dazu gekommen weiter zu machen. Also ich habe ein neues Magnetventil für den Dampf eingebaut. Nun funktioniert auch das System wieder ordnungsgemäß. Nun kam jedoch kein Kaffee und es lief immernoch viel Wasser in die Schale. Ich habe also abermals die Brühgruppe Zerlegt und feststellen müssen dass der Obere Brühkolben gerissen ist.
    Der Stößel mit Alukappe des Drainageventils ist 52,4mm also irgendwie zu weit draufgeschoben?
    Ich denke ich werde eine neue Brühgruppe verbauen. Wo beim Einlaufstutzen gehört denn überall eine Dichtung hin?
    Vielen Dank für Eure Unterstützung
    Mal sehen ob die Kellerleiche mal irgendwann läuft.

    Bilder

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      • 899 × 506
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  • Nordbruch
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    KVA
    • 11. Mai 2020 um 18:03
    • #13

    [size=12]moin erst Mal !

    Ich denke an den 0,6mm an der zu weit aufgeschobenen Alu- Kappe kann das Problem eher nicht liegen. Häufig ist jedoch das weiße Plastikteil auf dem Stößel gelockert und gerissen. Dann ist eine einwandfreie [/size][size=12]Funktion des Drainageventils nicht mehr gewährleistet und das in der Brühkammer befindliche Kaffeepulver ist trocken, weil das heiße Wasser aus dem Thermoblock über das defekte Drainageventil in die Abtropfschale abläuft [/size][size=12]anstatt das Kaffeepulver zu durchströmen.
    Beim Einlaufstutzen gibt es zwei unterschiedliche O- Ringe, der eine befindet sich vorne, wo der Stutzen in die vorhandene Öffnung im unteren Kolben ein" fährt " und der andere O- Ring verbindet die andere Seite des Einlaufstutzens mit dem Rest des Drainageventils. Diese Verbindung wird über eine Klammer gesichert. Dieser O- Ring hat die gleiche Größe wie die O- Ringe,
    die an allen anderen Schlauchverbindungen verbaut sind.

    Gruß
    Wolfgang[/size]

    zur Zeit im Gebrauch priv. Jura Giga 5 aus dem Jahr 2013, Praxis : Jura F505, 2. Gen.

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  • maze
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    • 11. Mai 2020 um 20:19
    • #14

    Halte mit einem Finger den Andockstutzen am Drainageventil zu und Puste in den Zulaufschlauch, es darf keine Luft entweichen. Dasselbe auch wenn du die ausgebaute Brühgruppe von Hand ganz zudrehst und in den Schlauch pustest.

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