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Schwingankerpumpe ULKA - Zerlegen/Zusammenbau

  • Schlenkman
  • 8. Februar 2009 um 01:16
  • Schlenkman
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    KVA
    • 8. Februar 2009 um 01:16
    • #1

    Es macht manchmal Sinn, die Ulka zu zerlegen . . .gerade, wenn z.B. Pumpenprobleme vorliegen und man kein Neuteil zur Hand hat.

    Zunächst öffnen wir die beiden Schrauben . .

    und ziehen das Innere aus dem Spulenkörper . .

    Das Innere Kunststoffelement ist mit einem Bajonettverschluß zusammengehalten . .dann offenbaren sich bereits Großteile der Pumpe. . .

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    KVA
    • 8. Februar 2009 um 01:21
    • #2

    Im "Druckbereich" ist ein kleines Kunststoffkreuz sichtbar; hinter diesem ist ein Rückschlagventil.
    Dieses kann man mit z.B 2 kleinen Schraubendrehern aus dem Gehäuse herausdrehen und das RV entnehmen.

    Bei älteren Pumpen ist das vordere Teil oft aus Messing;

    sehr gerne gehen diese Pumpen während eines Entkalkungsprozesses kaputt, weil das kleine Rückschlagventil bei
    Boilermaschinen (MP/Schaerer/SMP) dem Boilerdruck nicht mehr standhalten kann, weil der Sitz des Ventils durch Säure/Kalk beschädigt wurde.
    Hier würde ich immer die Pumpe tauschen, weil es hierfür eine sinnvolle Reparaturmethode gibt . . (bzw. mir ist keine bekannt)

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    KVA
    • 8. Februar 2009 um 01:26
    • #3

    Beim Zusammenbau gehen wir nun "rückwärts" . .
    d.h. wir setzten das RV wieder mit dem Gummiteil nach unten ein . .

    Korrigieren die Lage, so daß die Feder mittig steht . .und drücken mit einem passenden Schraubendreher das Kreuz einfach nach unten . . .
    wenn wir zu tief drücken . .verklemmt sich evtl. das RV und dichtet voll oder garnicht . . . im Zweifelsfall pusten wir luft/saugen Luft mit dem Mund durch dieses Element . . zur Prüfung.

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    KVA
    • 8. Februar 2009 um 01:30
    • #4

    Dann drehen wir das Teil um 180 Grad und setzen die Feder ein, auf welcher die kleine Kunststoffkugel sitzt . .. diese ist verantwortlich für
    Förderleistung und auch Rückfluß/Staudruckaufbau an das RV . .

    Klar, die Kugel alleine kann nicht "Abdichten", deswegen gehört hierzu noch der O-Ring, welcher vorne auf dem Kolben sitzt und gegen die Kugel stößt . . .

    Dieser O-Ring ist bei alten Pumpen oft verschlissen/ausgehärtet, d.h. die Förderleistung gegen dann gegen 0 . . .

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    KVA
    • 8. Februar 2009 um 01:33
    • #5

    Dann noch die vordere Feder zusammen mit dem dem Rest in die Hülse . .
    und Bajonettverschluß wieder zumachen . .

    Die Metallringe zusammen mit dem Kunststoffring drauf . . .und ab damit in den Spulenkörper . .

    Dann noch die 2 Schrauben anziehen . . Fertig.

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  • Schlenkman
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    KVA
    • 8. Februar 2009 um 01:50
    • #6

    Diese Art "Pumpe" ist ja in sehr vielen Kaffeemaschinen verbaut . . .
    auch bei gleichem Aussehen: ACHTET IMMER AUF DIE SPANNUNG DES SPULENKÖRPERS!!!!

    Saeco hat hier z.B. 230V . . . Solis 24V
    -------------------------------------------------------

    Vergleicht auch unbedingt die Preise:

    ein Saecohändler wollte für die 230V-Variante von mir mal 50 EUR . . .
    (ich habe die Pumpe dann nicht mitgenommen) sondern habe mir
    aus einer 24V-Pumpe das Innenleben genommen . .und in den intakten 230V Spulenkörper gebaut.

