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Ausgabetemperatur bei Kaffeevollautomaten

  • hpt.mumm
  • 3. Dezember 2013 um 23:58
  • Geschlossen
  • hpt.mumm
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    • 3. Dezember 2013 um 23:58
    • #1

    Hallo zusammen,

    bei meiner Suche nach einem neuen Kaffeevollautomaten stoße ich an ein kleines Hindernis.

    Zur Zeit betreibe ich eine DeLonghi EAM 3200 S und finde die oben erwähnte Ausgabetemperatur als etwas zu niedrig. Mit meinen Thermometer messe ich eine Temperatur von 72-74 Grad in der Tasse/im Getränk. Ich wünsche mir den Kaffee etwas heißer.

    Mein Freund hat eine DeLonghi ESAM 5500, bei der er die Temperatur in drei Stufen variieren kann, aber selbst in der Einstellung „Hoch“
    auch nur auf 72-74 Grad kommt.

    Gibt es KVA, die bei der Ausgabetemperatur höher liegen? Mir geht es einfach nur um frisch gemahlenen heißen Kaffee auf Knopfdruck, kein Espresso, Cappuccino oder andere Mischgetränke.

    Oder liegt die Grenze einfach im System begründet, dass die Temperatur vom Heizelement über die Brühgruppe zur Ausgabe so stark abnimmt?

    Leider konnte ich bei meiner Suche dazu keine Informationen finden. Ich verstehe jedoch, dass diese Frage manchem vielleicht subjektiv erscheinen mag. Daher würde es mich auch einmal generell interessieren, welche Ausgabetemperaturen die Mitglieder hier im Forum bei ihren Maschinen festgestellt haben. Wie gesagt, einfach nur frisch gemahlenen Kaffee, nichts spezielles.

    Danke und Grüße

    Roby

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  • Gregor
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    KVA+ST
    • 4. Dezember 2013 um 04:45
    • #2

    Über die Forensuche findest Du ganz viel zu dem Thema, hier haben schon ettliche Mitglieder gemessen. Mit Deiner Maschine ist alles in Ordnung, auch mit der Deines Freundes.
    Und ja, viel mehr geht nicht mehr, die Brühtemperatur ist sowieso schon höher, wäre sie noch höher, würde der Kaffee nur noch bitter. Es ist der Konstruktion geschuldet, dass die Temperatur stark abnimmt, von der Brühgruppe bis zur Tasse.

    VA-Werdegang: Jura E75 06.2006-10.2006 >>> Jura S9 Avantgarde 10.2006-07.2007 >>> 08.2007-04.2008: DeLonghi PrimaDonna >>> ab 09.2022 Miele CM7750
    ST-Werdegang: Gaggia Evolution mit Demoka M-203 10.2007-01.2009 >>> Arte di Poccino Bar (ST+Mühle) seit 01.2009 >>> ab 03/2009 La Spaziale Mini Vivaldi + Eureka MCI/T seit 12/2009 Casadio Instantaneous >>> ab 04/2013 Bezzera 2000AL

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  • hpt.mumm
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    • 6. Dezember 2013 um 00:35
    • #3

    Hallo zusammen,

    Hallo Gregor,

    lieben Dank für Deine Antwort. Die Forensuche habe ich ausgiebig genutzt und bin da leider nicht weitergekommen.
    Mir bietet sich da ein eher unausgewogenes Bild. Konstruktionsbedingt verstehe ich den Abfall der Ausgabetemperatur zur Brühtemperatur, nur wundere ich mich eben über Messungen von etwas über 60 Grad (Maschine evtl. defekt oder völlig verkalkt) bis hin zu 80 Grad (Forenmitglied michael2).
    Du selbst hast in einem Thread geschrieben, das Temperaturen > 75 Grad vom Hersteller als OK angegeben werden.
    Da sehe ich meine 72 Grad als grenzwertig an.

    Also, gibt es Kaffeevollautomaten, die als Ausgabetemperatur Serienmäßig ca. 80 Grad erreichen? Bei Kaffee. Nichts anderem.

    Das Ändern der Position des Thermosensors an dem Thermoblock (hier im Forum entdeckt) ist zwar eine interessante Idee, doch möchte ich eine Maschine erwerben, die von solchen Maßnahmen keinen Gebrauch machen muss.

    Gibt es Herstellerübergreifend keine Maschine, die heißen Kaffee zubereiten kann? Und ja, das ist subjektiv, mir sind 72-75 Grad zu lau.

