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Delonghi ECAM 22.110 Wasserverlust hinter Frontwand und Kaffee zu fein gemahlen

  • Rai71
  • 1. Februar 2026 um 14:04
  • Rai71
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    • 1. Februar 2026 um 14:04
    • #1

    Ich hab jetzt hier eine Delonghi ECAM 22.110 auf dem Tisch, die das bekannte “Kaffee zu fein gemahlen” Problem hat.
    Habe die üblichen Verdächtigen mal ausgeschlossen:

    Brühgruppe überholt inkl. neuer Dichtungen
    oberen Brühkolben neu gegeben (war undicht)
    Antrieb gefettet
    entkalkt mit Durgol
    Expansionskammer gereinigt und neu abgedichtet

    Das Problem ist, das die Fehlermeldung nach etlichen Kaffeebezug sporadisch wieder auftritt.
    Davor wird die Pumpe leiser, als liege eine Verstopfung vor und es dampft im Bereich der Expansionskammer.

    Ich habe irgendwie die Pumpe in Verdacht.


    UND das größere Problem: während des Kaffeebezugs verliert die Maschine Wasser hinter der Frontwand entlang (siehe Foto roter Kreis):

    Bilder

    • IMG_2467.jpeg
      • 83,05 kB
      • 415 × 900
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  • Rai71
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    • 1. Februar 2026 um 14:08
    • #2

    Was mir beim Entkalken übrigens aufgefallen ist:

    Beim Entkalken kam nur einmal Enkalkungslösung aus dem Kaffeeauslauf und danach nur mehr aus dem Dampfrohr.
    Und beim Spülen während des Entkalkungsmodus war es genau umgekehrt und ich mußte auch mehrmals den Tank füllen, bis der Entkalkungsprozess beendet war, obwohl noch Wasser im Tank war.

    Ist das normal?

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  • Rai71
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    • 1. Februar 2026 um 15:59
    • #3

    Hier noch ein Foto vom Inneren, wo man erkennen kann, wo es feucht ist.
    Kann es sein, dass der Schlitten undicht ist (Druckschlauchdichtung habe ich getauscht).
    Im Schlitten selbst sitzt ja so ein Gummiteil, wo der Druckschlauch hineingeht.
    Dass das irgendwie undicht wäre?
    Habe auch schon eine andere Brühgruppe benutzt, Problem bleibt.

    Auch der neue Brühkolben ist staubtrocken, also nicht undicht.

    Bilder

    • 20260201_151459.jpeg
      • 138,28 kB
      • 617 × 900

    Einmal editiert, zuletzt von Rai71 (1. Februar 2026 um 18:42)

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  • Rai71
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    • 3. Februar 2026 um 08:55
    • #4

    Niemand eine Idee?

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  • TeKa
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    • 3. Februar 2026 um 19:02
    • #5

    Kannst Du die Statistikdaten mal auslesen und durchgeben?

    Zitat von Rai71

    oberen Brühkolben neu gegeben (war undicht)

    Was meinst Du damit? Wurde der obere Brühkolben komplett erneuert?

    Grüße TeKa

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  • Rai71
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    • 3. Februar 2026 um 20:19
    • #6
    Zitat von TeKa

    Kannst Du die Statistikdaten mal auslesen und durchgeben?

    Was meinst Du damit? Wurde der obere Brühkolben komplett erneuert?
    Grüße TeKa

    Ja, oberer Brühkolben wurde komplett erneuert.
    Kaffeebezüge: rund 9600

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  • TeKa
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    • 4. Februar 2026 um 07:43
    • #7

    Das wären zu wenige Bezüge für einen komplett Defekt des oberen Brühkolben, da hätte ein Dichtungswechsel vermutlich ausgereicht.

    Zum Wasseraustritt:
    - Die entnehmbare Brüheinheit hat keine Riss?
    - Ist der Kaffeeauslauf vorne durchgängig und nicht verstopft?
    - Wurden am oberen Brühkolben alle Druckschlauchdichtungen richtig eingebaut?
    Da es sich bei der Flüssigkeit vermutlich um Kaffee handelt tippe ich auf die Dichtung vorne unten links am oberen Brühkolben.