    Für die 24V-Pumpe liegen die Kosten so um die 20 EUR als Neuteil bei "Schaerer".

    Aufgrund der Komplexität des Innenlebens und des Zusammenspiels der Bauteile gibt
    es m.E. keine Vollinstandsetzungsmöglichkeit, die annähernd so gut ist, wie eine neue Pumpe.

    ------------------------------------------
    abschließender Schlenk-Tipp:
    Wenn die Pumpe wirklich "zickt" . . .werft sie raus . .
    und baut eine Neue ein (oder tauscht das Innenleben wie o.a.), bevor man ewig probiert . .
    und es trotzdem nicht wirklich "gut" funktioniert, wie es eigentlich sollte.

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  • Heinz Rindfleisch
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    • 8. Februar 2009 um 10:53
    • #7
    Zitat von Schlenkman

    Bei älteren Pumpen ist das vordere Teil oft aus Messing;

    Das hat nix mit dem Alter der Pumpe zu tun, sondern mit dem Produktionstyp.

    Ulka EX5 = mit Messingrohr auf der Druckseite
    Ulka EP5 = mit Kunststoffrohr auf der Druckseite

    Leicht zu merken EP = P wie Plastik ;)

    Die von Dir abgebildete Pumpe kann also kein Originalteil sein, wie es vom Hersteller ausgeliefert wird. Der O-Ring in Bild 14 hat übrigens das Maß 5x2 und ist z.B. bei Saeco Maschinen am Supportventil des Boilers verbaut (einfache Bezugsmöglichkeit für Ersatzdichtungen)


    Von mir gibt es keinen Support per email!
    Und auch keine urheberrechtlich geschützte Software..

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  • Schlenkman
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    • 8. Februar 2009 um 12:52
    • #8

    Ah . . ok.

    Ja, ich hatte eine "EP" mit überdrehtem Gewinde . . .das Messingteil habe ich dann von der "EX" entnommen und wieder zusammengesetzt.

    Das kaputte Plastikelement habe ich dann für diese Fotostrecke verwendet - diese Pumpe liegt mittlerweile im Abfall . :)

    Die Aussage mit dem "Alter" reimte ich mir zusammen, weil sämtliche 2008er-Pumpen, die ich gekauft hatte nun einen weißen Spulenkörper mit dem Plastikelement haben.
    Mein Händler sagte: . . diese seien jetzt eben so . . ich hatte mir hierüber aber keine weiteren Gedanken gemacht.

    Aber danke für die Info.

    Einmal editiert, zuletzt von Schlenkman (8. Februar 2009 um 12:52)

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  • gazole
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    • 8. Februar 2009 um 21:28
    • #9

    Passt diese?

    http://www.kaffeemaschinendoctor.de/Ersatzteile-di…Z-48W::177.html

    Greetz Ralf

    [color=#666666][font='Trebuchet MS, Arial, sans-serif'][size=10]Schaerer Opal[size=10],[/size] Siena 2, Ambiente 1[/size][/font][/color]
    [color=#666666][font='Trebuchet MS, Arial, sans-serif'][size=10]La Pavoni Professional[/size][/font][/color]
    [color=#666666][font='Trebuchet MS, Arial, sans-serif'][size=10]Zassenhaus 495[size=10], [/size]Havanna[/size][/font][/color]

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  • Schlenkman
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    • 8. Februar 2009 um 21:54
    • #10
    Zitat von gazole

    Passt diese?

    http://www.kaffeemaschinendoctor.de/Ersatzteile-di…Z-48W::177.html

    ...

    Passt diese . . .ist etwas ungenau.

    In der Beschreibung sind ja verschiedene Marken genannt, für welche diese Pumpe passt . . .
    in deinem Footer stehen "Schaerer-Maschinen" . . .d.h. hierfür würde "nur" das mit 2 Schrauben fixierte Innenleben passen, aber nicht der Spulenkörper, weil eben die Schaerer
    die 24V-Variante dieser Pumpe einsetzen!!

