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Entkalker für DL, ESAM 3500

  • Diana
  • 11. Januar 2010 um 23:07
  • Diana
    Beiträge
    9
    • 11. Januar 2010 um 23:07
    • #1

    Hallo zusammen,

    meine neue ESAM 3500 hat vor kurzem das 1.Mal "Bitte entkalken" angezeit, was ich dann auch ordnungsgemäß und mit dem mitgelieferten
    Minifläschchen DL-Entkalker durchgeführt habe.

    Muss ich zukünftig immer diesen original Delonghi-Entkalker verwenden ? Gibt es Alternativen ?

    Bitte nicht steinigen :stop: : Wie schaut es mit dieser Surig Essig-Essenz aus ? (hab ich mal gehört, aber bisher nie verwendet)

    Vielen Dank für eure Antwort !


    Diana

    • Zitieren
  • Diana
    Beiträge
    9
    • 11. Januar 2010 um 23:09
    • #2

    ach noch was:

    Ich verwende jetzt den Brita Wasserfilter und nehme für den KV auch nur dieses Wasser her. Ist der Entkalkungsintervall dann länger ? Was haltet ihr von so Wasserfiltern ?

    Wir haben ziemlich hartes Wasser :(

    • Zitieren
  • Stefan
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    • 11. Januar 2010 um 23:53
    • #3

    Laß die Finger von Essig!!! Warum, kannst du hier nachlesen: Entkalken......................muß orginal sein????
    Du kannst statt dem Orginal auch diese hier verwenden: http://cgi.ebay.de/SHB-ENTKALKER-…=item563882b01f oder auch http://cgi.ebay.de/Crest-Aktiv-Sw…=item4ced0054c7

    Ich habe auch einen Brita, die meisten halten aber nicht davon. Mit dem Brita stellst du den Härtegrad auf 2. Die Wassermengen, die durchlaufen bis zum entkalken, kannst du hier nachlesen: DeLonghi Reparatur und Wartung - Sammelthread zur ersten Hilfe

    Gruß Stefan
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Wo ist das Problem, bei Anfragen Groß-und Kleinschreibung/Punkt und Komma zu beachten? So was fällt bei mir unter Höflichkeit.Ich beantworte keine Fragen per PN oder Email, dazu gibt es das Forum!

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  • Gregor
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    KVA+ST
    • 12. Januar 2010 um 05:10
    • #4

    Und wer nicht in der eBucht bestellen möchte kann auch Durgol benutzen, dass man mittlerweile in jedem Geschäft findet, dass VAs verkauft.

    Gruß
    Gregor

    VA-Werdegang: Jura E75 06.2006-10.2006 >>> Jura S9 Avantgarde 10.2006-07.2007 >>> 08.2007-04.2008: DeLonghi PrimaDonna >>> ab 09.2022 Miele CM7750
    ST-Werdegang: Gaggia Evolution mit Demoka M-203 10.2007-01.2009 >>> Arte di Poccino Bar (ST+Mühle) seit 01.2009 >>> ab 03/2009 La Spaziale Mini Vivaldi + Eureka MCI/T seit 12/2009 Casadio Instantaneous >>> ab 04/2013 Bezzera 2000AL

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  • Diana
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    • 12. Januar 2010 um 18:33
    • #5

    Vielen Dank für eure Nachrichten.

    Jetzt hätt ich noch mal eine (Anfänger-)Frage:

    Darf man den Milchbehälter durch die Spülmaschine jagen ? Beim Deckel mit der Cleantaste bin ich da ein wenig skeptisch.

    Die Auffangschale, Kaffeesatzbehälter und das Gitter ?


    Hat jemand Erfahrung ?


    Liebe Grüße

    Diana

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  • Gregor
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    KVA+ST
    • 12. Januar 2010 um 18:46
    • #6

    Den Deckel würde ich nicht in die Spülmaschine geben, da Reinigerreste evtl. nicht ganz weggespült werden und das die Milchschaumentstehung dann behindert. Zusätzlich bekommt es den in und am Deckel befindlichen Dichtungen nicht gut.
    Den Milchbehälter und Auffangschale/Kaffeesatzbehälter meiner 6600 hatte ich auch mehrmals in der Spülmaschine, nichts passiert, ebenso wie das Gitter, da ist es eh egal, da Edelstahl. In der Anleitung steht aber, dass man die Teile nicht in die Spülmaschine geben darf, wenn also etwas kaputt geht, muss man Ersatz auf eigene Kosten beschaffen.

    Gruß
    Gregor

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  • wadriller
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    KVA
    • 13. Januar 2010 um 08:35
    • #7

    Also ich verwende nur Durgol.