    Grüße
    Roby

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  • michael2
    In Memoriam
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    • 6. Dezember 2013 um 03:52
    • #4

    Die 80 °Grad wurden nach versetzen des Thermosensors erreicht. Da hierbei die Temperatur im Thermoblock, meiner Meinung nach, zu hoch wird, bin ich davon abgekommen den Thermosensor zu versetzen.

    [color=#800080]Man kann im Leben nicht alles reparieren.
    Manches geht kaputt, und bleibt kaputt.....[/color]

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  • hpt.mumm
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    • 8. Dezember 2013 um 00:59
    • #5

    Hallo michael2,

    dann kann ich also das Thema KVA mit ca. 80 Grad oder höher bei Ausgabetemperatur also abhaken. Danke für Eure Unterstützung, wir lesen uns sicher wieder.

    Liebe Grüße

    Roby

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  • bruehwerk
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    • 10. Dezember 2013 um 16:19
    • #6

    Hallo,
    alle Kaffeevollautomaten arbeiten nach dem Prinzip der klassischen, italienischen Espressomethode, versuchen also einen Siebträger vollautomatisch nachzumachen. Das geht natürlich nicht.

    Das italienische Espresso- Institut hat Messwerte festgelegt, die einen Caffé, wie der Italiener den Espresso nennt, definieren. Und wenn man einen "Lungo", also langen Kaffee bestellt, dann erhält man eine große Tasse Kaffee, die einen Espresso enthält der mit heißem Wasser verlängert wurde. Alles andere ist Quatsch, auch, dass Hersteller wie JURA, DeLonghi oder Philips mittlerweile die Brühtemperaturen derart hochschrauben, dass der Kaffee völlig überextrahiert wird. Man hört da auf den Markt und Leuten wie Dir Roby, die den Kaffee einfach lieber heiß als gut trinken, sorry dass ich das so sagen muss.

    So sieht der "zertifizierte" Espresso aus:
    Kaffeemenge: 7g +-0,5
    Temperatur am Ausgang des Aggregates: 88°C +-2°C
    Temperatur in der Tasse: 67°C +-3°
    Brühdruck: 9 bar +-1
    Brühzeit: 25 sek +-5
    Koffein: 100mg/Tasse
    Füllmenge pro Tasse: 25 ml +-2,5

    hier findest du Spezialisten im Bereich Kaffee:
    [color=#ff0000]Werbelinks entfernt![/color]

    Einmal editiert, zuletzt von Gregor (10. Dezember 2013 um 16:26)

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  • Gregor
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    KVA+ST
    • 10. Dezember 2013 um 16:25
    • #7

    [color=#ff0000]@bruewerk:
    1. Beitrag und gleich Mitglieder zurechtweisen, super Anfang!
    Da ich mal nicht annehmen, dass Dir eine schriftliche Genehmigung vorliegt, das PDF hier anzuhängen, habe ich es aus Gründen des Urheberrechts entfernt. Genau so wie die Werbelinks!

    Ich bin auch kein Freund von zu heißem und überextrahierten Kaffee, schreibe aber niemandem vor, wie er/sie seinen/ihren Kaffee trinken soll. Schon gar nicht so vorwurfsvoll, wie Du es praktizierst.

    Gruß
    Admin[/Color]

    VA-Werdegang: Jura E75 06.2006-10.2006 >>> Jura S9 Avantgarde 10.2006-07.2007 >>> 08.2007-04.2008: DeLonghi PrimaDonna >>> ab 09.2022 Miele CM7750
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  • hpt.mumm
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    • 11. Dezember 2013 um 23:51
    • #8

    Hallo zusammen,

    @ bruehwerk:
    Ich vermute, Du hast nicht ganz verstanden, um was es mir geht. Ich möchte einen Kaffee (keinen Espresso), der bei aller gegebenen Brühkunst bei der Ausgabe heiß ist. Dabei soll keineswegs die optimale Brühtemperatur überschritten werden, um den Kaffee bitter werden zu lassen. Warum Du mir hier mit Espresso kommst, erschließt sich mir nicht. Aber Danke für die detaillierten Daten bezüglich Espresso, ich lerne nie aus.

    @all:
    Das Brühtemperatur und Ausgabetemperatur nicht gleich sind ist mir klar, und haben mir Gregor und auch michael2 bestätigt. michael2 hat sogar von der Manipulation der Brühtemperatur durch das versetzen eines Thermosensors wieder Abstand genommen, da dies den Thermoblock zu stark erhitzt.

