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De Longhi Perfecta Esam 5500 Zündproblem (PCB-Code 521321291)

  • Ross55001
  • 28. Dezember 2020 um 14:38
  • Ross55001
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    • 28. Dezember 2020 um 14:38
    • #1

    Guten Morgen allerseits,
    Vor ein paar Wochen habe ich meine Kaffeemaschine regelmäßig überprüft. Am nächsten Tag habe ich versucht, sie einzuschalten, aber kein Lebenszeichen. Ich habe die Steuerplatine zerlegt, sie extern an die Maschine angeschlossen und die einzige Spannung, die ich erkennen kann, ist nur 110 VAC an D1 auf der Schaltnetzteilplatine. Der Rest alle 0 kein VDC auf dem Rest der Karte. Ich danke jedem, der mir hilft

    Bilder

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  • Ross55001
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    • 28. Dezember 2020 um 15:16
    • #2

    Ich habe die Spannungen an der Komponente 79m05G gemessen, aber ich habe 0 VDC zwischen Pin 2 in Bezug auf GND und Pin 3 in Bezug auf GND festgestellt

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  • Thomas II.
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    • 28. Dezember 2020 um 18:56
    • #3

    Hallo,

    das ist die Kehrseite vom Energie-Sparplan der EU. Ein typischer Ausfall des Schaltreglers nach Betätigung des Netzschalters.
    Du hast nun folgende Möglichkeiten:

    1. Du baust eine neue Leistungsplatine ein.
    2. Du versuchst den 7-pol. Chip (Schaltregler) zu ersetzen.
    3. Du entfernst alle Bauteile vom Schaltnetzteil und baust eine herkömliche Stromversorgung mit Trafo und Spannungsregler (12Volt)
    ein.

    Bei Punkt 2. und 3. besteht aber noch die Möglichkeit von mehreren defekten Bauteilen, welche beim "Hochgehen" des Schaltreglers
    in Mitleidenschaft gezogen wurden.

    Wenn es einfach und schnell gehen soll, dann Punkt "1".

    Tipp nach der Reparatur: NIE den Netzschalter benutzen. Lass die Maschine im "Standby", da werden die Heizungen auch "ausgeschaltet".
    Für die eingesparte Enregie (Netzschalter) kannst Du Dir dann am Ende des Jahres eine LED kaufen. :1f602:

    Viel Glück...

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  • Heini-22
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    • 28. Dezember 2020 um 19:36
    • #4

    Habe mal aus reinem Interesse die Stromaufnahme im Standby gemessen.
    Maschine Ecam 23420
    Messgerät hat kleinste Auflösung 100mW
    Es wird nichts angezeigt, also ist die Stromaufnahme unter 100mW.

    Netzteile Ecam und Esam haben den gleichen Chip, also wird die Stromaufnahme auch die gleiche sein.

    Lange Kaffeespaß mit Delonghi = Brühgruppe + Antrieb regelmäßig schmieren + entkalken mit Amidosulfonsäure
    ECAM 23.420 13 Jahre, 48000 Bezüge, läuft.

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  • Ross55001
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    • 28. Dezember 2020 um 20:45
    • #5
    Zitat von Thomas II.


    [size=10]2. Du versuchst den 7-pol. Chip (Schaltregler) zu ersetzen.[/size]

    Können Sie mir sagen, auf welche Komponente (n) Sie sich beziehen? Danke für Ihr Interesse

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  • Heini-22
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    KVA
    • 28. Dezember 2020 um 20:46
    • #6

    Der Chip links direkt in der Mitte neben dem großen blauen.

    Lange Kaffeespaß mit Delonghi = Brühgruppe + Antrieb regelmäßig schmieren + entkalken mit Amidosulfonsäure
    ECAM 23.420 13 Jahre, 48000 Bezüge, läuft.

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  • Thomas II.
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    • 28. Dezember 2020 um 20:59
    • #7
    Zitat von Heini-22

    Es wird nichts angezeigt, also ist die Stromaufnahme unter 100mW.

    Mein reden.... Dieser Netzschalter ist einfach nur "über". Er "schadet" mehr als er "spart". :1f621:  
    Kannste ausbauen den "Mist" und als "Lichtschalter" benutzen..... :1f609:  
    Mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da und die Zahl der Ausfälle von Leistungsplatinen mit dieser Art der Spannungsaufbereitung
    sind nicht gerade gering... :1f609:  
    Manchmal ist "alte" Technik immer noch die Beste, weil jahrzente lang bewährt....

    ENDE

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  • Heini-22
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    KVA
    • 28. Dezember 2020 um 21:01
    • #8

    Es gibt auch viele Waschmaschinen und ähnliches die Probleme mit dieser Art Netzteil haben.
    Nichts desto trotz gibt es auch gute Schaltnetzteile die ewig halten, aber hier wurden irgendwie an irgendwas gespart.

    Lange Kaffeespaß mit Delonghi = Brühgruppe + Antrieb regelmäßig schmieren + entkalken mit Amidosulfonsäure
    ECAM 23.420 13 Jahre, 48000 Bezüge, läuft.