    Denk aber bitte auch dran den oberen Brühkolben zu entkalken (Anleitung hier im Forum)

    Gruß
    Michael

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  • Der_Suchende
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    • 3. März 2010 um 00:03
    • #8

    Hallo Zusammen,

    heute hatte ich kontakt zur Delonghi Hotline und diese haben mir unter anderem Mitgeteilt, das der Dugol Entkalker die von Delonghi eingebauten Dichtungen angreift. Darum hätte Delonghi einen eigenen Entkalker entwickelt /bzw. entwickeln lassen, der nun die Dichtungen nicht angreifen soll. Auf meine erstaunte Reaktion, warum Delonghi denn Dugol als Erstentkalkung in dem Karton des Kaffeevollautomaten beipackt war auch dieser etwas sprachlos. Dann hatte er aber das Argument "Warum sollen wir nicht heute schlauer sein als wir es gestern waren" Nach Adenauer "Was stört mich mein Geschwätz von gesteren" hätte meines Erachtens auch gepasst :thump:

    Dann habe ich bei den Jungs von BND angerufen, die mir bestätigten dass auch Sie auch der Meinung sind Dugol greift die Delonghi Dichtungen an. Nun aber der feine Unterschied. Dies tut aber auch der Delonghi eigene Entkalker. Nun die gute Frage, welchen Entkalker sollte man nehmen? Hat jemand Erfahrung mit dem BND eigenen Entkalker?

    Gruß
    Dieter

    Der Trend geht eindeutig zum zweit KVA. Da eine Wartung im Fachhandel doch bis zu 4 Wochen dauern kann und so lange ohne Kaffee? :)

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  • Gregor
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    KVA+ST
    • 3. März 2010 um 17:46
    • #9

    Über kurz oder lang schädigt jeder Entkalker (saure Umgebung) die Dichtungen, da kann man nichts gegen machen. Dichtungen gehören in einem VA zu Verschleißteilen, was aber auch nicht bedeutet, dass man diese nun jedes halbe Jahr wechseln soll/muss.

    Gruß
    Gregor

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  • Diana
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    • 15. März 2010 um 21:36
    • #10

    Letzte Woche hab ich auf blöd mal wieder bei einem Händler nachgefragt:

    Delonghi Maschinen NUR mit Delonghi Entkalker WEIL dieser auf "Milchsäurebasis" hergestellt wird

    Durgol, Ceragol o.ä. anscheindend auf Citronensäurebasis.

    Leider war in dem Geschäft grade viel los und meine zwei Kids waren auch ned begeistert und das wars dann auch schon mit der Kurz-und-Knappen Auskunft der Verkäuferin.


    Liebe Grüße

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  • Gregor
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    • 16. März 2010 um 05:21
    • #11
    Zitat von Diana

    Durgol, Ceragol o.ä. anscheindend auf Citronensäurebasis.


    Das ist nicht richtig, Durgol und Ceragol basieren auf Amidosulfonsäure.

    Der Nokalk-Entkalker, den DeLonghi anbietet, basiert, wie ich mittlerweile herausfinden konnte zu ca. 40% auf Milchsäure, dass ist richtig. Das erstaunt mich aber gleichzeitig, denn "Der_Suchende" hat geschrieben:

    Zitat

    Darum hätte Delonghi einen eigenen Entkalker entwickelt /bzw. entwickeln lassen, der nun die Dichtungen nicht angreifen soll.


    Warum ich das erstaunlich finde? Milchsäure ist aggresiver, als Amidosulfionsäure, was der pKs-Wert verdeutlicht. Der pKs-Wert ist eine Säurekonstante und gibt an, wie stark eine Säure ist.
    pKs-Wert Amidosulfonsäure: ca. 1 (bei ca. 25°C)
    pKs-Wert Milchsäure: ca. 3,9 (bei ca. 25°C)

    3,9 ist größer als 1, was uns zeigt, dass die Milchsäure stärker ist, als die in Durgol enthaltene Amidosulfonsäure.

    Ich bleibe dabei, dass Durgol ebenfalls ein sehr gut geeignetes Entkalkungsmittel ist, zumal das bei den ESAM- und ECAM-Modellen eh kein Problem darstellt, da der Wasserweg im Thermoblock aus Edelsthal ist und der sowieso resistent genug ist. Wenn aber die Dichtungen leut DeLonghi Säureempfindlicher sind, würde ich erst recht kein NoKalk (auf Milchsäurebasis) verwenden, da dieses, aufgrund der stärkeren Säure, die Dichtungen mehr angreift als das schwächere Durgol (Amidosulfonsäure).

    Gruß
    Gregor

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  • Diana
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    • 16. März 2010 um 09:22
    • #12

    Hallo Gregor,

    vielen Dank für deine Erklärung ! Dein Kommentag scheint mir auf jeden Fall aussagekräftiger als der der Verkäuferin.

    (bin ja echt platt was ihr alles so wisst !!! In eurem Forum fühlt man sich echt gut aufgehoben :-)))

    Liebe Grüße

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  • hodinix
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    • 16. März 2010 um 10:35
    • #13

    Hallo,

    ich benutze Durgol seit 2 Jahre und kann keine Probleme feststellen, Dichtungsringe sind immer noch die originale.
    Maschine EAM 3500, 11000 Tassen.

