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ETAM36.365, EV2 ohne Funktion, vermutlich Triac TY5 defekt

  • Waldfee
  • 21. Januar 2017 um 12:34
  • Waldfee
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    KVA
    • 21. Januar 2017 um 12:34
    • #1

    Hallo,

    ich habe bei oben beschriebener Maschine ein EV2 ohne Funktion.

    Folgende Tests habe ich bereits durchgeführt:
    Testmodus --> EV2 beim betätigen der Taste ohne Spannung
    EV2 an EV1-Anschluss angeschlossen, --> EV2 beim betätigen der (EV1-)Taste funktioniert. Daraus schließe ich, das Ventil selbst nicht defekt ist.
    Also Triacs auf der Platine ohmisch durchgemessen. TY5 war der Einzige, der messtechnisch (~Ohm) nicht zu den anderen passte.
    Bis dahin konnte ich alles selbst machen, aber jetzt komm ich nicht weiter. :2639:  
    Mit den aufgedruckten Buchstaben/Zahlen fange ich leider nichts an.
    Kann mir jemand sagen, wie ich von den aufgedruckten Buchstaben/Zahlen auf die Typbezeichnung des Triacs TY5 komme?
    Alternativ woher ich diesen beziehen könnte? :1f607:

    Vielen Dank schon mal.

    Viele Grüße von der Fee

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  • Roland11
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    • 21. Januar 2017 um 13:31
    • #2

    Gute Arbeit gemacht! Gut ins Forum lesen, selbst nachdenken und ausfinden ist das Beste ;)

    Zitat von Waldfee

    Kann mir jemand sagen, wie ich von den aufgedruckten Buchstaben/Zahlen auf die Typbezeichnung des Triacs TY5 komme?
    Alternativ woher ich diesen beziehen könnte?

    Auf Triac TY5 ist gedrueckt: T43570 ==> das ist die Typbezeichnung.
    Also such nach T435-700 (T435-600 oder T435-800 ist auch gut).

    Als du keinen finden kann bei lokalen Elektronikaladen oder on-line, schick mir dann einen PN. Ich glaube ich habe noch einen zu Hause. Weil diese nicht angeboten wird in Forum-Shop.
    @Gregor: vielleicht gute Idee um alle Triacs auf im Shop an zu bieten?

    Einmal editiert, zuletzt von Roland11 (21. Januar 2017 um 16:41)

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  • Waldfee
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    KVA
    • 21. Januar 2017 um 16:30
    • #3

    [font='Arial, Helvetica, sans-serif']Vielen Dank für die Blumen!! Und natürlich auch für die super schnelle und kompetente Hilfe. :1f44d: :1f44d:  
    Dank Deines Tips habe ich welche im Netz gefunden.
    Die Bezeichnung lautet dort T435-700B-TR

    Was ich mich noch Frage, ob es einen Grund gibt, warum der Triac durchgegangen ist, bzw. ob es einen
    Auslöser dafür gab (hängendes, verkalktes Ventil o.ä.) ?
    Nicht das ich den neuen jetzt einbaue und der sofort wieder kaputt geht, weil die Ursache eigentlich eine ganz andere ist.
    Hast Du da Erfahrungswerte?[/font]

    Danke nochmals und viele Grüße
    Fee

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  • Roland11
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    • 21. Januar 2017 um 16:40
    • #4
    Zitat von Waldfee

    Was ich mich noch Frage, ob es einen Grund gibt, warum der Triac durchgegangen ist, bzw. ob es einen
    Auslöser dafür gab (hängendes, verkalktes Ventil o.ä.) ?
    Nicht das ich den neuen jetzt einbaue und der sofort wieder kaputt geht, weil die Ursache eigentlich eine ganz andere ist.
    Hast Du da Erfahrungswerte?

    Es ist ziemlich 'normal' dass solche Komponente (Halbleiter) defekt gehen nach einige Jahren, durch "Alter"/Temperaturschaden.
    Darum wahrscheinlich dass dafür keine andere Ursache ist.
    Natuerlich gehen die auch kaputt durch Ueberbelasting/Kurzschluss: also als die Spule von Magnetventil kurzgeschlossen ist...

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  • Waldfee
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    KVA
    • 23. Januar 2017 um 16:54
    • #5

    Hallo zusammen nochmals,

    roland: vielen Dank für Deine Antwort. Manche dinge gehen halt einfach kaputt, muss man wohl aktzeptieren :1f609:

    Gestern fiel mir noch ein, das ich ja noch eine alte Platine aus meiner defekten ESAM im Fundus liegen hatte.
    Die hatte tatsächlich den identischen Triac verbaut. Also habe ich erst probeweise einen anderen Triac ausgelötet,
    um zu schauen, wie es am besten funktioniert (bin jetzt nicht der begabteste Löter... :1f607: ) Nachdem der Test erfolgreich war,
    habe ich den benötigten Triac ausgelötet. Auch das hat super funktioniert.

    Also habe ich versucht, den defekten aus der ETAM auszulöten, was leider nur teilweise gelungen ist....
    Wie es scheint, habe ich das Lötpad wohl mit vom Board "ausgelötet"... :1f628:

    Kann man das Board noch retten? Oder wars das?

