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Delonghi ESAM 3000 B: Nach Stromausfall fährt Brühgruppe immer wieder runter und verklemmt

  • novamax
  • 21. Dezember 2019 um 22:04
  • novamax
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    • 21. Dezember 2019 um 22:04
    • #1

    Hallo allerseits,

    schon seit längerem lese ich passiv selektiv mit und habe mir den einen oder anderen Tipp geholt - weiß aber diesmal nicht mehr weiter und habe mich hier angemeldet.

    Mein 9 Jahre treuer DeLonghi KVA spinnt nach einem Stromausfall (FI-Sicherung kam durch Steckdose in anderem Zimmer). Der Fehler sieht ähnlich aus wie dieser hier (Lösung offen): Nach Neustart war die Brühgruppe unten festgefahren. Nach einigem Wieder-Einlesen: Reset = gleiches Ergebnis. Testmodus: verfährt gar nicht hoch, weiter runter erzeugt kurz ein lautes vibrierendes Brummen (Interpretation Motor nicht abgeschaltet und blockiert). Nach weiterem Lesen: Boden entfernt, Riemenrad saß fest, nach etwas beherztem Drehen ging es dann wieder leichter. Brühgruppe etwas hochgedreht, engeschaltet - kurzes Brummen s.o., Motorabschaltung. Wieder hochgedreht, Testmodus: lässt sich nicht hochfahren, aber runterfahren ohne Abschaltung (wieder verklemmt).

    Meine Interpretation:
    - Spindelmutter ist noch OK (zieht runter, Motor dreht gar nicht erst in andere Richtung)
    - die Steuerungsplatine könnte hops sein
    - vielleicht stattdesste oder auch beide Endschalter (kein hochfahren = Endschalter oben geschlossen / fährt zu weit = Endschalter unten offen).

    Kann ich das irgendwie eingrenzen (technisch bin ich allgemein versiert, aber habe noch nicht an den Eingeweiden des KVA gebastelt)? Wie sollte ich weiter vorgehen? Lohnt sich ein Platinentausch (Quelle, Preis)? Ich müsste nochmal die Code Nummer überprüfen, aber dann müsste es ja sowas wie die hier sein (erscheint recht teuer für einen Bastelversuch, der im anderen Thread nicht umgesetzt wurde). Ich bin für jede Hilfe dankbar!

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  • LeonTopSport
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    • 22. Dezember 2019 um 10:24
    • #2

    Hallo,

    die Endschalter kannst du vorne bei Tasse 1 und Tasse 2 ablesen. Derjenige der leuchtet, da sollte im Normalfall der Brüheinheit gerade stehen. Glaube Tasse1 für unten und Tasse 2 für oben.

    Da du nicht nach oben fahren kannst, vermute ich mal dass Tasse 2 im Testmodus dauerhaft leuchtet?

    ESAM 3000
    ESAM 3200 S
    ESAM 6600
    ESAM 6700
    ESAM 6900 :1f60d:

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  • novamax
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    • 23. Dezember 2019 um 02:12
    • #3

    Tatsächlich leuchtet nur "1 Tasse" und "Wasser nachfüllen". "2 Tassen" ist ja tatsächlich runterfahren, bei Druck auf "1 Tasse" passiert nichts (passt zum Endschalter), aber bei "2 Tassen" fährt der Kolben ja in den Boden. Also irgendwas passt nicht zusammen.

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  • Stefan
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    • 23. Dezember 2019 um 14:16
    • #4

    1 Tasse ist der obere Endschalter. Mess den mal, das ist ein Öffner.

    Gruß Stefan
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Wo ist das Problem, bei Anfragen Groß-und Kleinschreibung/Punkt und Komma zu beachten? So was fällt bei mir unter Höflichkeit.Ich beantworte keine Fragen per PN oder Email, dazu gibt es das Forum!

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  • novamax
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    • 26. Dezember 2019 um 09:56
    • #5

    Zwischenmeldung: Schon einmal vielen Dank für die hilfreichen Antworten. Ich kam bisher noch zu nichts, werde es aber die kommenden Tage angehen und zurückmelden. :1f642:

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  • novamax
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    • 26. Dezember 2019 um 22:03
    • #6

    So, endlich Luft gehabt: Nach Ausbau von Seiten und Deckel bis zum Blech der oberen Brühgruppe durchgekämpft (Bekommt man das jemals wieder festgeschraubt? Bin froh, dass ich mir beim Lösen der Muttern nicht die Finger gebrochen habe :D Keine Ahnung, wie ich die passgenau wieder platzieren oder gar festhalten soll...).

    Oberer Mikroschalter ist geschlossen und öffnet bei Belastung - Also Alles, wie es sein soll. Daran scheint es also nicht zu liegen...

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  • Heini-22
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    KVA
    • 26. Dezember 2019 um 22:07
    • #7

    Passgenau platzieren geht von allein. Das passt schon wieder alles so beim Zusammenbau. Für die Muttern am besten einen gekröpften/abgewinkelten Ringschlüssel verwenden. Oder eventuell auch eine kleine Knarre mit Nuss.

    Lange Kaffeespaß mit Delonghi = Brühgruppe + Antrieb regelmäßig schmieren + entkalken mit Amidosulfonsäure
    ECAM 23.420 13 Jahre, 48000 Bezüge, läuft.

