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Jura E65-Kaffee und Spülwasser laufen in Auffangbehälter

  • Streampunk
  • 12. März 2017 um 16:53
  • Streampunk
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    • 12. März 2017 um 16:53
    • #1

    Guten Tag,
    Nachdem ich hier seit vielen Jahren lesend unterwegs bin und in den 14 Jahren unseres "Zusammenlebens" mit unserer Jura E65 hier dank der hervorragenden Anleitungen (ganz herzlichen Dank an all die Cracks, die das zusammen getragen haben) schon so manche Macke beheben konnte, stellt sich mir jetzt die Grundsatzfrage: Reparieren (lassen) oder Umstieg auf Siebträgermaschine?
    Die Situation: die Jura hat mehr oder weniger von jetzt auf gleich aufgehört, Kaffee oder Spülflüssigkeit durch den Auslauf zu befördern. Alles andere funktioniert ganz normal:

    • Heisswasserbezug ok
    • Dampfbezug ok
    • Kaffee wird zubereitet, fließt aber in den Auffangbehälter
    • Spülen findet statt, Spülwasser fließt aber in den Auffangbehälter.

    Det Auslauf ist definitiv nicht verstopft, ich habe die Maschine geöffnet, und auch aus dem "Eckventil", auf dem der dicke Schlauch zum Auslauf sitzt, kommt nicht raus.
    Ich habe zu genau dieser Symptomkonstellation trotz intensiver Suche keinen eindeutigen Befund im Forum oder den FAQs finden können. Daher die Frage an die Profis: Was könnte das sein? Lohnt sich eine (Eigen- oder Selbst-)Reparatur bei dieser 14 Jahre alten Maschine (geschätzte 15-20 Tsd Bezüge, keine größere Reparaturen bislang), oder muss man damit rechnen, dass nun alle x Monate irgend ein anderes Teil seinen Geist aufgibt?
    Vielen Dank & viele Grüße
    Martin

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  • maze
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    • 12. März 2017 um 19:13
    • #2

    Hallo, da wird die weiße Kappe am Drainageventil defekt sein, mach mal einen Bezug ohne obere Schublade und drücke mit einem langen Schraubendreher den Kontaktschalter.

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  • Kai1988
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    • 12. März 2017 um 19:17
    • #3

    Hallo Martin, ich bin zwar nicht so fit was Juras angeht, aber für mich hört sich das nach einem defekten Drainageventil an. Oh da war Maze etwas :1f609: schneller

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  • Streampunk
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    • 13. März 2017 um 09:19
    • #4

    Vielen Dank für die schnelle Diagnose, das werde ich heute Abend gleich ausprobieren!

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  • Streampunk
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    • 13. März 2017 um 09:26
    • #5

    nur zur Sicherheit, da ich herade bei der Beschreibung des Draiangeventiks lese, dass das Wasser bzw. der Kaffee bei einem Defekt im Wasserauffangbehälter landet und ich das im ersten Post auch so geschrieben habe. Gemeint hatte ich allerdings den Tresternehälter, habe also leider den falschen Begriff verwendet.

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  • Streampunk
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    • 13. März 2017 um 12:04
    • #6
    Zitat von maze

    Hallo, da wird die weiße Kappe am Drainageventil defekt sein, mach mal einen Bezug ohne obere Schublade und drücke mit einem langen Schraubendreher den Kontaktschalter.

    Getan. Der Kaffee läuft vor und hinter der braunen Plastikklappe herunter, s. Foto. Am Ende bewegt sich das Drainageventil nach links, dann wieder nach rechts.
    Und jetzt?
    Grüße
    Martin

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  • Nordbruch
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    KVA
    • 13. März 2017 um 14:42
    • #7

    [size=12][/size][size=12]Moin Martin !


    Erste Frage : lohnt sich das ganze überhaupt ? Ich hatte schon mal eine Maschine ( Jura F90 ), die hatte über 60 000 Bezüge auf der Uhr. Das lohnt sich immer !
    So wie das Ganze aussieht würde ich als erstes die Brühgruppe und das Drainageventil revidieren. An Kosten fallen nur die Kosten für die Dichtungen und das Silikonfett an.( unter der Voraussetzung, dass du über das notwendige Werkzeug verfügst )


    Gruß
    Wolfgang[/size]

    zur Zeit im Gebrauch priv. Jura Giga 5 aus dem Jahr 2013, Praxis : Jura F505, 2. Gen.

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  • Streampunk
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    • 13. März 2017 um 18:26
    • #8

    Ok, da mach ich mich dran - ist da https://www.kaffee-welt.net/shop/index.php/Product/35-Dichtungssatz-Brühgruppe-passend-für-Jura/ außer dem Fett alles drin, was man braucht?
    Grüße
    Martin

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  • Hinderdaeler
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    • 13. März 2017 um 19:02
    • #9

    Noch zwei Lippendichtungen für das Drainageventil. https://www.kaffee-welt.net/shop/index.php…-f%C3%BCr-Jura/
    und noch 3 oder 4 Schlauchdichtungen. https://www.kaffee-welt.net/shop/index.php…3%BCr-DeLonghi/
    Sind zwar für Delonghi, aber passen auch. Am Drainageventil nehme ich eigentlich immer Schlauchdichtung aus EPDM. Aber die im Shop gehen auch.