    Aber vielleicht mal in Zahlen:
    Kaffee gekocht, 100 Grad (unter Druck auch mehr möglich), bitter nicht gut.
    Kaffee gebrüht, 90-96 Grad gelten als ideal, kann nach Sorte variieren.
    Kaffee gespült 86 Grad und darunter, sauer nicht gut.

    Systemisch bedingt, fällt die Temperatur von der Brühtemperatur zur Ausgabetemperatur ab.
    Das ist, glaube ich, allgemeiner Konsens.
    Mir stellte sich die Frage, ob es Kaffeevollautomaten gibt, die keinen Verlust von über 90 Grad Brühtemperatur zu 72 Grad Ausgabetemperatur produzieren. Also pi mal Daumen 20 Grad.
    Dies ist scheinbar nicht der Fall, also sehe ich bei der Suche nach einem neuen Kaffeevollautomaten von der Ausgabetemperatur ab und entscheide mich bei einem Neukauf nach andren Kriterien.

    Und @ Gregor:
    Eine „Überextraktion“ strebe ich auf keinen Fall an. Mit bitteren Kaffees wurde ich in meinem Leben schon zu häufig malträtiert, um das als akzeptabel zu finden. Mit den guten Ergebnissen meiner EAM 3200S mit Röstungen meines Händlers vor Ort bin ich ja zufrieden. Nur ein bisserl mehr Hitze in der Ausgabe wäre das I -Tüpfelchen auf meiner Kaffeekrone.
    Zumal mir ja auch der wichtigste Punkt bei der Kaffeeerzeugung als Getränk klar ist: Die Bohne macht es.

    Danke und Grüße

    Roby

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  • 2Tassen
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    • 12. Dezember 2013 um 11:46
    • #9

    Versuche mal den alten Trick : -bis das Geld für einen der edlen VA mit kurzen Auslauf usw. reicht-

    Tassenbezug nicht ganz voll. Dampflanze einschalten und in den Becher ganz tief unten halten.

    Mir schmecken verschiedene Röstungen am besten bei 72bis 75 Grad. :kaffee   :kaffee   :kaffee

    Aber :love: Vorsicht heiß !

    Einmal editiert, zuletzt von 2Tassen (12. Dezember 2013 um 22:36)

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  • Mr.smith
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    KVA+ST
    • 12. Dezember 2013 um 12:11
    • #10
    Zitat

    [color=#000000]dann kann ich also das Thema KVA mit ca. 80 Grad oder höher bei Ausgabetemperatur also abhaken. [/color]


    Nur zur Richtigstellung (lesen ja auch andere)
    Das kann man so nicht generell sagen.
    Bei der Quickmill z.B. Kommt es heiß genug raus.
    Ist aber auch so Kostruiert.
    Kurzer Weg von der BG in die Tasse und extra Beheizte Metall-BG.

    Die meisten anderen haben einfach zu lange Wege nach der Bg.
    Dadurch müssten Sie die Brühtemp. So hoch halten das jeder Kaffee verbrennt u. Bitter wird.

    Gruß

    [color=#660000]< inpavoniveritas >[/color]

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  • hpt.mumm
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    • 12. Dezember 2013 um 22:47
    • #11

    Hallo zusammen,

    @ 2Tassen: Verstehe ich Dich richtig? Tasse nicht ganz füllen und dann mit der Dampflanze in den fertigen Kaffee reinballern? Hört sich interessant an und werde ich mal ausprobieren. Wobei ich zugeben muss, Bedenken wegen des Geschmackes hege. Aber Danke für die Idee.

    @ Mr.smith: Deiner Richtigstellung folgend, habe ich mir mal die Quickmill Kandidaten angeschaut.
    Soweit ich das bis jetzt per Internet nachvollziehen konnte, scheinen sie mir technisch gesehen meine gewünschte Ausgabetemperatur gewähren zu können.
    Aber bei der Preisrecherche ist mir dann doch die Kinnlade auf den Tisch geknallt.

    Ich habe heute meinen Messfühler in die Ausgabe einer WMF 800 halten dürfen. 81 Grad, wunderbar.
    Aber auch hier liegt die Crux bei den Anschaffungskosten.

    Ich werde mal in mich gehen.