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  • Thomas II.
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    • 28. Dezember 2020 um 21:14
    • #9
    Zitat von Heini-22

    Der Chip links direkt in der Mitte neben dem großen blauen.

    Jo, der hier....

    Ist bei Dir diese kleine Platine "aufgesetzt" ???
    Wenn ja, dann könnte man hier ein "richtiges" Netzteile einsetzen, in dem man diese kleine Platine entfernt.
    Ist ein 12V-Netzteil...

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  • Ross55001
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    • 29. Dezember 2020 um 18:40
    • #10

    Sie beabsichtigen, die FB- und BP-Ports von LNK364GN mit 12 VDC zu versorgen

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  • Thomas II.
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    • 29. Dezember 2020 um 20:47
    • #11
    Zitat von Ross55001

    die FB- und BP-Ports von LNK364GN mit 12 VDC zu versorgen

    Nein, die ganze Platine runter und ein anderes Netzteil drauf. Auf dieser Bauart der Leistungsplatine war ja eigentlich das "normale"
    Netzteil verbaut. Dieses wurde durch diese Platine (Schaltnetzteil) ersetzt bzw. aufgesetzt. Die Lötpunkte bzw. die
    Befestigungspunkte der Platine sind indentisch mit den Anschlüssen vom "alten" Layout.
    Ist natürlich etwas Erfahrung notwendig.

    Oder den "LNK364GN" ersetzen und schauen was passiert. Es gibt auch keine Sicherung auf dieser kleinen Platine.

    Naja, musst Du mal überlegen wie weiter vorgegangen werden soll..

    Neue Platine kpl. ca.70€...

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  • Ross55001
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    • 29. Dezember 2020 um 22:03
    • #12

    so, mit diesen Eigenschaften?

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    • 29. Dezember 2020 um 23:07
    • #13

    Ok, Du hast also den Umbau vor, richtig ???

    Trafo: BV El 382 1235 -- 12V/4,5VA

    Tipp: Schaltplan für ESAM 3500 von :00a9: Wolle P. -> :google:
    Da müssten alle Infos drin´ sein....

    Viel Erfolg

    Denk´ bitte daran, dass noch ein Restrisiko bleibt bezüglich der evtl. noch defekten Teile -> bereits oben erläutert...

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  • Thomas II.
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    • 30. Dezember 2020 um 13:18
    • #14

    Nachtrag:

    Die kleine Platine (Netzteil) entfernen, diese ist nur gesteckt. Darunter sind Steckanschlüsse zu sehen. Diese entfernen und den Trafo
    dort einlöten, wo diese Stecker waren. Das Rastermaß dieser Steckanschlüsse sind mit dem Rastermaß vom Trafo identisch. :1f609:  
    Anschlüsse "J1" und "J2" auf der Netzteil-Platine: Primär 230V
    Anschlüsse "J3" und "J4" auf der Netzteil-Platine: Sekundär 12V

    Also Trafo rein und gut ist.

    Hoffe konnte helfen....

    Guten Rutsch und viel Erfolg beim Basteln.... :1f942:

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  • Ross55001
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    • 7. Januar 2021 um 21:48
    • #15

    Guten Abend allerseits und vor allem ein frohes neues Jahr.
    Ich habe den LNK364GN-Chip zweimal ausgetauscht.
    Das erste Mal, nachdem ich es ausgetauscht hatte, installierte ich den negativen Spannungsregler "IC1" 79M05G neu, aber er überhitzte LNK mit daraus resultierenden Schäden.
    Jetzt ersetzt LNK Ich habe 12 VDC und vor der Installation des neuen IC1 würde ich gerne wissen, ob jemand einen Rat hat.
    Vielen Dank für Ihren Beitrag, Sie sind sehr nett

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  • Thomas II.
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    • 7. Januar 2021 um 22:13
    • #16

    Hai,

    wer ist denn jetzt "überhitzt" ?
    Der Spannungsregler, der Schaltregler, beide zusammen ????

    Ich versteh' irgendwie kein Wort !!! :1f612:  
    Die Schaltregler-Platine entfernen, am Gleichrichter an den Anschlüssen ~ 12V anschliessen.

    Teste mal...

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  • Ross55001
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    • 8. Januar 2021 um 12:21
    • #17

    Als ich zuerst den Spannungsregler und dann den Schalter anschloss, war der Regler überhitzt. jetzt habe ich den spannungsregler gegen einen neuen ausgetauscht und auch einen neuen kommutator gekauft

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  • Roland11
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    • 8. Januar 2021 um 17:41
    • #18

    Als es irgendwo Kurzchluss im -5V Schaltung auf Platine gibt, dan passiert das!

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  • Thomas II.
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    • 8. Januar 2021 um 19:35
    • #19
    Zitat von Ross55001

    neuen kommutator gekauft

    Watt´n datt´n :2753: :2753:

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  • Roland11
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    • 8. Januar 2021 um 19:39
    • #20
    Zitat von Thomas II.

    Watt´n datt´n :2753: :2753:

    Kondensator?

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