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  • Stefan
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    • 26. Dezember 2019 um 22:16
    • #8

    Im Testmodus leuchtet immer die 1 Tasse, auch wenn die Brühgruppe unten steht?

    Gruß Stefan
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Wo ist das Problem, bei Anfragen Groß-und Kleinschreibung/Punkt und Komma zu beachten? So was fällt bei mir unter Höflichkeit.Ich beantworte keine Fragen per PN oder Email, dazu gibt es das Forum!

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    • 26. Dezember 2019 um 22:34
    • #9
    Zitat von Heini-22

    Passgenau platzieren geht von allein. Das passt schon wieder alles so beim Zusammenbau. Für die Muttern am besten einen gekröpften/abgewinkelten Ringschlüssel verwenden. Oder eventuell auch eine kleine Knarre mit Nuss.

    Danke für die Tipps - Hab's jetzt mit viel Geduld nur mit Fingern hinbekommen, aber es zeigt sich wieder: Besser als passendes Werkzeug ist nur mehr passendes Werkzeug - Auf die Knarre-Nuss-Lösung hätte ich kommen können :)

    Zitat von Stefan

    Im Testmodus leuchtet immer die 1 Tasse, auch wenn die Brühgruppe unten steht?

    Exakt.

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  • Stefan
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    • 26. Dezember 2019 um 23:04
    • #10

    Bei diesem Fehlerbild war bisher immer die Leistungselektronik hin.

    Gruß Stefan
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    Wo ist das Problem, bei Anfragen Groß-und Kleinschreibung/Punkt und Komma zu beachten? So was fällt bei mir unter Höflichkeit.Ich beantworte keine Fragen per PN oder Email, dazu gibt es das Forum!

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    • 27. Dezember 2019 um 00:02
    • #11

    OK, dann hätte ich mir die Demontage wohl sparen können... Bei der Remontage hatte ich mich zu früh gefreut: Die letzte Schraube war noch nicht wieder dran, da komme ich auch ohne Demontage der Pumpe nicht mehr weiter (auch nicht mit Ratsche und Nuss, man kommt einfach nicht richtig ran...). Inzwischen fiel mir auf der Suche der Unterlegscheibe auch ein kleiner schwarzer O-Ring entgegen gekommen... Ich hoffe, der war eher mechanischer als hydraulischer Bestimmung...

    Also Leistungselektronik irgendwoher (?) günstig beschaffen, oder gleich neue Maschine. Mehr Zeit wollte ich auch gar nicht mehr reinstecken.

    OK, in jedem Fall danke!

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  • novamax
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    • 27. Dezember 2019 um 00:06
    • #12

    Oh Mann... So einfach wäre es gewesen, die Pumpe aus dem Weg zu nehmen... (einfach mit Gummi-Profilschiene rausziehen...) Dann kommt man natürlich auch an die bescheidene Mutter hinten Mitte ran...

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  • Heini-22
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    KVA
    • 27. Dezember 2019 um 08:06
    • #13

    Die Unterlegscheiben bleiben gerne Mal am Motor des Antriebs hängen, Magnet.

    Lange Kaffeespaß mit Delonghi = Brühgruppe + Antrieb regelmäßig schmieren + entkalken mit Amidosulfonsäure
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  • Stefan
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    • 27. Dezember 2019 um 09:08
    • #14
    Zitat von novamax

    Inzwischen fiel mir auf der Suche der Unterlegscheibe auch ein kleiner schwarzer O-Ring entgegen gekommen... Ich hoffe, der war eher mechanischer als hydraulischer Bestimmung...

    Weder noch, da sollte dann irgendwo Wasser rausspritzen. Also mal überlegen, was du alles für Schläuche los hattest.
    Der https://www.kaffee-welt.net/index.php/User/43076-SpanierHH/ hat bestimmt was im Austausch, schreib ihm mal eine Konversation.

    Gruß Stefan
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    • 27. Dezember 2019 um 23:32
    • #15
    Zitat von Heini-22

    Die Unterlegscheiben bleiben gerne Mal am Motor des Antriebs hängen, Magnet.

    Hatte ich geprüft, aber Danke. Auch unter den Schläuchen an der Seite hingen sie gern.

    Zitat von Stefan

    Weder noch, da sollte dann irgendwo Wasser rausspritzen. Also mal überlegen, was du alles für Schläuche los hattest.Der https://www.kaffee-welt.net/index.php/User/43076-SpanierHH/ hat bestimmt was im Austausch, schreib ihm mal eine Konversation.

    Hm... OK, eigentlich hatte ich nur den Schlauch oben am Brühkolbenblech abgenommen, aber dann noch bemerkt, dass hinten dran ein schwarzer Schlauch mit Krümmer nicht in einem Anschlussstutzen steckte- Vielleicht ist der Dichtring ja daher (Da hatte ich keinen Dichtring drin gesehen). Auf jeden Fall scheint es dann doch kein Thema zu sein, dass man erst einmal ignorieren kann - Flüssigkeit in einem 220 V Gerät wäre nicht gut.

    Danke für den Tipp! Ich denke, ich werde nach 9 Jahren jetzt einmal eine ECAM 22110S bestellen (kleiner, leiser, gleich guter Kaffee, wenn ich richtig verstehe). Dann kann ich ggf. noch in Ruhe die alte Maschine für's Büro flott machen und würde mich an SpanierHH wenden.

    Noch einmal Danke für die Hilfsbereitschaft!

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