    Danke und Grüße

    Roby

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  • W1cht3lm@nn
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    • 13. Dezember 2013 um 19:48
    • #12

    Komplexes Thema.
    Aber meinst du jetzt die Ausgabetemperatur (im Strahl) oder die Getränketemperatur (hier wirkt sich die Anfangstemperatur der Tasse entscheidend aus)?
    Dein Bericht am Anfang ist da widersprüchlich. Saeco, Philips und Schaerer schreiben die Messung im Strahl vor.
    Bei wiederholten Bezügen nimmt das Baumaterial der Maschine natürlich immer weniger Hitze weg, nur die Energie zum Erhitzen des Kaffeepulvers durchs Wasser bleibt konstant. Daher soll teilweise auch der höchste Wert aus 3 Messungen genommen werden.

    Zitat von hpt.mumm


    @ Mr.smith: Deiner Richtigstellung folgend, habe ich mir mal die Quickmill Kandidaten angeschaut.
    Soweit ich das bis jetzt per Internet nachvollziehen konnte, scheinen sie mir technisch gesehen meine gewünschte Ausgabetemperatur gewähren zu können.
    Aber bei der Preisrecherche ist mir dann doch die Kinnlade auf den Tisch geknallt.

    Ich habe heute meinen Messfühler in die Ausgabe einer WMF 800 halten dürfen. 81 Grad, wunderbar.


    Zur technischen Seite: Was die WMF an Temperatur schafft, bekommt durch den Aufbau vorgegeben auch eine DeLonghi hin.
    Die WMF hat von Boiler bis Brühgruppe ca. 70cm Strecke, davon 40cm vorgewärmt per kurzem Pumpstoß in die Tropfschale wenn der letzte Bezug mehrere Minuten her ist, und von Brühgruppe bis Auslauf nochmal ca. 50cm.
    Da kommt die DeLonghi insgesamt maximal auf 25cm.

    Die WMF hat dafür ca. 300ml Wasservorrat mit konstanter Temperatur, hilft natürlich auch dabei.

    An der DeLonghi wird in der Praxis nichts zu ändern sein ohne am Sensor zu basteln.

    Quick Mill 05000 "Unique Edition", WMF Ecco

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  • 2Tassen
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    • 13. Dezember 2013 um 21:19
    • #13

    Es ist erstaunlich wie der Kaffee mit der richtigen Brühtemperatur (nicht zu heiß ) so schnell immer ein paar Grad auf dem Transportweg verliert. Kleinigkeiten wie vor dem Bezug spülen, Tassen stark :floet: erwärmen usw. bringen meist mehr als einer der Preisabgehobenen VA. :D

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  • hpt.mumm
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    • 13. Dezember 2013 um 22:50
    • #14

    Hallo zusammen,

    @ W1cht3l@nn:
    Die Temperatur messe ich immer im Ausgabestrahl auf höhe des Tassenrandes. Hatte mich da vorher vielleicht etwas ungenau ausgedrückt.
    Die im Eingangsthread an den DeLonghis EAM 3200 und ESAM 5500 vorgenommenen Messungen waren der 2. und 3. Bezug. Beide Maschinen wurden 15 Minuten vorher erst eingeschaltet.
    Beide werden am Morgen und Abend genutzt, am WE und bei Arbeitsfrei auch Nachmittags. Also 2-3 x täglich.

    Die WMF Maschine steht in einer Büroküche und wird von ca. 20 Leuten den ganzen Tag genutzt. Vielleicht daher der Temperaturunterschied trotz unterschiedlicher „Laufwege“ ?

    An dem Sensor basteln werde ich nicht, da ich mir, wie oben schon genannt, die korrekte Brühtemperatur nicht versauen möchte.

    2Tassen:
    Ich habe jetzt mal einen Kaffeepott aus irgendwelchem Steinzeug mit kochendem Wasser befüllt, 1 Minute wirken lassen und dann noch mal mit kochendem Wasser aufgefüllt. Ausgeschüttet, Bezug gewählt und nach 30 Sekunden Temperatur in der Tasse im Getränk gemessen.

    Et voila, 77-78 Grad, da geht doch was. Die Tasse heizt den Kaffee etwas auf.
    Wie es jetzt bei Porzellan oder Glasbehältern aussieht interessiert mich noch. Das werde ich mal testen.

    Aber eine „Heisse Tasse“ tm ist allemal drin. Und Deinen Tipp mit der Lanze werde ich auch noch ausprobieren.

