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ECAM 26.455 viel Wasser in der Auffangschale

  • sascha1304
  • 10. Mai 2017 um 12:02
  • sascha1304
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    • 10. Mai 2017 um 12:02
    • #1

    Hallo zusammen,

    heute mein erster Beitrag in diesem Forum. Ich habe seit Ewigkeiten eine ECAM 26.455 und habe bis jetzt nur mäßige kleinere Probleme mit der Maschine gehabt.
    Was ich auf jeden Fall auch bestätigen kann, sind die Probleme mit der Milchaufschäumung und dem extrem hohen Druck, welcher fast den Milchtank absprengt. Da ich die Funktion jedoch nicht benötige, ist das eins der kleineren Übel.

    Mein aktuelles Problem ist die immer höhere Menge an heißem klaren Wasser im Auffangbehälter. Ich habe zum Test 2 normale Einzeltassen und eine sehr große Einzeltasse gebrüht und habe mir nach dem Abkühlen der Maschine die Menge im Behälter angeschaut. Ich würde mal schätzen ca. 50-100 ml. Wenn man weitere Tassen brüht, ist die Tasse (Doppelte sehr große Tasse) nur halb voll.

    Wenn ich beim Brühen in die Tropfschale leuchte, sehe ich wie das Wasser stete aus dem schwarzen Auslauf in die Schale rinnt.

    Folgendes habe ich schon geprüft und getauscht:

    Widerstandsmessung der Ventile -> i.O.
    Wechsel des 3/2 Wege-Ventils (Solenoid mit Gummischlauch zur Abtropfschale) -> keine Besserung

    Habt ihr neue Ideen zu meinem Problem?

    Danke!

    Beste Grüße
    Sascha

    Einmal editiert, zuletzt von sascha1304 (10. Mai 2017 um 13:29) aus folgendem Grund: Ergänzungen

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  • Waldfee
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    KVA
    • 10. Mai 2017 um 15:55
    • #2

    Hallo Sascha,

    Roland hatte dazu mal was geschrieben...

    Versuche wirkung ECAM BK zu durchschauen...

    Bei mir war damals die gleiche Dichtung fertig. Ein neuer Dichtungssatz hat bei mir zumindest wunderbar geholfen...


    Viele Grüße

    Danny

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  • sascha1304
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    • 10. Mai 2017 um 16:25
    • #3

    Hi Danny,

    danke für die schnelle Antwort. Ich habe mir den betreffenden Thread angesehen. Die Maschine scheint technisch anders aufgebaut zu sein.
    Bei mir sind bspw. Magnetventile verbaut und ich habe nicht das Problem mit dem Wasser aus demHeißwasser- und dem Kaffeeauslauf gleichzeitig.

    Fast vergessen: Die Brüheinheit habe ich auch getauscht -> Keine Besserung

    Beste Grüße
    Sascha

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  • Waldfee
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    KVA
    • 10. Mai 2017 um 20:07
    • #4

    Hallo Sascha,

    der obere Brühkolben ist, soweit ich weiß, bei allen ECAMs gleich.
    Und Dein hinteres Magnetventil hat einen Überlauf in die Wasserschale.
    Von daher passt das schon. Wie Roland schon damals ausgeführt hat, wird beim
    hochfahren der Brühgruppe der Heißwasserausgang / Überlauf versperrt, wenn
    die Dichtung noch gut ist. Wenn sie nicht mehr gut ist, läuft das Wasser während
    des Brühvorgangs über den Überlauf (der dann offen ja ist), da hier der Widerstand
    geringer ist.
    Prüfen kannst Du das folgendermaßen:
    Maschine öffnen (Anleitung) und den schwarzen Schlauch (Bild auf Seite 9 der Anleitung)
    links neben dem roten Pfeil abziehen. Wenn hier während des Brühvorgangs !!heißes!!
    Wasser rauskommt ist die Dichtung durch.

    Grüße
    Danny

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  • sascha1304
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    • 11. Mai 2017 um 08:05
    • #5

    Hi Danny,

    ok das mit dem Brühkolben hat sich für mich aus dem ersten Lesen des verlinkten Threads nicht so richtig erschlossen.
    Ich werde mich bis dahin vorgraben und die Dichtungen prüfen.

    Grüße
    Sascha

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  • sascha1304
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    • 11. Mai 2017 um 21:13
    • #6

    Ok, ich habe mich jetzt bis zum Oberen Brühkolben oBK vorgearbeitet und alle Dichtungsringe auf dem Weg dahin geprüft.
    Ich muss gestehen, dass ich den Test am schwarzen Schlauch nicht gemacht habe. Jedoch ist mir beim Auseinanderbauen aufgefallen, dass der oBK auch einen Ablauf in die Auffangschale hat (ist mir vorher entgangen).
    Ich denke eher, dass der Wasserverlust über diesen Ablauf kommen könnte.


    Hier habe ich Bilder des ausgebauten Brühkolbens, leider kann ich mit dem gezeigten Fehler nicht auf das Problem schließen. Hier fehlt mir die Erfahrung.
    Schaut euch bitte mal die Bilder an, vielleicht können wir den Fehler damit besser eingrenzen.

    Die Dichtungen des Brühkolbens haben Spiel, scheinen aber nicht kaputt zu sein.

    Hier sieht man deutlich die Brüche am oberen Teil des Steigrohrs. Jedoch weiß ich leider nicht, ob sich diese Defekte in auslaufendem Wasser Richtung Auffangbehälter auswirken.

    Steigrohr aus anderer Perspektive.