    Gruß
    Dan

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  • Amazonenomi
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    • 16. März 2010 um 10:57
    • #14

    Habe eben meine Tassenabfrage gemacht und es sind 3837 Tassen. Ich habe eine Delonghi esam 3600 fast 2 Jahre alt und noch kein Problem. Entkalke auch mit Durgol. Nur mit dem Milchschaum fängt die Maschine an zu kränkeln, habe aber jetzt mal die Dichtungen dafür bestellt, es sind immer noch die ersten dran. Hoffe, daß es nachher wieder besser mit dem Milchschaum funktioniert. :thump:


    LGAmazonenomi :irre:

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  • Gregor
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    • 16. März 2010 um 19:56
    • #15

    Hallo Amazonenomi,

    der Defekt beim Milchaufschäumer ist nicht auf das Entkalken zurückzuführen, sondern oft durch die mechanische Belastung der Dichtungen des Connectors (Auf-/Abtecken des Behälters) hervorgerufen. Im Forum findest Du sehr viele Themen zu dem Problem.

    Gruß
    Gregor

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  • schombi
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    • 17. März 2010 um 05:57
    • #16
    Zitat von Gregor


    Warum ich das erstaunlich finde? Milchsäure ist aggresiver, als Amidosulfionsäure, was der pKs-Wert verdeutlicht. Der pKs-Wert ist eine Säurekonstante und gibt an, wie stark eine Säure ist.
    pKs-Wert Amidosulfonsäure: ca. 1 (bei ca. 25°C)
    pKs-Wert Milchsäure: ca. 3,9 (bei ca. 25°C)

    3,9 ist größer als 1, was uns zeigt, dass die Milchsäure stärker ist, als die in Durgol enthaltene Amidosulfonsäure.

    Ich bleibe dabei, dass Durgol ebenfalls ein sehr gut geeignetes Entkalkungsmittel ist, zumal das bei den ESAM- und ECAM-Modellen eh kein Problem darstellt, da der Wasserweg im Thermoblock aus Edelsthal ist und der sowieso resistent genug ist. Wenn aber die Dichtungen leut DeLonghi Säureempfindlicher sind, würde ich erst recht kein NoKalk (auf Milchsäurebasis) verwenden, da dieses, aufgrund der stärkeren Säure, die Dichtungen mehr angreift als das schwächere Durgol (Amidosulfonsäure).

    Gruß
    Gregor

    Sorry, aber das ist so nicht richtig. Je niedriger der pKs-Wert, desto stärker die Säure. Amidosulfonsäure ist schon eine relativ starke Säure, während Milchsäure ein doch eher im Bereich von Essig anzusiedeln ist (ist aber immer noch stark). Trotzdem sind beide keine sehr starken Säuren wie z.B. Salz- oder Schwefelsäure, die dann schon negative pKs-Werte haben.


    Gruss,
    Schombi

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  • Gregor
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    • 17. März 2010 um 18:06
    • #17
    Zitat von schombi

    Sorry, aber das ist so nicht richtig. Je niedriger der pKs-Wert, desto stärker die Säure.


    Ohoh, danke für die Korrektur, da habe ich ja ganz schönen Mist verzapft. Hatte es von der Chemievorlesung noch anders herum in Erinnerung. :pein: Ich bitte vielmals um Entschuldigung!

    Auf der anderen Seite werden in den DeLonghi-VAs die gleichen Dichtungsmaterialien eingesetzt wie bei allen anderen Herstellern auch, die schon seit eh und je Entkalker auf Amidosulfonsäurebasis dazu anbieten. Zu Problemen ist es deswegen noch nicht gekommen.

    Gruß
    Gregor

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  • schombi
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    • 17. März 2010 um 19:34
    • #18
    Zitat von Gregor

    Ohoh, danke für die Korrektur, da habe ich ja ganz schönen Mist verzapft. Hatte es von der Chemievorlesung noch anders herum in Erinnerung. :pein: Ich bitte vielmals um Entschuldigung!

    Kein Problem. Bin gelernter Chemielaborant und obwohl ich seit 8 Jahren was anderes mache, ist noch nicht alles Wissen von damals weg ;)


    Gruss,
    Schombi

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  • Gregor
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    KVA+ST
    • 17. März 2010 um 20:19
    • #19

    Sehr gut, ein Mann vom Fach im Forum :) Ich bin Metallurge und hatte mit Säuren das letzte mal im Metallographiepraktikum aktiv zu tun. Deshalb hatten wir das im 2. Semester auch in Chemie zum Thema. Aber ich hab's wohl schon erfolgreich verdrängt...

    Gruß
    Gregor

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  • sancho46
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    • 11. Februar 2018 um 19:52
    • #20
    Zitat von Gregor

    Sehr gut, ein Mann vom Fach im Forum :) Ich bin Metallurge und hatte mit Säuren das letzte mal im Metallographiepraktikum aktiv zu tun. Deshalb hatten wir das im 2. Semester auch in Chemie zum Thema. Aber ich hab's wohl schon erfolgreich verdrängt...

    Gruß
    Gregor

    Metallurge? Aber nicht zufällig im Bereich der Umformtechnik tätig?

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