    Danke und Grüße

    Roby

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  • W1cht3lm@nn
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    KVA
    • 13. Dezember 2013 um 23:11
    • #15
    Zitat von hpt.mumm


    Die WMF Maschine steht in einer Büroküche und wird von ca. 20 Leuten den ganzen Tag genutzt. Vielleicht daher der Temperaturunterschied trotz unterschiedlicher „Laufwege“ ?


    Ja...bei dieser Benutzung fühlen sich alle Automaten am wohlsten und funktionieren bestmöglich.

    Quick Mill 05000 "Unique Edition", WMF Ecco

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  • hpt.mumm
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    • 13. Dezember 2013 um 23:40
    • #16

    Hallo W1cht3lm@nn,

    so viel Kaffee kann ich privat ja gar nicht trinken. Da behelfe ich mir doch lieber der Tassenvorheizung (nicht die auf dem KVA) und erfreue mich an dem Geschmack.
    Und für etwas stark wärmendes nehme ich dann eine Suppe. :)

    Liebe Grüße

    Roby

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  • hallo_spencer
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    • 28. Oktober 2014 um 09:07
    • #17

    Ich hatte das gleiche Problem. Delonghi EAM 4000 und Kaffeetemperatur ist zu kalt. Leider lässt sich die Temperatur an der Maschine so nicht ändern. Es gibt 2 Möglichkeiten. Man füllt schon lauwarmes Wasser in den Wassertank rein oder man muss eine modifikation vornehmen. Man muss einfach nur ein 1,2 bis 1,5 Kohm Widerstand in Reihe zu den NTC Temperaturfühler löten. Also einfach eines der beiden weißen Kabel vom NTC irgendwo durchtrennen und dazwischen dann den Widerstand schalten und fertig ist der Umbau. Danach habe ich eine Auslauftemperatur von ca. 85Grad, welche bis zum Ende hin auf ca. 75Grad abfällt. (bei Auswahl einer großen Tasse) Grund des Abfalles ist, der Heizblock muss beim Kaffeedurchlaufen nachheizen und die ca. 1000 Watt sind nicht genug, um die Auslauftemperatur konstant zuhalten. Die neueren Modelle ESAM 3000 / 4000 haben ja ein besseren Thermoblock mit 2 Heizungen zu jeweils 600 Watt. Dieser wird somit von beiden Seiten bezeizt was ein Vorteil bezüglich Wärmeübertragung bringt.

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  • Gregor
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    KVA+ST
    • 28. Oktober 2014 um 10:21
    • #18

    Auch hier der Hinweis zu hallo-spencers Tip:
    Wenn man nicht weiß, wie diese Arbeiten fachgerecht auszuführen sind, riskiert man einen Defekt an der Maschine, im schlimmsten Fall einen Brand.
    Auch "lauwarmes Wasser" KANN (muss nicht) zu Schäden führen, es gilt weiterhin der Hinweis aus der Bedienungsnaleitung, dass nur kaltes Wasser eingefüllt werden soll.

    VA-Werdegang: Jura E75 06.2006-10.2006 >>> Jura S9 Avantgarde 10.2006-07.2007 >>> 08.2007-04.2008: DeLonghi PrimaDonna >>> ab 09.2022 Miele CM7750
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  • Kaffeechris
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    • 9. Dezember 2014 um 00:28
    • #19

    Nun bin ich doch schon mal etwas schlauer. Mal schauen was mann noch so alles machen kann.
    Die Brühtemperatur sollte schon einen idealen Wert haben,ansonsten kräuseln sich die Nackenhaare.
    MfG Chris

    MfG Chris

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  • Uwe-NRW
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    • 10. Dezember 2014 um 15:01
    • #20
    Zitat von Gregor

    ... es gilt weiterhin der Hinweis aus der Bedienungsnaleitung, dass nur kaltes Wasser eingefüllt werden soll.

    ... und dort steht auch, das man die Tasse oben drauf ca. 20 Minuten erwärmen könnte. Wer macht das schon?

    Zitat von hallo_spencer

    ... Man muss einfach nur ein 1,2 bis 1,5 Kohm Widerstand in Reihe zu den NTC Temperaturfühler löten.

    Der Tipp war super, weil ich auch nicht den Kaffee als wirklich heiß empfunden habe! Habe einen 1,2 kOhm Widerstand mit 2 Lüsterklemmen, zwischen einem Kabel davon angeschlossen. Also, ich musste nicht löten. Da ich kein Temperaturmessgerät habe, wollte ich mal fragen, ob "es" noch heißer oder eher kälter wird, wenn ich einen 1,5 kOhm Widerstand dazwischen einbaue.

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