    LG
    Fee

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  • Roland11
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    • 23. Januar 2017 um 17:10
    • #6
    Zitat von Waldfee

    Wie es scheint, habe ich das Lötpad wohl mit vom Board "ausgelötet"... :1f628:  

    Au...
    Dann hast du das Loetpad nicht genug aufgewaermt, als alles fluessig ist kann man den Triac einfach aufheben.
    Das Loetpad (= mittler Pin von Triac) ist fuer elektrische verbindung mit Leiterbahn aber auch fuer abfuhren von Waerme.

    Was du machen kannst ist:

    1) mit einem scharfen Messer die grüne Farbe von Leiterbahn vorsichtig entfernen, ungefaehr 1 cm2. So dass das 1 cm2 Kupfer zu sehen ist. Dieses Kopfer mit Loetmetall 'verzinnen' (?) an dann den Triac drauf loeten. Dan mit Draht Pin 1 und Pin 3 wieder verbinden mit Loetaugen.

    oder

    2) Loetpad von defecte Triac entfernen und fest loeten an neuen Triac, Loetpad ein bischen (2 mm?) ausgestreckt lassen an obene Seite. Dann Triac auf Platine hinlegen und Pin 1 und 3 festloeten. Triac ist jetzt fixiert. Dann ein bisschen gruene Farbe von Leiterbahn entfernen, wo Loetpad abgebrochen war. Diesen Platz gut verzinnen und dann Leiterbahn mit ziemlich veel Loetmetall wieder verbinden mit Leiterbahn.

    Beide ist möglich, ich denk ich wurde #2 machen.

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  • Waldfee
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    • 23. Januar 2017 um 17:13
    • #7

    Besten Dank für die Tips!!

    Ich werde mich heute abend nochmal ranwagen und berichten... LG

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  • Waldfee
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    KVA
    • 30. Januar 2017 um 11:14
    • #8

    Nun etwas verspätet noch die Rückmeldung.

    Leider war das Löten doch schwieriger als erwartet, da es nicht so funktionierte, wie es sollte. :1f644:  
    Die Kurzversion:
    Ein "Tropfen" Lötzinn löste sich und verband die Beiden unter dem TY5 liegenden Bauteile miteinander. :1f628:  
    Beim Versuch, diese wieder zu trennen, löste sich trotz größtmöglicher Vorsicht leider eines der Teile.
    Leider gelang es mir nicht mehr, diese (wirklich winzige) Bauteilchen an seinen alten Platz festzulöten.
    So habe ich nach gefühlten 2 Stunden frustriert aufgegeben und ne neue Platine bestellt. :1f622:  
    Jetzt geht wieder alles, :2615: is super lecker. :1f642:

    An dieser Stelle nochmals vielen Dank! :1f44d:  
    LG
    Fee

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  • Roland11
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    • 30. Januar 2017 um 12:37
    • #9

    Ok!

    Als du diese alte Platine noch aufbewahrst, kannst du, als du spaeter noch etwas loeten musst, erst noch auf dieser Platine ueben ;-).

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  • sebaleone
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    • 4. April 2020 um 18:02
    • #10

    Das ganze ist zwar schon eine Weile her, aber ich habe aktuell das gleiche Problem. Bei Kaffebezug läuft das komplette Wasser über das obere EV2 in die Auffangschale. Da liegt wohl das Problem ebenfalls an der Brüheinheit. Das Ventil schaltet ja nicht bei Kaffeebezug.

    Das zweite Problem an der Maschine ist jedoch, dass das EV2 gar nicht mehr angesteuert wird. Testmodus habe ich schon probiert. Ein Ersatzventil habe ich ebenfalls ausprobiert. Spannung liegt nicht an und ein Kabelbruch kann ich ausschließen. Ich habe die Platine dann ausgebaut und komme jetzt nicht weiter. Der Verantwortliche Triac ist nicht der TY5 sondern TY7. Optisch sieht er gut aus, Widerstände und alle Bauteile durchgemessen. Ich finde einfach keinen Fehler. Habe dann den TY7 doch getauscht, aber das hat auch nichts gebracht.

    Hat jemand noch eine Idee?

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  • sebaleone
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    KVA
    • 8. April 2020 um 10:46
    • #11

    Kleine Korrektur: Die Brüheinheit ist nicht immer Schuld, wenn das Wasser beim reinen Kaffeebezug über den Ablaßschlauch in die Auffangschale läuft. Immer dann, wenn ein Ventil vor der Heizung installiert ist, sollte man dieses ebenfalls prüfen. Bei mir war der Einsatz vom Ventil undicht oder hat geklemmt.
    Den Fehler auf der Platine konnte ich leider nicht finden. Habe alle Bauteile durchgemessen und mit der neuen Platine vergleichen können. Habe dann noch unter Testbedingungen herausgefunden, dass der Triac nicht angesteuert wird. Kann also am Inverter oder PIC liegen. Die Platine dient jetzt als Ersatzteilspender.

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