    EDIT:
    Wie gesagt, entweder "umschrauben" oder gleich die richtige Pumpe bestellen: KLICK

    2 Mal editiert, zuletzt von Schlenkman (8. Februar 2009 um 21:54)

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  • transarena
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    • 21. Mai 2016 um 08:16
    • #11
    Zitat

    Ulka EX5 = mit Messingrohr auf der Druckseite
    Ulka EP5 = mit Kunststoffrohr auf der Druckseite


    Sind diese Pumpen denn generell untereinander tauschbar?
    Bzw. passt die mit Messingrohr auch in die Maschine mit Kunststoffausführung?

    (Rancilio Silvia - Ulka EP5)

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  • Kaffeechris
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    • 21. Mai 2016 um 08:22
    • #12

    Hallo,danke das diese Frage auch mal gestellt wird.
    Habe die in Messing hier und muss sie Nachschneiden, ist sehr unterhaltsam da das Innengewinde gleich ist.
    Aber halt etwas kleiner geschnitten.
    Und wer das nicht kann oder will, der baut einfach das innenleben um.

    MfG Chris

    MfG Chris

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  • transarena
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    • 21. Mai 2016 um 08:25
    • #13

    Nachschneiden ?
    Ist das normales Metrisches Gewinde oder Feingewinde ?


    Einmal editiert, zuletzt von transarena (21. Mai 2016 um 08:35)

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  • transarena
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    • 21. Mai 2016 um 09:34
    • #14

    So, habe gerade nachgemessen.
    wen es interessirt: - Nicht metrisch.

    Das Gewinde ist 1/8 Zoll x 27


    Einmal editiert, zuletzt von transarena (21. Mai 2016 um 10:06)

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  • Heinz Rindfleisch
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    • 21. Mai 2016 um 11:41
    • #15

    Das ist nun wirklich keine neue Erkenntnis, das steht sogar in den technischen Datenblättern zur Pumpe.


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  • Kaffeepoint
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    • 9. Juni 2016 um 23:06
    • #16

    Sinn macht es niemals, es kann sinnvoll seindie Pumpe mal aufzuschrauben, um zu sehen wie sowas funktioniert bzw. ob Federn gebrochen sind. Ansonsten würde ich mir die 18€ für eine neue gönnen. Es soll ja auch Leute geben die ihr Motoröl im Auto nur alle 5 Jahre wechseln. Leute da kommt ein Lebensmittel (Kaffee) raus, das sollten einem die paar Kröten doch wert sein. LG Paul

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  • transarena
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    • 10. Juni 2016 um 08:05
    • #17

    Maschine läuft wieder.
    Habe die neue Pumpe Ulka EX5 (Messing) eingebaut.
    Gewinde passte einwandfrei. - Mußte nichts nachschneiden.
    Bei der alten Pumpe war Teil aus Bild 10 (kleines Kunststoffkreuz) weiter oben von Schlenkmann war total zerbröselt.

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  • aegleise
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    • 26. Februar 2017 um 12:19
    • #18

    Hallo, ich habe die Pumpe ausgebaut, bekomme aber "das Innere" nicht auseinander, was du mit Bajonettverschluss beschrieben hast. wie muss ich das anstellen.
    Und noch eine weitere Frage: Kann ich die Durchlässigkeit gkeit der Pumpe testen, ohne sie auseinanderzubauen und wenn ja, wie?
    Vorab schon mal danke für deine Hinweise.

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  • Kaffeechris
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    KVA
    • 26. Februar 2017 um 13:25
    • #19

    Post #5 da kann man es erahnen , soweit sollte diese auseinander gebaut sein.

    MfG Chris

    MfG Chris

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    • 26. Februar 2017 um 14:48
    • #20

    Danke zunächst mal. Ich scheitere schon vorher: Post #1; Übergang von Bild 1 zu Bild 2. Konkret schaffe ich es nicht, die beiden ca 1,5 cm breiten Metallringe zu lösen.

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