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  • Rai71
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    • 4. Februar 2026 um 08:17
    • #8

    Ich habe beim Zerlegen des alten Brühkolben bemerkt, dass es ein Stück vom Steigrohr abgebrochen ist, darum hab ich ihn komplett ausgetauscht.

    - Die entnehmbare Brüheinheit hat keinen Riss (hab es mit einer anderen Brüheinheit aus einer funktionierenden Maschine versucht, keine Veränderung).

    - Kaffeeauslauf habe ich zerlegt und gereinigt, somit frei

    - alle Druckschlauchdichtungen wurden neu und richtig eingebaut.
    Der Brühkolben ist überall staubtrocken, weder Austritt von Kaffee, noch von Wasser.

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  • TeKa
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    • 5. Februar 2026 um 18:58
    • #9

    Wurde der dicke Silkon-Druckentlastungsschlauch vorne am oberen Brühkolben zur Expansionskammer und der enge Durchlass in die Expansionskammer auf Durchgängigkeit geprüft und gereinigt?
    Wenn das Steigrohr abgerissen war, dann kann der Schlauch schnell mit Kaffeepulverresten verstopfen.

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  • Heini-22
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    • 5. Februar 2026 um 20:05
    • #10
    Zitat von TeKa

    Wurde der dicke Silkon-Druckentlastungsschlauch vorne am oberen Brühkolben zur Expansionskammer....

    Wurde er überhaupt aufgesteckt!?

    Lange Kaffeespaß mit Delonghi = Brühgruppe + Antrieb regelmäßig schmieren + entkalken mit Amidosulfonsäure
    ECAM 23.420 13 Jahre, 48000 Bezüge, läuft.

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    • 5. Februar 2026 um 22:59
    • #11

    Die dicken Schläuche vom Brühkolben waren beim neuen Brühkolben dabei und sind somit auch neu und sauber.
    Und alle Schläuche sind aufgesteckt.

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  • TeKa
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    • 5. Februar 2026 um 23:00
    • #12

    Der enge Durchgang in die Expansionskammer auch?

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  • Rai71
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    • 6. Februar 2026 um 08:45
    • #13
    Zitat von TeKa

    Der enge Durchgang in die Expansionskammer auch?

    Ja, ich habe die Expansionskammer vor dem Abdichten selbiger gründlich gereinigt.

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  • TeKa
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    • 6. Februar 2026 um 18:31
    • #14

    Wenn die Pumpe leiser wird, dann liegt irgendwo eine Blockade vor.
    Meistens am Auslass des Boilers, oder am Eingang zum Druckschlauch an dieser Stelle.

    Beim Tropfen im Bereich des oberen Brühkolben fällt mir nichts mehr ein.
    Wurde der dicke Silkonschlauch an der Kondensationskammer auf den RICHTIGEN Anschluss gesteckt.
    daneben ist so ein komisches halbrundes Teil. Ist mir bei meiner ersten Revision passiert, dass ich den dicken Schlauch auf dieses gesteckt habe.

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  • Heini-22
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    • 6. Februar 2026 um 19:24
    • #15

    Bzgl. Tropfen lässt sich da nur was feststellen, wenn man die Maschine offen betreibt.
    Aber immer daran denken: Bei Delonghi liegen alle elektrischen Anschlüsse auf Netzspannungspotential!

    Lange Kaffeespaß mit Delonghi = Brühgruppe + Antrieb regelmäßig schmieren + entkalken mit Amidosulfonsäure
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    • 12. Februar 2026 um 06:43
    • #16

    Bzgl. „Kaffee zu fein gemahlen“: es war die Pumpe

    Bzgl. Tropfen kann man bei der Ecam nur die Tresterschale entfernen, da ja vor der Brühgruppe der Tank sitzt.
    Das habe ich gemacht, aber da kann man nicht viel erkennen, ausser dass sich Tropfen an der unteren Kante vom Gehäuse sammeln.

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