    Gruß,
    Michael

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  • Streampunk
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    • 13. März 2017 um 19:49
    • #10

    Vielen Dank, ist geordert! Mittlerweile habe ich die Brühgruppe schon mal ausgebaut. Scheint ein Bilderbuchfall zu sein ;)

    Vielen Dank & viele Grüße
    Martin

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  • maze
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    • 13. März 2017 um 20:34
    • #11

    Anleitungen findest du unter Downloads, z.b. diese:https://www.kaffee-welt.net/filebase/index…uppe-alle-Jura/

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  • Streampunk
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    • 15. März 2017 um 12:07
    • #12

    Vielen Dank! Nun fehlen nur noch die Teile. Wie lange dauert das normalerweise hier im Shop? Habe Kleinteileversand für 1,45 gewählt.
    Viele Grüße
    Martin

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  • Dr.Finch
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    KVA+ST
    • 15. März 2017 um 12:25
    • #13
    Zitat von Streampunk

    Vielen Dank, ist geordert! Mittlerweile habe ich die Brühgruppe schon mal ausgebaut. Scheint ein Bilderbuchfall zu sein ;)

    Vielen Dank & viele Grüße
    Martin

    Man sieht ja den gerissenen Kolbenring raushängen :1f60e: ...

    [size=8][size=10]Grüße, Manuel[/size]
    Jura ENA5, Jura XF50 Classic
    Ascaso Steel Uno Pro, Ascaso i-Steel i-1[/size][size=8][/size]

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  • Streampunk
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    • 17. März 2017 um 11:28
    • #14

    Moyn,
    so, Material ist gestern gekommen, Maschine läuft wieder und der Espresso kommt wieder da raus, wo er soll ;)
    Aber:

    • Die ersten 2-3 Bezüge hat der Motor zwischendurch merkwürdige (laute) Geräusche gemacht und...
    • ... die Tresterschublade wurde während der Zubereitung ca. 1 cm herausgeschoben.
    • Das hat sich dann von selbst "behoben", und bei der Kaffeezubereitung sind die Geräusche nun normal.
    • Nur beim Spülen kommt in der (akustisch gesehen) zweiten Phase des Spülvorgangs wieder ein sehr lautes, vibrierendes Motor- oder Getriebegeräusch, als würde etwas blockieren.

    Ich denke, ich habe alle Hinweise zur Positionierung der Teile eingehalten - was könnte das sein?
    Vielen Dank & viele Grüße
    Martin

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  • Nordbruch
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    KVA
    • 17. März 2017 um 16:20
    • #15

    [size=12][/size][size=12]Moin Streampunk !


    Unten an der Brühgruppe in etwa auf Höhe des Drainageventils befindet sich eine Torx 10 oder T15 Schraube. Hast Du die eingedreht ?


    Gruß
    Wolfgang[/size]

    zur Zeit im Gebrauch priv. Jura Giga 5 aus dem Jahr 2013, Praxis : Jura F505, 2. Gen.

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  • Streampunk
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    • 17. März 2017 um 17:02
    • #16

    Hi Wolfgang,
    soweit ich mich erinnere: ja (Du meinst die dritte Schraube unten rechts, die die Brühgruppe hält?). Allerdings habe ich irgendwie die Erinnerung, dass ich die Brühgruppe gestern mit vier Schrauben befestigt hätte (2 rechts, zwei links), was ja eine zuviel wäre. Übrig war am Ende aber auch nix.
    Werde sie wohl am WE noch einmal aufmachen müssen...?
    Grüße
    MArtin

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  • Streampunk
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    • 20. März 2017 um 16:49
    • #17

    So. Nachdem ich am Freitag erst dachte, die Selbstheilungskräfte hätten gewirkt, wurde sie wieder bockig, hat gebrummt und die Tresterschale rausgeschoben. Also aufgeschraubt...

    Zitat von Nordbruch

    [size=12][/size][size=12]Unten an der Brühgruppe in etwa auf Höhe des Drainageventils befindet sich eine Torx 10 oder T15 Schraube. Hast Du die eingedreht ?[/size]


    ... und Wolfgang hatte den richtigen Verdacht! Die Schraube unten rechts fehlte!
    Da auch nicht übrig geblieben war, habe ich keine Erklärung, wo diese abgeblieben sein könnte - gibt es bei der Jura die Möglichkeit, dass man die Schraube versehentlich in eine ungenutzte Gewindebohrung reindreht...?
    Na ja, ich hatte eine passende, nur etwas zu kürzende Schraube. Nun ist alles bestens, alles kommt da heraus, wo es herauskommen soll, das laute Brummen ist weg, und die Schublade bleibt drinne. Hoffe, das hält nun ein Weilchen an...
    Vielen Dank für Eure tolle Hilfe!
    Martin

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  • maze
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    • 20. März 2017 um 17:40
    • #18

    Sind nur drei Schrauben, die untere und dann noch links+rechts am Getrieberahmen unten. Oben wird der Rahmen nur ins Gehäuse geschoben. Und natürlich die Schrauben vom Getriebemotor von der anderen Seite.

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