    Grüße
    Sascha

    Einmal editiert, zuletzt von sascha1304 (11. Mai 2017 um 21:19)

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  • Waldfee
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    • 11. Mai 2017 um 21:23
    • #7
    Zitat von sascha1304

    Ich muss gestehen, dass ich den Test am schwarzen Schlauch nicht gemacht habe.

    Das Problem daran ist jetzt, das Du anhand der Optik der Dichtungen deren Funktionalität beurteilen musst...
    Wenn Du es vorher geprüft hättest, wüsstest Du jetzt, ob sie defekt sind...

    Schau dir bitte mal den O-Ring #1 an...

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  • Roland11
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    • 11. Mai 2017 um 21:36
    • #8
    Zitat von sascha1304

    Ok, ich habe mich jetzt bis zum Oberen Brühkolben oBK vorgearbeitet und alle Dichtungsringe auf dem Weg dahin geprüft.

    Weil aus jetzt demontiert ist, würde ich alle Dichtungen erneuern. Zu großes Risiko dass nach alles wider einander setzen Leckage auftritt mit alten O-Ringe.

    • Zitieren
  • sascha1304
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    • 11. Mai 2017 um 23:13
    • #9
    Zitat von Waldfee

    Schau dir bitte mal den O-Ring #1 an...

    Der hat eine braune Farbe, ist aber intakt. Keine Bescheidigungen zu erkennen. Er kann sich in der Nut lediglich ein wenig aif dem Stab gewegen.


    Zitat von Roland11

    Weil aus jetzt demontiert ist, würde ich alle Dichtungen erneuern. Zu großes Risiko dass nach alles wider einander setzen Leckage auftritt mit alten O-Ringe.

    Ok, das habe ich mir auch gedacht. Die Frage ist jedoch, ob die Leckage durch das gebrochene Steigrohr verursacht wird.

    Danke!

    Beste Grüße
    Sascha

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  • Waldfee
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    • 11. Mai 2017 um 23:26
    • #10
    Zitat von sascha1304

    Die Frage ist jedoch, ob die Leckage durch das gebrochene Steigrohr verursacht wird

    100%ig sicher bin ich mir nicht, ich denke aber eher nicht, da es an dieser Stelle nur verschraubt wird.

    Falls doch, kann ich Dir gern ein Steigrohr zukommen lassen... (Hab noch eines aus einem gerissenen Brühkolben ...)

    Grüße
    Danny

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  • sascha1304
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    • 12. Mai 2017 um 09:39
    • #11

    Also mache ich erst einmal die Dichtungen neu und teste die Maschine noch einmal ?


    Grüße
    Sascha

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  • Waldfee
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    • 12. Mai 2017 um 09:43
    • #12
    Zitat von sascha1304

    Also mache ich erst einmal die Dichtungen neu

    :1f44d:

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  • sascha1304
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    • 18. Mai 2017 um 00:48
    • #13

    Hallo zusammen,

    alle klar. Ich habe die Dichtungen am oBK erneuert. Leider musste ich nach dem Einbau feststellen, dass der hohe Wasserverlust immernoch besteht.

    Ich sehe beim abziehen des schwarzen Überlaufrohres am 3/2-Wege-Ventil, dass es hier auf jeden Fall während des Brühvorgangs herauskommt.

    Habt ihr eine Idee wie man weitersuchen kann?

    Grüße
    Sascha

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  • Kaffeechris
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    • 18. Mai 2017 um 08:31
    • #14

    Fehler im oBk, Nochmals schauen und genauer.
    Wenn beim Brühvorgange am seitlichen oBk Stutzen Wasser austritt liegt im System ein Fehler vor.
    Danke

    MfG Chris

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  • sascha1304
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    • 18. Mai 2017 um 09:10
    • #15

    Hi Chris,

    wie kann ich das während des Brühvorgangs prüfen? Die Maschine ist rund um den oBK geschlossen, sodass ich im Betrieb nicht draufschauen kann.

    Hast du einen Tipp?


    Grüße
    Sascha

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  • Roland11
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    • 18. Mai 2017 um 09:40
    • #16

    Was du machen kannst ist eine Tasse Kaffee machen mit geoeffneten Tuer.


    Als am Ende die BG nach unten geht, sollte kein Wasser lecken aus die Loecher von plastiken Siebe von oBK, und auch nicht an der Seite von Kolben.

    Einmal editiert, zuletzt von Roland11 (19. Mai 2017 um 09:55)

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  • Waldfee
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    • 18. Mai 2017 um 10:13
    • #17

    Hi,

    ich gehe mal davon aus, das Du gesehen hast, das die Dichtungen, insbesondere die kleineren, unterschiedlich groß sind.
    Grüße

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  • MikeAstra
    Man nennt ihn auch ECAMike
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    • 18. Mai 2017 um 12:35
    • #18

    Servus,

    Zitat von Roland11

    Was du machen kannst ist eine Tasse Kaffee machen mit geoeffneten Tuer.

    Roland, bei einer ECAM geht das nicht. :1f642:

    MfG
    Michael

    Bevor ihr zu Arbeiten anfängt, unbedingt den Netzstecker ziehen. [color=#FF0000]Lebensgefahr![/color]

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  • Roland11
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    • 18. Mai 2017 um 12:59
    • #19

    Argg.... :1f616:

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  • sascha1304
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    • 19. Mai 2017 um 07:46
    • #20

    Hi Danny,

    Sicher habe ich die unterschiedlichen Dichtungen gesehen und auch an den entsprechenden Stellen verwendet. Ich habe den Dichtungssatz bestellt und nach Anleitung die Dichtungen getauscht.

    Ich konnte noch keinen weiteren Test machen. Da werde ich mich heute drum kümmern.
    Ich habe nur noch keine Idee wie ich das Ganze machen soll, aber mir fällt schon was ein.

    Grüße
    Sascha

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